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Schnell und einfach fließend schreiben

Anita Arneitz am 6. April 2011

Die Zeit wird immer knapper, der Text muss geschrieben werden, aber Sie sitzen noch immer vor dem weißen Bildschirmdokument und wissen nicht wie Sie anfangen sollen? Kleine Hänger beim Schreiben gehören dazu. Sie können ganz einfach durch assoziative Schreibtechniken aufgehoben werden. Eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, worüber man wirklich schreiben möchte und wem man etwas mitteilen will, ist das Clustering.

Ein Cluster hilft ersten Themenvorstellungen nachzugehen. Dazu nimmt man ein großes Blatt, schreibt ein Kernwort in die Mitte. Überlegen Sie nicht, sondern schreiben Sie einfach alle was Ihnen zum Begriff einfällt – auch wenn es noch so absurd ist oder im ersten Augenblick gar nicht zu passen scheint – in Form von Wortketten rund um den Kernbegriff. Setzen Sie sich ein Zeitlimit von fünf Minuten.

Einzelne Ideen aus dem Cluster können Sie mit einer zweiten assoziativen Schreibmethode, dem Freewriting, vertiefen. Setzen Sie sich wieder einen Zeitrahmen von fünf bis zehn Minuten. Nehmen Sie einen Schreibblock und schreiben Sie mit der Hand schnell darauf los, ohne zu stoppen oder nachzudenken. Schreiben Sie alles auf, bleiben Sie im Schreibfluss und wenn Ihnen nichts mehr einfällt, schreiben Sie Loopings oder Schleifen, solange bis Ihnen wieder ein Gedanke kommt. Korrigieren Sie nicht, was Sie schon geschrieben haben, Grammatik und Rechtschreibung sind egal. Danach sehen Sie in Ruhe den Text durch und arbeiten an den starken Stellen weiter. Freewriting braucht ein bisschen Übung – aber es ist eine geniale Methode, um zu neuen Ideen, Ansätzen und vor allem in Schreibfluss zu kommen!

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Das Wichtigste kommt erst

Anita Arneitz am 27. März 2011

Ihre Kolumnen sind ein Stück Zeitgeschichte, ihr Engagement für Frauen ungebrochen groß: Elfriede Hammerl

Seit 25 Jahren schreibt Elfriede Hammerl Kolumnen in der Zeitschrift „profil“ und vielen anderen deutschsprachigen Medien. Mit viel Humor kommentiert sie Szenen aus dem Alltag, engagiert sich für sozial Benachteiligte und Randgruppen – wie zum Beispiel die Spezies Frau.

Rahmenbedingungen unverändert

1997 war Hammerl Mitinitiatorin des österreichischen Frauenvolksbegehrens. „Das Frauenvolksbegehren hat eine Unzufriedenheit aufgezeigt, von der die Politik zuvor behauptet hat, dass sie nicht existiert. Es hat der einzelnen Frau (und auch so manchem Mann) signalisiert: Du bist nicht allein mit deinem Zorn auf ungerechte Verhältnisse. Die Rahmenbedingungen sind schlecht. Du hast Recht, wenn du das nicht auf dein individuelles Versagen zurückführst, sondern die Politik zur Verantwortung ziehst“, sagt Elfriede Hammerl. Das Frauenvolksbegehren habe vorübergehend durchaus so was wie einen Bewusstseinschub bewirkt. „An den realen Verhältnissen hat es aber nichts verändert, weil keine Konsequenzen daraus gezogen wurden. Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen ist nicht kleiner geworden, in Führungspositionen sitzen nach wie vor viel mehr Männer als Frauen, und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist immer noch Frauensache. Und immer noch fehlt es an wichtigen Voraussetzungen für diese Vereinbarkeit, nämlich an Ganztagsschulen und an Betreuungsplätzen für kleine Kinder.“ Heute würden sich viele junge Frauen der Illusion hingeben, Selbstbewusstsein ersetze Rahmenbedingungen. „Stimmt aber leider nicht“, sagt Hammerl. Der „Ich bin okay”-Optimismus reiche nicht aus, um gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken.

