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Neuigkeiten und aktuelle Termine in meinem Blog

Yoga & Schreiben: Workshops 2011

Anita Arneitz am 4. Juni 2011

Wie jedes Jahr mache ich gemeinsam mit Petra Feier Workshops, wo ich meine beiden Leidenschaften Schreiben und Yoga verbinde. Am Montag ist es wieder soweit! Für alle, die gerne mehr darüber erfahren möchten – es gibt im Yogaguide einen wunderbaren Artikel darüber:

www.yogaguide.at/news/yoga-und-schreiben

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Schreibkuh Teil 2

Alexandra am 31. Mai 2011

Anita ist verwundet. Jeden Morgen stellt sie ihre Schreibkuh und ihren Schreibbären wieder auf. Sie versteht das nicht. Abends, vor dem Schlafengehen passt noch alles. Beide – Kuh und Bär – stehen total friedlich nebeneinander, jedoch am Morgen …?  Was passiert da in der Nacht? Sie beschließt eine Eieruhr-Flüsterin zu engagieren. Karin, die 9-jährige Tochter ihrer Nachbarin hat sich sofort bereit erklärt diese Aufgabe zu übernehmen. Sie befragt beide – unabhängig und getrennt – voneinander. Der Schreibbär ist verzweifelt: „Ich kann tun und sagen was ich will, die Schreibkuh ignoriert mich.“ „Ich bin schon ganz verzweifelt, ihre Kälte lässt mich frösteln“, so der Schreibbär. Die Schreibkuh ist genauso verzweifelt. „Ich soll ausgetauscht werden, wie ein alter Sack.“ „Gegen einen jüngeren Schreibbären, dabei verfüge ich über so viel Erfahrung. “Karin erzählt Anita von diesem Dilemma. Anita ist ganz traurig über die Rivalität. Sie versucht die beiden miteinander zu vereinen.„Ich habe euch beide sehr lieb!“ „Dich, liebe Schreibkuh möchte ich doch nur ein wenig entlasten, dafür habe ich den Schreibbären gekauft.“ „Meine Termine für die Schreibnächte werden einfach immer mehr.“„Lieber Schreibbär, du sollst die Schreibkuh unterstützen.“ „Ich brauche euch beide als Ergänzung, nicht als Konkurrenz.“ Anita streicht beiden über die Wangen. Doch leider hilft das gute Zureden nicht. In den nächsten Tagen ändert sich nichts. Die beiden scheinen nachts weiterhin zu raufen, denn am Morgen liegen sie wieder am Boden. Jetzt reicht es Anita und sie ruft einen Trainer für Teambildung an. Sie erklärt ihm die Situation und erhält für Samstag einen Termin.

Wird der Trainer Anita helfen können? Die Auflösung gibt es in 14 Tagen.

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Die Schreibkuh – Teil 1

Alexandra am 19. Mai 2011

Eine Geschichte von Melanie Fischer – die Idee dazu entstand beim Kinderbuch-Workshop…

Anita und ihre Schreibkuh sind liebevoll miteinander verbunden. Jedes Mal, wenn Anita eine Geschichte schreiben will, wird sie aktiviert. Die Schreibkuh ist  eine Eieruhr, die kurzerhand umfunktioniert wurde. Warum? Weil ihr Ticken etwas Meditatives hat. Doch was meint die Schreibkuh dazu?

Ich bin Anitas Schreibkuh. Mein Fell ist weiß  mit schwarzen Flecken und meine Ohren sind rot. Ich stehe aufrecht, in meiner Pfote ein Grasbüschel, sollte ich einmal Hunger verspüren. Meistens lächle ich, weil ich mich so freue, bei Anita sein zu dürfen.  Auf meinem Kopf befinden sich zwei schwarze Hörner, die ich aber nie einsetze. Anita pflegt mich liebevoll und lässt mein Ticken regelmäßig zum Einsatz kommen. Durch sie lerne ich auch die verschiedensten Menschen kennen, weil sie mich überall hin mitnimmt.

