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Eventmarketing

Anita Arneitz am 18. Oktober 2008

Eventmarketing – vom Mittelständler bis zum Großkonzern – ist aus dem Marketing kaum wegzudenken. Richtig eingesetzt ist der Event der direkte Weg in die Herzen und Köpfe der Zielgruppe. Doch wie schöpft man die Potenziale des Eventmarketings voll ab? Wie kann mandas Eventmarketing als integralen Bestandteil im Marketing verankern?

“Erfolgsfaktor Eventmarketing – Wie Sie mit Events, Roadshows und Messen die Märkte erobern“ ist im BusinessVillage Verlag erschienen und gibt wertvolle Tipps rund ums Thema.

Eventmarketing – vom Mittelständler bis zum Großkonzern – ist aus dem Marketing kaum wegzudenken. Richtig eingesetzt ist der Event der direkte Weg in die Herzen und Köpfe der Zielgruppe. Doch wie schöpft man die Potenziale des Eventmarketings voll ab? Wie kann man das Eventmarketing als integralen Bestandteil im Marketing verankern?

Events und Veranstaltungen sind als Bestandteil professionellen Marketings aus dem Marketing-Mix von Unternehmen kaum wegzudenken. Kein Wunder – auf keinem anderen Wege können Zielgruppen so direkt und unmittelbar erreicht werden. Doch nur wenige Unternehmen schöpfen gezielt die verschiedenen Möglichkeiten des Eventmarketings aus. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen, die ihre Veranstaltungen oft in Eigenregie durchführen, nutzen nur einen Bruchteil des tatsächlichen Potenzials von Marketingevents.

Mit diesem Buch bietet die Autorin Melanie von Greve einen umfassenden Überblick über die Vielzahl der Veranstaltungstypen und erläutert ihre jeweilige Funktion im Marketing-Mix anhand ausgewählter Veranstaltungsbeispiele.
Die Leser werden so schnell und einfach in die Lage versetzt, aus den sich bietenden zahlreichen Instrumenten des Eventmarketings die für ihre Ziele und Zielgruppen passenden auszuwählen oder auch mehrere Marketinginstrumente sinnvoll miteinander zu verknüpfen, um Synergieeffekte zu erzielen. Zudem bietet dieses Buch viele konkrete Tipps aus der Praxis sowie erprobte Kontakt- und Serviceadressen für Recherche und Organisation.

Melanie von Graeve
Erfolgsfaktor Eventmarketing
BusinessVillage Verlag 2006
ISBN: 9783938358290 21.8 €
PDF-eBook: EB-647 16.8

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Viele Webangebote vernachlässigen die Generation 50+

Anita Arneitz am 15. Oktober 2008

Nicht nur die absolute Zahl älterer Menschen nimmt zu, sondern auch der Anteil älterer Internetnutzer. Gemäß neuer Zahlen der ARD/ZDF-Online-Studie 2007 nutzen aktuell mittlerweile 64,2 Prozent der 50- bis 59-jährigen das Internet, von den über-60-jährigen inzwischen jeder Vierte.

Mit 5,1 Millionen über-60-Jährigen sind erstmals mehr Silver Surfer im Web unterwegs als 14- bis 19-jährige. Gemäß Web-Analysen der Beratungs-Agentur netaspect aus Düsseldorf werden jedoch die Bedürfnisse älterer Onliner bei der Planung und Erstellung von Webauftritten kaum berücksichtigt. Dies verwundert umso mehr, da die Generation 50+ aktuell über eine beträchtliche Kaufkraft von 913 Milliarden Euro verfügt und eine wachsende Bereitschaft zeigt, im Internet einzukaufen.

Um die Generation 50+ im Netz adäquat und zielgerichtet anzusprechen, sind maßgeschneiderte Web-Konzeptionen unerlässlich, die sich mit verschiedenen Alterstypen, unterschiedlichen Einstellungen, Verhaltensmustern und Konsumge- wohnheiten auseinandersetzen. Zudem kommt es darauf an, den älteren Web-Surfern technisch adäquat entgegen zu kommen. Dies wiederum bedingt die Berücksichtigung zahlreicher Web Usability-Erkenntnisse.

Die Probleme älterer Internetnutzer sind vielschichtig. Orientierungs-Schwierigkeiten auf der Webseite oder Probleme mit Schriftgrößen, die sie als zu klein empfinden sind einige davon. Ebenfalls tut sich die Generation 50+ oft schwer mit Fachbegriffen und Anglizismen (z.B. Plug-In, Cookie, URL, Flash).