Schriftstellerei erreicht

Hammerl wollte eine bedeutende Schriftstellerin werden und hat es auch erreicht. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, schreibt für Theater sowie Fernsehen und bekam einige Auszeichnungen. „Spaß macht mir das Schreiben nicht, Freude schon, vor allem dann, wenn ich – nach peniblem Tüfteln – einen Text zu meiner Zufriedenheit hingekriegt habe. Das trifft auf alle Genres zu. Über ungelegte Eier schweige ich, aber gerade erst habe ich drei Theaterstücke fertig geschrieben und hoffe, dass sie eine Bühne finden“, verrät Hammerl. Karriere und Erfolg bedeuten für sie, dass sie ernst genommen wird, Zustimmung hervorruft, Widerspruch stimuliert und ausreichend Kohle bekommt, um geisttötende Aufträge ablehnen zu können. Über ihr Leben sagt Hammerl: „Das Wichtigste kommt erst. Noch denke ich in die Zukunft hinein, statt Rückschau zu halten.“

Alles falsch gemacht

In Kärnten stellte Elfriede Hammerl ihr neuestes Buch „Alles falsch gemacht – Kolumnen“ in der Klagenfurter Buchhandlung Heyn vor. Das Buch ist erschienen im Deuticke Verlag (ISBN 978-3-552-06126-2).

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Schreiben für die Kleinen

Anita Arneitz am 12. März 2011

Astrid Lindgren, Christine Nöstlinger oder Joanne Rowling – sie haben sich bereits in die Herzen der Kinder geschrieben. Herma Altziebler, Helga Duffek, Gerhild Gonzalez Guerrero, Katja Laußegger und Ulrike Motschiunig sind auf dem besten Weg dorthin: Sie alle haben ein Kinderbuch geschrieben und geben uns einen Einblick in das Schaffen von spannenden Geschichten, die kleine Augen zum Leuchten bringen können.

Die Idee

Ihr erstes Gedicht hat Helga Duffek bereits mit sechs oder sieben Jahren verfasst. Sie ist mit Kinderliedern, Kinderreimen, Operntexten, Parodien, Wilhelm Busch und vielen Büchern aufgewachsen. Laußegger schrieb und zeichnete lediglich aus Spaß. „In meinem Abschlusspraktikum im Kindergarten kam ich auf die Idee, den Inhalt meiner Geschichte mit den Kindern als Theaterstück zu erarbeiten. Ich stellte Kostüme her und studierte mit den Kindern Texte, Tänze und Lieder ein. Am Ende des Praktikums gab es eine Aufführung.“ Auf Grund der positiven Rückmeldungen veröffentlichte Laußegger die Geschichte als Buch. Gonzalez Guerrero kam durch eine magische Eingebung auf ihren Fantasystoff: „Als mir eines Novemberabends die Bücher ausgingen und ein langes, langweiliges Wochenende vor mir lag, dachte ich, wie gerne ich jetzt ein Fantasybuch lesen würde – und dabei fiel mir plötzlich der Anfang von Abenteuer in Engoldan ein“, erinnert sich Gonzalez Guerrero. „Ich begann die Geschichte, die ich mit einem Mal so real vor mir sah wie einen Film, aufzuschreiben und immer wenn ich ein Kapitel beendet hatte, fiel mir das nächste Kapitel ein – ich schrieb wo immer ich Gelegenheit dazu hatte: in der Straßenbahn, im Zug, beim Zahnarzt. Es war, als hätte die Geschichte schon jahrelang darauf gewartet geschrieben zu werden.“

Das Schreiben

Das Schreiben selbst macht allen Autorinnen Spaß, obwohl auch harte Arbeit dahinter steckt: „Ich achte beim Schreiben auf Verständlichkeit, womöglich auf Kürze, wenn nötig, auf Redundanz, und vor allem auf Wortwitz, Spannung und Klarheit. Vielleicht sollte jeder Schreiber sich selbst als Adressat sehen, unter dem Motto: Interessiert mich das Geschreibsel auch selbst?“, gibt Duffek zu bedenken. Doch das Wichtigste beim Schreiben für Kinder ist, in ihrer Sprache und aus ihrer Perspektive zu schreiben – und das ist die große Herausforderung für Erwachsene „Ich denke, man kann für Kinder über fast alles schreiben. Mir gefällt, dass Kinder so kritisch sind. Während man sich als Erwachsener vielleicht auch durch einen Text, der weniger entspricht, „hindurchquält“, legt ein Kind das Buch, das nicht entspricht einfach weg“, sagt Motschiunig.