Doch eines hat mich traurig gemacht. Unlängst hat Anita einen Schreibbären gekauft. Der ist auch eine Eieruhr und Anita verwendet ihn anstelle von mir. Warum denn nur? Ich bin doch noch nicht sooo alt! Der Schreibbär lächelt ständig, ich  mag ihn nicht. Das zeige ich ihm auch ganz deutlich, trotzdem ist er freundlich zu mir. Das passt mir gar nicht.

Gott sei Dank gibt es noch Melanie, die mag mich. Sie verlangt in den Schreibnächten immer nach mir. Wenn Anita weiter auf ihren Schreibbären besteht, dann werde ich mir etwas einfallen lassen. Ich werde mich in ihrer Handtasche verstecken, dann wird sie schon sehen was sie davon hat.

Aber ich glaube nicht, dass ich das muss. Anita würde mir sehr fehlen.

Heute bin ich beim Kinderbuchgeschichtenschreiben dabei! Ich darf meditativ ticken und genieße es.

Bis zum nächsten Mal. Tschüß.

Wollt ihr wissen wie es mit Schreibkuh und Schreibbären weitergeht?  Zu lesen in  zwei Wochen!

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Krimis für Muttis

Anita Arneitz am 6. Mai 2011

Ohne Strom, Warmwasser und Heizung, aber dafür mit dreimonatigen Baby und zweijährigen Kind lebte Therese Bauer wie die Einheimischen zehn Wochen in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu – und erfüllte sich damit einen lang gehegten Wunsch. Sie leistete aktive Entwicklungshilfe und unterrichtete an einer Schule für Waisenkinder.

Mehr als nur Windeln. „Im Rückblick war das nicht nur eine sehr harte, sondern vor allem eine sehr lohnende Zeit. Die Kinder wurden gut auf die Reise vorbereitet. Was die Kleinen betraf, ging ich kein Risiko ein, ich selbst geriet aber oft an die Grenzen der Belastbarkeit“, erzählt Therese Bauer. Sofort nach dem Nepal-Aufenthalt folgte die dritte Schwangerschaft. Es entwickelte sich Lust auf mehr als nur Windeln, daher startete Bauer einen Entwicklungshilfeverein (www.friendsabroad.at) und verfasste das Buch „Kein Kinderspiel“, den ersten Krimi für Mütter im deutschsprachigen Raum.

Unkonventionelle Mütter. Ein halbes Jahr nach der Geburt des dritten Kindes erschien das literarische Debüt, das bereits von der Grande Dame des österreichischen Kriminalromans, Eva Rossmann, gelobt wurde. Obwohl die Person der Ermittlerin Rita Ratzenböck im Buch nicht autobiografisch ist, gibt es einige Gemeinsamkeiten. Die Ermittlerin ist eine Art „Kinderwagen-Cop“, die den Mordfall zwischen dem Windelwechseln und den Trotzphasen ihres Kindergartenkindes aufklärt. Sowohl die Autorin als auch die Ermittlerin aus dem Krimi sind aktive Mütter, die sich neben der Kinderbetreuung Zeit für Abenteuer nehmen und es dabei nicht scheuen, unkonventionelle Wege einzuschlagen. Beide nehmen bei ihren Aktivitäten in erster Linie auf ihre Kinder Rücksicht und passen die Gestaltung ihres Tagesablaufs den Bedürfnissen der Kleinen an.