Aus diesem Grund rät netaspect Unternehmen dazu, sich gezielt auf diese Zielgruppe vorzubereiten und mit Nutzern aus dieser Gruppe das Webangebot zu testen. Dazu der Usability-Experte Ansgar Sporkmann von netaspect: „Um Webangebote für die Generation 50+ fit zu machen, sollten diverse Web Usability Erkenntnisse hinsichtlich der technischen, gestalterischen und der inhaltlichen Umsetzung berücksichtigt werden. Ebenso sinnvoll ist es, Webseiten vorab mit älteren Nutzern zu testen, um sicherzustellen, dass diese nicht an der Zielgruppe vorbei entwickelt wurden.“

netaspect hat zum Onlineverhalten und den speziellen Bedürfnissen der Generation 50+ eine umfassende Broschüre erstellt. Der Kurzreport dieser Informationen kann über die netaspect Homepage – www.netaspect.com – direkt heruntergeladen werden und die komplette rund 60-seitige Informationsbroschüre „Die Generation 50+ im Internet“ ist dort kostenlos bestellbar.

Weitere Informationen zu “Die Generation 50+ im Internet” befinden sich unter: www.netaspect.com/50plus

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Auf Sponsorensuche?

Anita Arneitz am 18. September 2008

Events und Veranstaltungen sind ein beliebtes und öffentlichkeitswirksames Instrument für Unternehmen, Verbände und Vereine. Die Finanzierung soll dabei oftmals über Sponsoren sichergestellt werden. Gute Ideen und kreative Konzepte reichen aber bei weitem nicht aus „Geldgeber“ zu finden. Die Folge: Viele Vorhaben scheitern schon im Vorfeld. Wie baut man aber ein gutes Sponsoringkonzept auf, wie vermarktet man das Sponsoringkonzept, worauf muss man bei der Ansprache potenzieller Sponsoren achten?

Bei der Suche nach Sponsoren werden häufig grundlegende Vorgehensweisen missachtet – ein erfolgreicher Abschluss meistens schon im Vorfeld verhindert. Ein professionell aufgebautes und durchdachtes Sponsoringkonzept verbessert dagegen die Erfolgsaussichten erheblich.

Der Autor Roland Bischof vermittelt in seinem Buch alle relevanten Informationen zum Aufbau eines sorgfältig durchgeplanten Konzepts zur Sponsoren-Akquise. Dieses Buch hilft dabei, Fehler zu vermeiden, eine Optimierung in der Planungs- und Ansprachemethodik zu erreichen und somit die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg bei der Sponsoren-Gewinnung maßgeblich zu erhöhen – um gleichzeitig eine Basis für eine langfristige Zusammenarbeit mit den neuen Partnern aufzubauen.

Von der Erstellung und Präsentation des Sponsoringkonzeptes über das Führen von Verhandlungen bis hin zu vertraglichen Aspekten vermittelt der Autor handfestes Praxiswissen.

Neu in der zweiten umfassend erweiterten und überarbeiteten Auflage! Nützliche Adressen rund ums Sponsoring, Beispielvertrag für Sponsoring und den Einsatz von Testimonials, Kompakt-Leitfaden zur Gestaltung eines Sponsoringvertrages.

Roland Bischof
Wie Profis Sponsoren gewinnen
BusinessVillage Verlag 2007
ISBN: 9783938358405 21.8 €
PDF-eBook: EB-691 16.8

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Buchtipp: Der Bambus-Code

Anita Arneitz am 9. September 2008

Schneller wachsen als die Konkurrenz, ein Wunsch vieler Unternehmer. In der Regel bleibt es bei diesem Wunsch – eine zu den Fähigkeiten des Unternehmens passende Strategie wird nicht entwickelt. Bestenfalls versucht man sich mit dem „Kopieren von den Champions“. Denn was einmal funktioniert hat klappt doch wieder – so der Glaube.  Einen völlig neuen Ansatz verfolgt Christian Kalkbrenner mit seiner neuen Methode „Der Bambus-Code“. Mit diesem Verfahren lassen sich in kurzer Zeit maßgeschneiderte Wachstumsstrategien, exakt auf die „Genetik“ des Unternehmens zugeschnitten, entwickeln. In seinem gleichnamigen Buch zeigt er mit seinem interdisziplinären Ansatz aus Unternehmensführung, Verhaltensforschung und Werbekommunikation wie Unternehmen systematisch schneller Wachsen als der Wettbewerb.