Die Verlagssuche

Glück und gute Vorbereitung spielt bei der Verlagssuche eine große Rolle. Motschiunig holte sich genaue Informationen über Verlage und deren Programme ein. „Dann habe ich gezielt drei Verlage angeschrieben. Während ich von einem eine Absage bekam, äußerten die anderen beiden Interesse. Zugesagt hat letztendlich der G & G Kinderbuchverlag, wo ich als junge Autorin sehr herzlich aufgenommen wurde“, erzählt Motschiunig und ergänzt: „Als ich vor etwa vierzehn Tagen mein Buch zum ersten Mal in Händen hielt, hatte ich ein überraschend vertrautes Gefühl, so, als wäre das Buch schon immer da gewesen. Natürlich waren da auch ein wenig Stolz und die große Freude, es geschafft zu haben.“ Altziebler hat hingegen das Buch mit Illustrationen von Elke Moser im Eigenverlag heraus gebracht. „Es war eine Herzenssache, nicht einen Gedichtband, sondern ein Kinderbuch zu veröffentlichen“, sagt Altziebler.

Die Promotion

„Lesungen halte ich vor allem bei meinem Oeuvre für sehr, sehr wichtig – ich schreibe viel Autobiografisches, Zeitgeschichtliches, ob nun in Reimen oder in Prosa – da ist der Kontakt zum Publikum immens wichtig“, sagt Duffek. Laußegger hat ihr Buch über den K-Verlag, kurz nach ihren 19. Geburtstag veröffentlichen lassen. „Mir ist es wichtig, mein Buch der Öffentlichkeit zu präsentieren und nutze dazu gerne jede Gelegenheit, die sich bietet. In Kindergärten, in denen ich im Sommer praktizieren durfte, stellte ich sowohl den Kindern als auch den Eltern mein Buch vor.“

Die Zukunft

Viele, die einmal ein Buch schreiben, werden süchtig und haben bereits weitere Ideen in der Schublade, sowie unsere Kinderbuchautorinnen. Sie arbeiten bereits an neuen Werken, freuen wir uns Neues aus der Feder der Kärntner Schreiberinnen. Tipp: Das Studio für Schreibkultur veranstaltet im Juli und August kreative Workshops zum Schreiben von Kindergeschichten. Infos: www.anitaarneitz.at

Die Autorinnen

Herma Altziebler wurde 1940, lebt in Feldkirchen und hat nach dem Eintritt in den (Un)Ruhestand 1997 Zeit gefunden, ihre Liebe zum Schreiben neu zu entdecken. Dass ihr Erstlingswerk ausgerechnet ein Kinderbuch und kein Gedichtband wurde, verdankt die begeisterte Oma der Liebe zu ihren beiden Enkelkindern.

Helga Duffek wurde 1935 in Graz geboren und wuchs in Krumpendorf auf, wo sie noch immer lebt. Seit sie denken kann, reimt und dichtet sie. Doch erst nach ihrer Pensionierung nahm sie sich Zeit, sich um ihre Prosa zu kümmern. www.helgaduffek.at

Gerhild Gonzalez Guerrero wurde 1972 in Klagenfurt geboren und studierte in Wien Biologie und Ökologie. Ihren ersten Roman schrieb sie mit 14. Abenteuerlustig ging sie nach dem Studium für eine Zeit nach Costa Rica. Zurück in Kärnten schrieb sie als Co-Autorin zwei Natur- und Kulturführer. www.engoldan.org

Katja Laußegger wurde 1990 geboren und lebt in Feistritz im Rosental. Zurzeit macht sie die Ausbildung zur ADHS-Therapeutin und studiert an der Uni Klagenfurt. Mit ihrem Buch hat sie beim „internationalen Kinder- und Jugendbuchwettbewerb von Schwanenstadt“ den 2. Platz gewonnen.