Schreiben als Alternative. „Ein Vollzeitjob wäre mit drei kleinen Kindern undenkbar für mich“ sagt Bauer. „Das Schreiben lässt sich jedoch perfekt mit der Betreuung der Kleinen vereinbaren. Krankheiten, Geburtstagspartys oder Ausflüge sind in meiner Tagesplanung am wichtigsten.“ Ihre Bücher kommen an letzter Stelle. „Und trotzdem schaffe ich es, jeden Tag ein bisschen Zeit dafür frei zu schaufeln. Manchmal muss ich dafür auf Schlaf verzichten – aber Mütter, die ausgeschlafen sind, gibt es sowieso nicht, daher sehe ich das eher gelassen.“

Über das Buch:

Das Baby zahnt und im Kindergarten ist die Hölle los. Als auch noch ein prominenter Winzer auf der Weinmesse ermordet wird, gerät der Alltag der zweifachen Rita Ratzenböck heillos durcheinander. Denn die passionierte Krimileserin beschließt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Bei ihren unkonventionellen Ermittlungen hat sie die Kinder stets im Schlepptau. Schon bald stößt die umtriebige Teilzeitjournalistin im Leben des zum “Mister Sex” gewählten Ermordeten auf jede Menge Ungereimtheiten. Kein Kinderspiel…

Über die Autorin:

Therese Bauer hat schon während ihres Studiums der Internationalen Beziehungen im Bereich PR/Politik zu arbeiten begonnen. Danach lebte und arbeitete sie in Ländern wie den USA, England, Frankreich Schweiz, Deutschland, Spanien, Belgien, Nepal und Brasilien. Nachdem sie von Brüssel aus die weltweite Urheberrechtskampagne der International Federation of Journalists in Brüssel geleitet hatte, kehrte Therese Bauer nach Österreich zurück, wurde mit 27 Jahren erst Lobbying-Managerin in der Austria Tabak und übernahm wenig später die Kommunikationsabteilung der OMV Exploration & Production. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere wurde die junge Frau schwanger und bekam innerhalb von drei Jahren drei Kinder. Dazu gibt es noch drei Stiefkinder. Ein Viertel des Jahres leben alle als große Patchwork-Familie unter einem Dach. Neben ihrem Engagement im Entwicklungshilfeverein Friends Abroad initiiert die Autorin laufend Kulturprojekte für Mütter und Kinder.

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Die Märchenerzählerin

Anita Arneitz am 6. Mai 2011

Es war einmal vor langer, langer, gar nicht allzu langer Zeit. An einem Ort weit, weit weg von hier, vielleicht ganz in unserer Nähe – eine Märchenerzählerin: Tamara Anna Hölzlsauer aus Moosburg hat für sich selbst einen Weg gefunden, die schönsten und gefährlichsten Abenteuer des Lebens zu erleben und bestehen: Sie hat das Geschichtenerzählen zu ihrem Beruf gemacht.

Magische Berufung. „Ich lebe seit elf Jahren in Kärnten. Hier habe ich meinen Lebenstraum, eine Landwirtschaft zu bewirtschaften, verwirklicht und aus gesundheitlichen Gründen wieder aufgegeben. Ich war lange auf der Suche nach etwas, wo ich mein ganzes Herzblut rein geben kann“, erzählt Tamara. „Zweimal hatte ich einen Traum, in dem ich Märchen erzählt habe. Das habe ich als Wink verstanden und mich daran gehalten. Mit der Geburt meiner Kinder wuchs mein Interesse an der kindlichen Entwicklung“, so Tamara. Was Kinder stark, lebensfroh und mutig macht, waren Fragen, die sie beschäftigten. „Seit acht Jahren gehört meine Liebe den Märchen und dem kreativen Ausdruck unserer Persönlichkeit. Es gibt für mich nichts Schöneres als gemeinsam mit kleinen und großen Menschen in die Welt der Märchen einzutauchen“, berichtet die Märchenerzählerin. Ihr großes Anliegen ist es, den Zauber, den jedes Märchen birgt, weiterzugeben. „Dieser Zauber ist wie Medizin, er stärkt unseren Glauben an uns selbst und macht uns Mut durch Krisen zu gehen.“ Auch Erwachsene brauchen Märchen, davon ist Tamara überzeugt.