Gleich ob eine Branche boomt, stagniert oder schrumpft – es geht letztlich immer darum, effizienter zu wachsen als die Mitbewerber. Das heißt Märkte erobern, Kunden gewinnen und sich dauerhaft von der Konkurrenz absetzen. Das oftmals propagierte Kopieren von Methoden und Strategien ist dabei wenig zielführend – Unternehmen, Produkte und Märkte sind dafür zu unterschiedlich.

Einen Ausweg für Unternehmen aller Größen zeigt Christian Kalkbrenner in diesem Buch. Er verbindet klassische Strategiemodelle mit anerkannten Methoden aus der Verhaltensforschung. Mit seinem interdisziplinären Ansatz ermöglicht er jedem Unternehmen, ein maßgeschneidertes Wachstumsmodell zu entwickeln. Praxisnah und mit vielen Reflexionsanleitungen weist dieses Buch den Weg zu einer eigenen einzigartigen Wachstumsstrategie: dem Bambus-Code. Dieser siebenstellige Schlüssel enthält alle Parameter für ein schnelles und solides Wachstum.

Hoher Praxisbezug
Die einzelnen Wege werden im Buch nicht trocken beschrieben, sondern am Fallbeispiel der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der Würth-Gruppe, anschaulich verdeutlicht. „Das Ergebnis war absolut verblüffend. Durch das Ermitteln des Bambus-Codes für unser Unternehmen haben wir zum Beispiel erfahren, dass wir unser jährliches Wachstum mit Hilfe der richtigen Maßnahmen von derzeit 20% auf 40% steigern können. Viele in der Vergangenheit intuitiv getroffene Entscheidungen haben sich durch diesen neuen Blickwinkel auch als strategisch absolut richtig erwiesen“, so Lagerbauer. Der Marketingchef der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG war vom Bambus-Code-Verfahren so begeistert, dass er nun als Co-Autor am Buch mitwirkt.

Die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG ist eine hundertprozentige Tochter des Würth-Konzerns. Innerhalb von 15 Jahren hat sich das Unternehmen von damals 60 Mitarbeitern auf mittlerweile 800 Beschäftigte gesteigert. Das Unternehmen versorgt heute prozesssicher und über kundenindividuelle Lieferprozesse die Produktionslinien namhafter Industrieunternehmen mit Produktions- und Instandhaltungsmaterial in ganz Europa.

Dieses Buch zeigt dem Leser:

  • wie er die wichtigsten Wachstumsstrategien miteinander kombinieren kann,

  • welche Zielsetzungen und Strategien am besten zu seinem Unternehmenstyp passen,

  • wie er aus 25 Wachstums-Codes die für ihn umsatzsteigernde Positionierung ermittelt,

  • mit welchen Instrumenten er Wachstumshürden systematisch erkennen und meistern kann,

  • wie er den laufenden Wachstumsprozess effizient steuern und beschleunigen kann.

 

Christian Kalkbrenner, Ralf Lagerbauer
Der Bambus-Code – Schneller wachsen als die Konkurrenz

So machen Sie Ihre eigene Konjunktur
1. Auflage BusinessVillage 2008
120 Seiten, zahlr. Abbildungen
ISBN 978-3938358-75-7     21,80€

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Online-Pressebereiche bieten nur schwachen Service für Journalisten

Anita Arneitz am 3. September 2008

Pressebereiche im Web weisen erhebliche Mängel auf – so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Agentur netaspect. Die Experten untersuchten Pressebereiche von national wie international tätigen Unternehmen, die in Deutschland in ihrem Geschäftsbereich eine führende Position einnehmen.