Ulrike Motschiunig wurde 1965 in Ried im Innkreis geboren. Nach dem Abschluss der Handelsakademie schrieb sie lustige, spannende und tiefgründige Texte. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder begann sie sich auf das Schreiben von Kinder- und Jugendliteratur zu konzentrieren. www.kinderbuchmitherz.at

Die Kinderbücher

Herma Altziebler, Elke Moser

Die unzufriedene Taube

Ein Kinderbuch in Reimen, das liebevoll die Erlebnisse einer weißen Taube erzählt, die unbedingt aussehen möchte wie ihre bunten Artgenossen. Dazu hat sie einen besonderen Einfall, der sich aber vielmehr als „Reinfall“ entpuppt. Gott sei Dank wendet sich alles doch noch zum Guten.

Gerhild Gonzalez Guerrero

Abenteuer in Engoldan – Im Bann des Magiers

LEEB:ENSZEICHEN-VERLAG

ISBN 978-3-9502379-7-9
ISBN 978-3-9502379-6-2

Durch den Zauber eines geheimnisvollen Ringes wird Linda in das magische Land Engoldan versetzt. Dort hat der Namenlose Magier das kristallene Herz des Landes gestohlen, ohne das die Erdenergien außer Kontrolle geraten. Engoldans Natur beginnt zu sterben. Gemäß einer uralten Prophezeiung kann nur Linda den Kristall wieder finden.

Katja Laußegger

Haustier gesucht

K-Verlag

ISBN Nummer 9789 8539 12883

Charly wünscht sich nichts sehnlicher als ein Haustier zum Spielen. Er macht sich auf die Suche, doch keines der Tiere will sein Haustier werden – bis er letztendlich die rettende Idee für sein Problem hat. Erhältlich bei Thalia und in der „Kärntner Buchhandlung“.

Ulrike Motschiunig

Glück geucht!

ISBN 978-3-7074-1166-9
G & G Kinderbuchverlag
Ein kleiner Fuchs macht sich auf die Suche nach dem Glück. Auf seiner abenteuerlichen Reise trifft er die Tiere im Wald, die ihm ihr unterschiedliches Wissen über den Begriff Glück schenken. Der kleine Fuchs jedoch, sucht ein ganz besonderes Glück: Das für seine Mama. Und das scheint ziemlich gut versteckt zu sein. Letztendlich findet er es doch an einem Ort, an dem er es gar nicht vermutet hätte!

Tipps fürs Schreiben von Kinderbüchern

Gerhild Gonzalez Guerrero: Ein Thema wählen, das einem richtig am Herzen liegt, in das man förmlich hineingezogen wird und dann einfach drauf los schreiben und den inneren Kritiker abschalten. Am Anfang nicht nach Perfektion streben, sondern einfach die Ideen zu Papier bringen. Man sollte sich keinesfalls davon abhalten lassen ein Buch zu schreiben, nur weil einem über den Anfang hinaus noch nichts eingefallen ist: Beim Schreiben kommen die Ideen dann ganz von selbst. www.engoldan.org

Ulrike Motschiunig: So viel wie möglich experimentieren und in sich hinein zu hören, um die eigene Stimme zu finden. Hilfreich finde ich freiwillige Testleser, die gewillt sind, Kritik zu äußern. Allerdings sollten diese nicht aus dem  Familien- oder Freundeskreis kommen – denn dort fehlt oft die notwendige Objektivität. Der für mich wichtigste Tipp wäre, den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren, auch wenn Manuskripte abgelehnt werden – was schließlich die unterschiedlichsten Ursachen haben kann.

Katja Laußegger: Ich finde es wichtig Themen zu wählen, die die Kinder interessieren und die sie beschäftigen, denn so haben sie einen persönlichen Bezug zum Buch und können sie sich in die Geschichte viel besser hineinversetzen und sich mit den Figuren identifizieren. Natürlich spielt eine leicht verständliche und Kind gerechte Sprache dabei eine große Rolle. Des Weiteren hat auch die Illustration eine große Bedeutsamkeit. Schließlich sagen Bilder mehr als tausend Worte. Daher war es mir bei der Illustration besonders wichtig, die Bilder möglichst klar und deutlich zu gestalten, was gerade für junge Kinder wichtig ist. Viele Kinder haben nach dem Lesen das Bedürfnis, sich das entsprechende Buch noch einmal selbst ansehen zu dürfen, denn so verarbeiten sie das Gehörte und Gesehene leichter. Genau in diesem Moment erhalten die Illustrationen ihre Bedeutsamkeit.