Faszination für Groß und Klein. Es ist allerdings ein Unterschied, ob Tamara für große oder kleine Menschen erzählt. „Erwachsene genießen Wortspielereien und farbenprächtige Beschreibungen. Sie haben schon allerhand erlebt und gestalten aufgrund ihrer Erfahrungen ein inneres Bild. Kinder brauchen eine einfache und klare Sprache. Ihre Phantasie ist noch nicht so ausgeprägt, dass sie sich eine Hexe vorstellen können ohne sie jemals gesehen zu haben“, erklärt sie. „Kinder lieben die alten Volksmärchen und Märchen aus aller Welt. Es muss spannend sein, emotional und leicht verständlich. Ich schreibe auch selbst Geschichten, sie entstehen aus Bruchstücken von Träumen oder ein Thema, das mich sehr beschäftigt, wird mit dem Zauber versehen“, verrät die Märchenerzählerin mit leuchtenden Augen. Für Tamara wirken Geschichten wie ein Schlüssel, der den Zugang zu jedem Herzen findet. Schlafende werden wach küsst, Verwunschene befreit, Lebenswasser eingeflößt und wundersame Kräfte helfen, gegen ungleich stärkere und fürchterliche Drachen zu kämpfen und siegen…

Das können Märchen bedeuten: Hänsel und Gretel interpretiert von Tamara

Am Anfang stehen zwei Geschwister, die im Wald im Stich gelassen werden – welches Kind würde sich da nicht fürchten. Verlassenheitsängste stellen sich da ganz von selbst ein. Es soll eine Art Ablösung von der Mutter stattfinden. Im übertragenen Sinne: am Ende des Stillens, Ende des Windelntragens, sich selbst anziehen, die Schuhe binden, Kindergarten und Schulbeginn. Da fließen Tränen. Es ist oft die Angst vor der Entwicklung, weg vom Gewohnten. Dann das leckere Hexenhaus, von dem sie ohne nachzudenken Ziegel und Fenster weg naschen. Es ist wichtig, dass der junge Mensch lernt seine Triebe zu beherrschen. Im Märchen ist es schließlich die Hexe, die ihre Triebe selbst nicht beherrschen kann und für ihre Gefräßigkeit bestraft wird. Die Rettung erfolgt über zielgerichtetes Handeln, nicht mehr über Wunschdenken. Hänsel hält der Hexe das Knöchelchen hin und Gretel bringt die Hexe dazu selbst in den Ofen zu steigen. Mit den Schätzen aus dem Hexenhaus beladen kehren sie ohne Umwege nach Hause zurück. Und dann wird gefeiert!

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Man weiß nie genug

Anita Arneitz am 22. April 2011

Für die Journalistin und Buchautorin Sonja Sagmeister hat Weiterbildung oberste Priorität – auch in der Zukunft

Island, Griechenland oder andere krisengeschüttelte Ländern haben eines gemeinsam: Sie haben sich am Alten festgeklammert. Doch in der Nachkrisenzeit wird nichts mehr so, wie es einmal war. Wer für die Zukunft gerüstet sein will, muss seine gelernten Denkmuster über Bord werfen und sich an ein neues Weltbild gewöhnen – davon ist die gebürtige Villacherin Sonja Sagmeister überzeugt. In ihrem neuen Buch hat sie gemeinsam mit Vordenker Daniel Gros die Zeit nach der Krise analysiert. Wer zu stark in die Vergangenheit versunken sei, wie einige in Kärnten, lähme damit die positive Energie. Vielleicht mit ein Grund, warum Sagmeister selbst nach Wien ging. „Das war nie mein Plan, aber ab dem Zeitpunkt, wo man mehr will und nicht dem Meanstream entspricht, hat man hier zu wenig Luft zum Atmen. Wo anders haben verschiedene Denkmodelle Platz. Viele Kärntner, die nicht ins System passen, sind gegangen. Das ist schade, denn sie sind für das Land für immer verloren“, sagt Sagmeister, die schon immer Auslandkorrespondentin werden wollte und ihr Ziel konsequent verfolgt hat.