Gesamtsieger ist der Presseservice der Postbank,  welcher in der Untersuchung nach 14 Testkriterien überzeugt. Pressebereiche von Unternehmen, Organisationen oder Verbänden haben sich im Web mittlerweile als Anlaufstellen für Journalisten bewährt. In einer aktuellen Studie der Beratungsagentur netaspect wurde jetzt die Qualität von Online Pressebereichen untersucht.Die Studie „Online-Pressebereiche“ zeigt auf, welche Erfolgsfaktoren es für Pressebereiche im Internet gibt und was für eine gute Umsetzungsqualität bzw. Web Usability bei der Planung und Umsetzung berücksichtigt werden muss, damit Journalisten Pressebereiche effizient nutzen können. Der Report untersucht vierzehn Schlüsselkriterien zu Gebrauchs-, Nutz- und Mehrwerten von acht deutschsprachigen Unternehmens-Pressebereichen aus dem Banken-, Software-, Elektronik- und Unterhaltungsbereich. Die Ergebnisse zeigen für die Pressearbeit im Web erhebliche Schwächen auf und bescheinigen den Pressebereichen im Internet nur eine mittelmäßige Qualität. Vor allem für ihre Nutzwerte (z.B. für Archiv, Unternehmens- oder Fachinformationen) zeigt die Untersuchung unterdurchschnittliche Ergebnisse. So konnten die Experten kein einziges vorbildliches Presse-Archiv auffinden. Sofern die Webangebote überhaupt über ein Presse-Archiv verfügen, sind diese häufig nicht durchsuchbar. Ebenfalls schwach zeigt sich das Angebot von Mehrwerten – beispielsweise bot kein Unternehmen für die Presse ein Callback-Formular an und nur bei zwei Unternehmen fanden sich  Terminübersichten für die Presse.Insgesamt erreichen drei von acht getesteten Unternehmen eine gute Bewertung: Universal Music, Microsoft und die Postbank. Am besten schneidet der Pressebereich der Postbank ab, der in neun von vierzehn untersuchten Kriterien sehr gut bewertet wurde. Negativ fiel die Online-Pressearbeit von Daewoo Electronics auf, die in 13 von 14 Schlüsselkriterien nicht überzeugte.

Ansgar Sporkmann, Gründer der Düsseldorfer Beratungsagentur netaspect, zieht ein Fazit: „Die Mehrheit der Pressebereiche im Web ist nicht optimal. Nur wenige Websites bieten gute Nutzwerte für die journalistische Zielgruppe an.“Ein Ansporn an alle Firmen ihre Pressebereiche Online zu optimieren.Die Studie ist kostenlos erhältlich. Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Studie “Pressebereiche Online” finden sich unter: http://www.netaspect.com/pressebereiche

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Green IT: Vom Umweltsünder zum Klimaretter?

Anita Arneitz am 30. August 2008

IT ist ein wesentlicher Energiekonsument und erzeugt weltweit CO2-Emissionen von etwa 600 Millionen Tonnen pro Jahr. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von knapp 320 Millionen Kleinwagen. Zur Kompensation wären 60 Milliarden Bäume erforderlich. Das geht aus einer aktuellen Studie der Top-Managementberatung A.T. Kearney hervor, die heute im Rahmen einer Pressekonferenz in München vorgestellt wurde. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird der durch die Unternehmens-IT verursachte CO2-Ausstoß pro Jahr in Deutschland bis 2020 um 60 Prozent auf 31 Millionen Tonnen ansteigen. Dabei ist vor allem auch die IT-Industrie mit innovativen Konzepten und Lösungen zur Senkung des Energieverbrauchs gefordert. Darüber hinaus können Unternehmen durch IT-gestützte Innovationen und die aktive Mitgestaltung der CO2-Strategie durch die IT ihre gesamte Energiebilanz nachhaltig verbessern. Dies gilt ganz besonders für die Produktion und Logistik energieintensiver Branchen wie beispielsweise Energie, Stahl und Chemie.

“Green IT steht bei den meisten CIOs ganz oben auf der Agenda”, sagt Dr. Marcus Eul, Partner bei A.T. Kearney und Experte für strategisches IT-Management: “Die IT befindet sich aktuell in einer ‘Zwickmühle’ zwischen ökologischen und ökonomischen Anforderungen. Einerseits muss sie bei weiterhin bestehendem Kostendruck leistungsfähiger werden. Das führt zu mehr CO2-Emission. Andererseits muss der CO2-Ausstoß sowohl innerhalb als auch außerhalb des Rechenzentrums reduziert werden.”

Der jährliche CO2-Ausstoß der Informations- und Kommunikationstechnologie entspricht in etwa dem Niveau von 320 Millionen Kleinwagen. Wichtigster Treiber für den rapiden Anstieg des weltweiten Stromverbrauchs von Rechenzentren ist vor allem die global rasant steigende Nutzung internetbasierter Dienste mit jährlichen Wachstumsraten von 34 Prozent, z.B. für den Warenhandel und -verkauf sowie für die Kommunikation und Informationsgewinnung. Hinzu kommen die Zunahme der IT-unterstützten Zusammenarbeit von weltweit verteilten Expertenteams und die Steuerung globaler Unternehmensnetzwerke auf Basis von Internettechnologien. Ganz konkret bedeutet das einen immer höheren Stromverbrauch für Hardwarebetrieb und -kühlung.