Helga Duffek: Schreiben – schreiben – schreiben – lesen – lesen – lesen – weglegen – noch einmal lesen – Kritik annehmen – selbst kritisch sein und sich an die IG Autoren- Autorinnen wenden, wie Johanna König im Musilhaus!

Herma Altziebler: Ein Kinderbuch sollte, dem jeweiligen Alter entsprechend, in einer leicht verständlichen Sprache und Form zum Ausdruck kommen. Ein Kinderbuch zu schreiben ist für mich eine reine Einfühlung, wobei ich den Text aus dem Innersten meines Herzens heraus fließen lasse und gleichzeitig ein kleines Stückchen meiner eigenen Kindheit mit hinein verpacke.

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Rechnungen schreiben

Anita Arneitz am 6. März 2011

Stellen Sie sich einen Arbeitstag ohne E-Mail und Internet vor? Schwierig oder? Neue Informationstechnologien gehören heute einfach zum Geschäftsalltag und sind aus gutem Grund nicht mehr wegzudenken: richtig eingesetzt sparen sie Zeit und Geld. Daher versenden auch immer mehr Unternehmen ihre Rechnung in digitaler Form. Doch damit das ordnungsgemäß von statten geht, sollten einige Dinge beachtet werden:

- Rechnungen können bei Zustimmung des Empfängers elektronisch übermittelt werden.

- Wie eine Papierrechnung muss die elektronische Rechnung alle gesetzlichen Bestandteile (Preis, Steuer, Leistungsumfang und –zeitraum etc.) aufweisen.

- Damit bei elektronischen Rechnungen die Vorsteuer abgezogen werden kann, muss diese elektronisch signiert sein. Dadurch wird sichergestellt, dass sie nicht verändert wird.

- Elektronische Rechnungen müssen wie die Papierrechnungen sieben Jahre gespeichert werden.

- Gutschriften können ebenfalls per E-Mail übermittelt werden.

- Bis Ende 2010 können Rechnungen unsigniert per Fax gesendet werden, danach müssen auch Faxrechnungen mit einer elektronischen Signatur versehen werden.

Tipp: Egal, ob elektronisch oder auf Papier, unterschreiben Sie Ihre Rechnung nicht, bevor sie bezahlt wurde. Der Hintergrund: Rechtlich bedeuten Unterschrift und Stempel des Rechnungsausstellers, dass er die Bezahlung des Betrages bestätigt. Kunden könnten dies zum Anlass nehmen und die Rechnung als beglichen abheften. Denken Sie daran: Rechnungen gelten auch ohne Unterschrift!

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Kinderbuch-Charity für Sonnenmond – Hintergrundinformationen

Anita Arneitz am 27. Februar 2011

Im März startet mit vielen engagierten Kindergeschichtenschreiberinnen ein Schreibworkshop inklusive Buch zu Gunsten Sonnenmond. Hier gibt es mir über die Initiatorin von Sonnenmond:

Ein großes Herz und ein langer Atmen – das hat die Kärntnerin Sabine Grünberger auf alle Fälle. Nach zwölf Jahren außerhalb des Landes – sieben Jahre davon im St. Anna Kinderspital in Wien und fünf Jahre in München im Deutschen Herzzentrum – wollte Grünberger wieder zurück in ihre Heimat. Da sie nebenberuflich in Deutschland in der mobilen Kinderkrankenpflege tätig war, dachte Grünberger, sie kann in Kärnten in der mobilen Kinderkrankenpflege Fuß fassen. Der Hacken: Es gab keine! Was lag dann näher als selbst eine aufzubauen? „Nach eineinhalb Jahren Gesprächen mit dem Land Kärnten war es soweit, im Oktober 2005 floss die erste Subvention und wir konnten mit der mobilen Kinderkrankenpflege starten“, erzählt Grünberger. Das war vor fünf Jahren, seit dem betreut die 37jährige gemeinsam mit 15 Mitarbeiterinnen rund 20 schwerstkranke und -behinderte Kinder. „Das Besondere an meiner Arbeit ist das Zusammenarbeiten mit den Familien, man bekommt sehr viel zurück. Und das ist das Schöne an meiner Arbeit“, sagt Grünberger. Klar, nicht immer ist ihre Aufgabe leicht: „Grenzen zu setzen, ist oft das Schwierigste. Als Ausgleich mache ich sehr viel Sport. Mit meinem Golden Retriever Luna möchte ich die Therapiehundeausbildung machen. Außerdem helfen viele Gespräche mit Kolleginnen, Familie und Freunden bei der Verarbeitung mancher Erlebnisse.“ All das gibt ihr Kraft, um noch mehr für Kinder zu tun, die nicht so viel Glück hatten.