Chance für Frauen. „Viele Kärntnerinnen sind angepasst und agieren zu familienfreundlich. Sobald man das macht, miniert man automatisch die Karrierechancen.“ Wer Karriere machen will, brauche hohes Selbstbewusstsein, Kampfgeist und gutes Gespür für Netzwerke. Frauen sind bei uns gebildeter und kommen trotzdem nicht an die Spitze. „Das liegt an der katholisch-konservativen Gesellschaft“, erklärt Sagmeister. In anderen Ländern haben es Frauen leichter. Die Zahlen beweisen, dass Konzerne mit Frauen an der Spitze, die Krise viel besser meisterten. „Frauen sind risikobewusster und weniger statusbezogen. Auch in Island sind nach der Krise viele Top-Jobs mit Frauen besetzt worden. Die Männer geben sich die Schuld an der Krise und lassen die Frauen den Neustart machen“, berichtet Sagmeister.

Bildung als beste Anlagestrategie. „Wir brauchen massive Investitionen in die Bildung“, sagt Sagmeister. Vor allem Sprachen seien gefragt. „Wenn ich Kinder hätte, würde ich sie ermutigen Sprachen zu lernen. Polnisch wird in Europa eine große Rolle spielen, international ist es Mandarin“, so Sagmeister. Für sie selbst hat Weiterbildung top Priorität: „Man weiß nie genug. Ich finde vieles spannend, bin sehr diszipliniert und habe auch einen Mann, der mich sehr unterstützt“, verrät sie. Abschalten kann sie am besten in der Natur, beim Klettern, Wandern oder Schifahren.

Über Sonja Sagmeister

Dr. Sonja Sagmeister wurde in Villach geboren. Sie hat in Graz Sprachen und Journalismus studiert. Nach dem Studium unterrichtete sie an der Wirtschaftsuni Marburg. Seit 1994 ist Sagmeister beim ORF tätig, zuerst im Landesstudio Kärnten. 2001 wurde sie Sonderberichterstatterin zur Euro-Einführung, seit 2007 ist sie Auslandkorrespondentin in Brüssel. Beim Nato-Gipfel hat Sagemeister Barack Obama außerhalb des Protokolls eine Frage gestellt, die auf allen internationalen TV-Sendern gelaufen ist. Derzeit arbeitet sie in der ORF-Wirtschaftsredaktion der „Zeit im Bild“ und konzentriert sich auf Sozial- und Wirtschaftsreportagen. In ihrem aktuellen Buch „Nachkrisenzeit“ gibt sie einen Einblick in die Hintergründe der Krise und wertvolle Orientierungstipps für die Zukunft.

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Office-Managerinnen

Anita Arneitz am 6. April 2011

Wenn das Telefon klingelt, ein dringendes E-Mail zu bearbeiten ist, wichtige Kunden vor der Tür stehen oder Kollegen die Unterlagen für die nächste Besprechung suchen – sie haben immer alles Griff und bringen Ordnung ins größte Bürochaos: Business Assistentinnen.

Beruf im Wandel. Stenografie, Zehn-Finger-System und das Wissen, wie die Kaffeemaschine eingeschaltet wird, gehören schon längst nicht mehr zum Berufsbild der modernen Sekretärin. Mittlerweile sind Sekretärinnen, Assistentinnen oder Office Managerinnen die rechte Hand der Geschäftsführung und damit eine wichtige Stabstelle im Unternehmen. 20% ihrer Arbeit besteht aus Assistenztätigkeit und die restlichen 80 Prozent sind Management- und projektbezogene Tätigkeiten.