Vision Kinderhospiz

Grünberger will ihre Vision von einem Kärntner Kinderhospiz umsetzen: „Ich habe Doris Müller getroffen und sie bei MOKI Kärnten angestellt. Nach knapp einem Jahr war das Konzept vom Kinderhospiz Sonnenmond fertig. Mit Hilfe eines befreundeten Kärntner Architekten kam auch eine grobe Planung und Visualisierung dazu.“ Ein Kinderhospiz ist ein Haus, in dem die Familie eines lebensbegrenzt erkrankten Kindes aufgenommen werden kann. Grünbergers Ziel ist es nicht nur, die allerletzte Lebensstrecke für das kranke Kind und seine Familie sinnvoll, würdevoll und erfüllt zu gestalten, sondern die Familien so früh wie möglich aufzunehmen, damit sie Familie Zeit haben, sich auf das bevorstehende Lebensende des Kindes vorzubereiten. Das unterscheidet ein Kinderhospiz von Hospizen im Erwachsenenbereich. „Die Familie soll sich wieder als Ganzes wahrnehmen können, um die Zeit, die ihnen noch gemeinsam bleibt, gestärkt und in Harmonie zusammen verbringen zu können.“ Für so einen Ort kämpft sie. Und das Einzige das noch fehlt? Die Finanzierung.

Über MOKI – die Mobile Kinderkrankenpflege in Kärnten

MOKI – Mobile Kinderkrankenpflege ist ein gemeinnütziger Verein und besteht seit 2005. Das MOKI-Team unterstützt und entlastet Eltern in der Pflege und Betreuung ihrer schwerstkranken und -behinderten und oft auch sterbenden Kinder zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung. Im Durchschnitt beschäftigt MOKI Kärnten 15 Mitarbeiterinnen. Diese sind dipl. Kinderkrankenschwestern, Gesundheits- und Krankenschwestern und Behindertenpädagogen. www.moki-kaernten.at

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Jetzt oder nie: Ein Buch schreiben

Anita Arneitz am 15. Februar 2011

Sie wollten schon immer einmal ein Fach- oder Sachbuch schreiben? Dann tun Sie es doch! Vor allem für Expertinnen und Selbstständige ist ein eigenes Buch ein tolles Marketinginstrument, das viele neue Türen und spannende Möglichkeiten der Positionierung öffnet. Alles, was Sie dafür brauchen, ist eine gute Idee, ein realistischer Zeitplan, Ausdauer und Konsequenz. Wann ist der richtige Moment, um mit dem eigenen Buch zu beginnen? Ich würde sagen jetzt. Denn Frauen haben viel zu sagen, aber sie stellen ihr Know-how noch immer viel zu selten ins Rampenlicht. Das finde ich schade.

Ja, zum eigenen Buch

Sie sind sich unsicher, ob Sie Ihr Buchprojekt in Angriff nehmen? Probieren Sie diese Schreibübung: Nehmen Sie einen Stift, mit dem Sie gerne schreiben, ein paar Blätter Papier und denken Sie schreibend über folgende Fragen nach: Welche Spuren möchte ich in dieser Welt hinterlassen? Wie kann mir mein Buch dabei helfen? Warum möchte ich mein eigenes Buch schreiben? Es gibt viele Gründe und jeder hat seine Berechtigung.

Gemeinsam geht’s leichter

Wie Sie mit Ihrem Buch beginnen, worauf Sie beim Schreibprozess achten müssen, wie Sie Ihr Buch effizient schreiben, veröffentlichen und sich selbst damit vermarkten, erfahren Sie in meinen nächsten Buchworkshops am 25. Februar sowie 4. März 2011. Und wenn Sie gerne Geschichten für Kinder schreiben, seien Sie beim „Wir-schreiben-gemeinsam-ein-Kinderbuch-Workshop“ am 12. März 2010 dabei. Schreiben muss keine einsame Tätigkeit sein. Ganz im Gegenteil. Der Austausch mit anderen ist bereichernd und hilft dran zu bleiben!