Teamwork und Multitasking. Den Kaffee holen sich vor allem jüngere Chef bereits selber, genauso wie sie Briefe und E-Mails selbst am Laptop tippen. Das Berufsbild der heutigen Office oder Business Managerinnen hat nur noch wenig mit dem einer klassischen Sekretärin gemeinsam. Assistentinnen sind Schnittstellen zwischen Mitarbeitern, Geschäftspartner und Vorständen. Sie kennen die Abläufe und Strategien im Unternehmen und behalten immer den Überblick. Chef und Assistentin sind ein eingespieltes Team, bei dem auch die menschliche Chemie stimmen muss. Und in einem sind sich viele Assistentinnen einig: Das schönste ist die abwechslungsreiche Arbeit! Business Assistentinnen sind das, was viele Männer gerne wären: einfach unersetzlich!

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Schluss mit Schreibfrust!

Anita Arneitz am 6. April 2011

Jetzt geht es wieder richtig los in der Arbeit: Projektanträge müssen raus, Veranstaltungen angekündigt und Pressetexte verschickt werden. Doch manchmal scheinen die Wörter nicht zu fließen, man weiß gar nicht wo man anfangen soll oder wie man das neue Schreibprojekt zeitlich in den Griff bekommt. Für all die kleinen und größeren Probleme beim Schreiben gibt es die Schreibberatung.

Ich habe die Schreibberatung in Deutschland kennen gelernt und darauf hin in Freiburg das Zweitstudium „Schreibberatung“ absolviert. Im wissenschaftlichen Bereich sind Schreibberatungen bei uns schon recht bekannt, aber dass sie vor allem auch im beruflichen Bereich Hilfe zur Selbsthilfe bringen, wissen die wenigsten. Dabei ist sie das ideale Instrument, um Zeit und Nerven zu sparen. Klares Ziel einer Schreibberatung ist die Weiterentwicklung des Schreibenden. Im Mittelpunkt stehen das eigene Schreibhandeln und der individuelle Schreibprozess. Gemeinsam werden Handlungskonzepte für das individuelle Schreibprojekt entwickelt, Arbeits- und Schreibstrategien optimiert. Allerdings ist eine Schreibberatung kein Korrektorat oder Lektorat! Der Themenbogen spannt sich von der Ideenfindung über Fokussierung, Gliederung und Struktur, Umgang mit Rohtexten bis hin zum Abbau von Schreibhemmungen. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal Schwierigkeiten bei der Texterstellung haben – Sie sind nicht allein und können sich ganz einfach Unterstützung holen.

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Schnell und einfach fließend schreiben

Anita Arneitz am 6. April 2011

Die Zeit wird immer knapper, der Text muss geschrieben werden, aber Sie sitzen noch immer vor dem weißen Bildschirmdokument und wissen nicht wie Sie anfangen sollen? Kleine Hänger beim Schreiben gehören dazu. Sie können ganz einfach durch assoziative Schreibtechniken aufgehoben werden. Eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, worüber man wirklich schreiben möchte und wem man etwas mitteilen will, ist das Clustering.

Ein Cluster hilft ersten Themenvorstellungen nachzugehen. Dazu nimmt man ein großes Blatt, schreibt ein Kernwort in die Mitte. Überlegen Sie nicht, sondern schreiben Sie einfach alle was Ihnen zum Begriff einfällt – auch wenn es noch so absurd ist oder im ersten Augenblick gar nicht zu passen scheint – in Form von Wortketten rund um den Kernbegriff. Setzen Sie sich ein Zeitlimit von fünf Minuten.

Einzelne Ideen aus dem Cluster können Sie mit einer zweiten assoziativen Schreibmethode, dem Freewriting, vertiefen. Setzen Sie sich wieder einen Zeitrahmen von fünf bis zehn Minuten. Nehmen Sie einen Schreibblock und schreiben Sie mit der Hand schnell darauf los, ohne zu stoppen oder nachzudenken. Schreiben Sie alles auf, bleiben Sie im Schreibfluss und wenn Ihnen nichts mehr einfällt, schreiben Sie Loopings oder Schleifen, solange bis Ihnen wieder ein Gedanke kommt. Korrigieren Sie nicht, was Sie schon geschrieben haben, Grammatik und Rechtschreibung sind egal. Danach sehen Sie in Ruhe den Text durch und arbeiten an den starken Stellen weiter. Freewriting braucht ein bisschen Übung – aber es ist eine geniale Methode, um zu neuen Ideen, Ansätzen und vor allem in Schreibfluss zu kommen!

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Das Wichtigste kommt erst

Anita Arneitz am 27. März 2011

Ihre Kolumnen sind ein Stück Zeitgeschichte, ihr Engagement für Frauen ungebrochen groß: Elfriede Hammerl

Seit 25 Jahren schreibt Elfriede Hammerl Kolumnen in der Zeitschrift „profil“ und vielen anderen deutschsprachigen Medien. Mit viel Humor kommentiert sie Szenen aus dem Alltag, engagiert sich für sozial Benachteiligte und Randgruppen – wie zum Beispiel die Spezies Frau.

Rahmenbedingungen unverändert

1997 war Hammerl Mitinitiatorin des österreichischen Frauenvolksbegehrens. „Das Frauenvolksbegehren hat eine Unzufriedenheit aufgezeigt, von der die Politik zuvor behauptet hat, dass sie nicht existiert. Es hat der einzelnen Frau (und auch so manchem Mann) signalisiert: Du bist nicht allein mit deinem Zorn auf ungerechte Verhältnisse. Die Rahmenbedingungen sind schlecht. Du hast Recht, wenn du das nicht auf dein individuelles Versagen zurückführst, sondern die Politik zur Verantwortung ziehst“, sagt Elfriede Hammerl. Das Frauenvolksbegehren habe vorübergehend durchaus so was wie einen Bewusstseinschub bewirkt. „An den realen Verhältnissen hat es aber nichts verändert, weil keine Konsequenzen daraus gezogen wurden. Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen ist nicht kleiner geworden, in Führungspositionen sitzen nach wie vor viel mehr Männer als Frauen, und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist immer noch Frauensache. Und immer noch fehlt es an wichtigen Voraussetzungen für diese Vereinbarkeit, nämlich an Ganztagsschulen und an Betreuungsplätzen für kleine Kinder.“ Heute würden sich viele junge Frauen der Illusion hingeben, Selbstbewusstsein ersetze Rahmenbedingungen. „Stimmt aber leider nicht“, sagt Hammerl. Der „Ich bin okay”-Optimismus reiche nicht aus, um gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken.

Schriftstellerei erreicht

Hammerl wollte eine bedeutende Schriftstellerin werden und hat es auch erreicht. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, schreibt für Theater sowie Fernsehen und bekam einige Auszeichnungen. „Spaß macht mir das Schreiben nicht, Freude schon, vor allem dann, wenn ich – nach peniblem Tüfteln – einen Text zu meiner Zufriedenheit hingekriegt habe. Das trifft auf alle Genres zu. Über ungelegte Eier schweige ich, aber gerade erst habe ich drei Theaterstücke fertig geschrieben und hoffe, dass sie eine Bühne finden“, verrät Hammerl. Karriere und Erfolg bedeuten für sie, dass sie ernst genommen wird, Zustimmung hervorruft, Widerspruch stimuliert und ausreichend Kohle bekommt, um geisttötende Aufträge ablehnen zu können. Über ihr Leben sagt Hammerl: „Das Wichtigste kommt erst. Noch denke ich in die Zukunft hinein, statt Rückschau zu halten.“

Alles falsch gemacht

In Kärnten stellte Elfriede Hammerl ihr neuestes Buch „Alles falsch gemacht – Kolumnen“ in der Klagenfurter Buchhandlung Heyn vor. Das Buch ist erschienen im Deuticke Verlag (ISBN 978-3-552-06126-2).

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