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Verständliche Geschäftsbriefe schreiben

Anita Arneitz am 6. Februar 2011

Wussten Sie, dass dreiviertel alles Geschäftsbriefe im deutschsprachigen Raum mit denselben Wörtern beginnen und enden? Ziemlich langweilig oder?

Austauschbare Geschäftsbriefe im Bürokratendeutsch gehören in der modernen Businesskorrespondenz der Vergangenheit an. Der Stil des Schreibens hat sich genauso wie die Unternehmenskultur im Laufe der Zeit verändert. Heute zählen Geschäftsbriefe & Co. zur optischen Visitenkarte des Unternehmens und prägen den ersten Eindruck. Es zählen Professionalität – und Kreativität! Klar, motivierend und verständlich, so sollen Briefe geschrieben sein. Anhand von vier Punkten (Hamburger Verständlichkeitsmodell) können Sie Ihre eigenen Briefe einfach und schnell verbessern:

-          Einfachheit macht Texte verständlich: Kurze Sätze, konkrete Wörter, aktive und positive Formulierungen, kein Fachjargon und Amtsdeutsch.

-          Jeder Text braucht eine Struktur: Achten Sie auf logische Gedankengänge, aufeinander aufbauende Informationen und aussagekräftige Überschriften.

-          Textliche Prägnanz zeigen: Benutzen Sie Wörter, die Ihre Leser leicht verstehen! Kommen Sie rasch auf den Punkt und lassen Sie Nebensächliches weg.

-          Leseanreize bewusst schaffen: Holen Sie den Leser ab, nehmen Sie ihn mit und verführen Sie ihn! Setzen Sie Beispiele, Bilder, Fragen oder Zitate mit Sorgfalt ein.

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Sternzeichen im Schreibfieber

Anita Arneitz am 27. Januar 2011

Magischer Ansturm auf die erste Villacher Schreibnacht im neuen Jahr. Mehr als 20 Teilnehmer aus ganz Kärnten kamen im Jänner 2011 in der Agentur greeneyes zusammen, um gemeinsam die Feder zu schwingen. Unter der fachkundigen Anleitung von Schreibtrainerin Mag. Anita Arneitz und mit Hilfe von Diplom-Astrologin Nadja Pressinger wagten die Teilnehmer einen Blick in die Sterne. Inspiriert von Jungfrau, Waage, Fisch & Co ließen die Schreibfreudigen ihre Sternzeichen selbst erzählen. Spontan entstanden unterschiedliche Textarten, vom inneren Monolog eines sturen Stieres bis zum Liebesbrief eines verliebten Steinbocks. Den Abschluss krönte ein mystisches „Sternen“-Sonett. Wie immer war das Ziel der Veranstaltung, die Freude am Schreiben zu fördern. Die nächste Villacher Schreibnacht ist für Montag, den 9. Mai geplant. Thema der siebenten Ausgabe des Kreativ-Workshops: „Düfte und Aromen“. Anmeldungen bei Mag. Astrid Fallosch, Agentur greeneyes.

Fotogalerie gibt es auf Facebook – Fanpage Studio für Schreibkultur

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Business-Schreib-Impulse 2011 in Klagenfurt

Anita Arneitz am 21. Januar 2011

Brandneu im Studio für Schreibkultur: Business-Schreib-Impulse. Das sind kurze Schreibworkshop zu je drei Stunden. Für alle, die wenig Zeit und Budget haben, aber maximales Wissen und praktische Tipps mitnehmen möchten. Für Spezialthemen habe ich Experten aus meinem Netzwerk eingeladen. Immer montags. Immer in Klagenfurt.

Die Termine:

Wie man Texte schnell und gut überarbeitet: Montag, 28. Feber 2011, 18 bis 21 Uhr

Web-Profile schreiben, die überzeugen: Montag, 7. März 2011, 9 bis 12 Uhr

Best of… PR: Montag, 28. März 2011, 18 bis 21 Uhr

Knackige Pressetexte schreiben: Montag, 4. April 2011, 9 bis 12 Uhr

Kundenorientiert schreiben – auch als Techniker: Montag, 2. Mai 2011, 9 bis 12 Uhr

Smart Phones als Marketingturbo: Apps für KMU: Montag, 30. Mai 2011, 18 bis 21 Uhr

Kunden und Mitarbeiter überzeugen mit Corporate Publishing: Montag, 6. Juni 2011,

9 bis 12 Uhr

Spannende Newslettertexte schreiben: Montag, 20. Juni 2011, 9 bis 12 Uhr

Schreibängste und –hemmungen auflösen: Montag, 27. Juli 2011, 9 bis 12 Uhr

Alpe-Adria-Knigge – Termine im Frühjahr 2011 werden noch bekannt gegeben

Weitere Themen mit Kooperationspartnern in Ausarbeitung – Informationen über die E-Mail-Schreibliste, Verbindliche Anmeldung ab sofort per E-Mail. ac@anitaarneitz.at, Max. Teilnehmerzahl: 10

Ihre Investition pro Abend: 60 Euro netto + 20 % MwSt., Business-Schreib-Impulse-Paket: 4 zahlen + 1 gratis

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Schreibnächte 2011 in Klagenfurt

Anita Arneitz am 21. Januar 2011

Schreibnächte sind Kurz-Schreibworkshops am Abend und bieten einen idealen Rahmen, um gemeinsam in der Gruppe zu schreiben, sich auszutauschen und neue kreative Schreibtechniken auszuprobieren. Es geht nicht um perfekte Texte, sondern es soll die Freude am schreiben (wieder) entdeckt werden. Schreibnächte sind für alle, die mit Feder und Papier neue Wege entdecken möchten, aber auch für jene, die immer geglaubt haben, sie können nicht schreiben. Jede Schreibnacht ist einem anderen Thema gewidmet, um die bunte Palette der Schreibmöglichkeiten zu zeigen. Es ist keine geschlossene Schreibgruppe, im Gegenteil. Es wird nichts bewertet oder kritisiert, Rechtschreibung und Grammatik sind für einen Abend egal. Jeder kann nach Lust und Laune kommen. Und manchmal suchen wir uns für die Schreibnächte auch besondere Schreiborte! Lassen Sie sich überraschen und kommen Sie einfach einmal vorbei. Aber vergessen Sie nicht, sich anzumelden – es gibt nur max. 8 freie Plätze pro Schreibnacht.

Endlich, nach langem Herumstreunen haben wir ein fixes Seminarstammhaus gefunden: Alle Schreibnächte in Klagenfurt finden ab 2011 – wenn nicht anders angegeben – in der Feschnigstraße 30 statt. Beginn 18 Uhr, Dauer bis ca. 21 Uhr.

Die Termine:


Freitag, 11. Feber 2011: Humorvoll schreiben: Die Satire-Schreibnacht

Freitag, 4. März 2011: Das Leben ist bunt: Die Lebensfarben- und Erinnerungsschreibnacht

Termin wird noch bekannt gegeben: Special: Die geheimnisvolle Bauhütten-Schreibnacht

Mai 2011: Special: Die Pepper-Schreibnacht – scharfe Erfolgsrezepte fürs Leben

mit Barbara Graber

Freitag, 10. Juni 2011: Else Lasker Schüler-Schreibnacht: Ein alter Tibetteppich

Freitag, 15. Juli 2011: Frisch und leicht: Die Kurzgeschichten-Schreibnacht

Termin im August 2011: Special: Schamanische Schreibnacht mit Gabriele Klien

Freitag, 16. September 2011: Wer hat die Schwiegermutter umgebracht? Die Krimi-

Schreibnacht

Freitag, 7. Oktober 2011: Zerrissen und zusammen geklebt: Die Collage-Schreibnacht

Freitag, 11. November 2011: Tarot für Schreiber: Einsteiger und Fortgeschrittene

Freitag, 2. Dezember 2011: Die Magie der Wintermärchen: Zauberhaftes in der

Vorweihnachtszeit

Verbindliche Anmeldung per E-Mail: ac@anitaarneitz.at

Ihre Investition pro Schreibnacht: 25 Euro, Schreibnacht-Paket: 4 zahlen + 1 gratis

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