Klimaschutz durch Green IT

Durch eine konsequente Umsetzung von bereits bekannten Energiesparkonzepten kann die IT ihren eigenen CO2-Ausstoß in Summe etwa halbieren. Die wichtigen Maßnahmen dazu sind die Reduktion der physischen Server durch die Virtualisierung und Harmonisierung von Anwendungen. Da Server erfahrungsgemäß durchschnittlich nur weniger als ein Drittel ausgelastet sind, würde dies allein in Deutschland eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um etwa fünf Millionen Tonnen pro Jahr bedeuten. Durch energieeffiziente Kühllösungen für bestehende Systeme und ein optimiertes Gebäudedesign für zukünftige Rechenzentren könnte etwa eine Million Tonnen CO2 eingespart werden. Green IT bedeutet zudem den Einsatz energieeffizienter Hardware und unter Umständen auch ein Auslagern von Hardware und Betrieb an energieeffiziente Dienstleister, die Leerkapazitäten besser auslasten können. Durch diese Maßnahmen ließe sich der CO2-Ausstoß um weitere 4 Millionen Tonnen pro Jahr reduzieren.

Daneben sollten die IT-Nutzer beispielsweise durch regelmäßige Energiemessungen, Labeling der Hardware mit Energieeffizienzklassen – ähnlich wie bei Haushaltsgeräten – und Energietransparenz für einen stromsparenden Umgang mit Notebook und PC sensibilisiert werden. Darüber hinaus gilt es, den Einsatz erneuerbarer Energien genau zu prüfen, um die CO2-Bilanz der IT weiter zu optimieren.

Von Green IT zu Green Business

Neben den eigenen CO2-Reduzierungspotenzialen ist die IT einer der wichtigsten Hebel für ein grünes, emissionsreduziertes Kerngeschäft des gesamten Unternehmens. “Green IT ist die Pflicht des CIOs, mit Green Business gelingt ihm die Kür zu mehr Klimaschutz, und die IT wird zum Klimaretter”, sagt Holger Röder, Partner bei A.T. Kearney: “Da durchschnittlich mehr als 97 Prozent der CO2-Emission eines Unternehmens durch das Kerngeschäft verursacht werden, haben entsprechende Maßnahmen in diesem Bereich auch eine sehr viel höhere Wirkung, als wenn man nur die IT betrachten würde, die nur für 3 Prozent der Emissionen steht.”

Für die IT gibt es die Chance, die CO2-Strategie eines Unternehmens aktiv mit zu gestalten und alle Bereiche des Kerngeschäfts mit IT-unterstützten Innovationen zur CO2-Reduktion zu unterstützen:

So erreichen Finanzdienstleiter durch die weitere Forcierung des Online-Bankings weniger Kundenverkehr und reduzieren den Papierverbrauch. Bargeldloser Zahlungsverkehr bedeutet auch geringere Produktion von Bargeld und weniger Bargeldtransporte.

Telekommunikationsunternehmen sollten vermehrt auf die Nutzung zentraler Dienste setzen wie beispielsweise T-Net Box und damit den Einsatz zahlreicher dezentraler Hardware vermeiden. Der verstärkte Einsatz energieeffizienter Netzwerk-Hardware und von intelligentem Powermanagement insbesondere für Basisstationen würde dazu führen, nachhaltig Energie zu sparen.

Für Autohersteller lohnt sich der Einsatz softwarebasierter Energiesparfunktionen in Autos, zum Beispiel durch Auto-Start-Stop-Funktionen. Computerunterstütztes Design und Simulation in der Produktion sowie eine klimaeffiziente Steuerung der Wertschöpfungskette in den Bereichen Kapazitätsauslastung, Netzwerkdesign und Transporte mittels Best Practice PPS-Systeme würden den CO2-Ausstoß nachhaltig verringern.

Im Bereich Handel bedeutet effektive Steuerung der Filial- und Zentrallagerbelieferung und der lokalen Beschaffung weniger Verkehr und damit weniger Schadstoffausstoß. Zudem kann die IT mit der Bereitstellung von Handelsplattformen nachhaltig dazu beitragen, die vorhandenen Frachtkapazitäten besser auszulasten.

Energieunternehmen profitieren von einer optimierten IT-Steuerung der Erzeugung durch intelligente Merit Order Systeme, weniger manuelles Ablesen der Zähler durch verstärkten Einsatz von “Smart Metering” und eine CO2-optimierte Steuerung der Stoffströme in der Erzeugung. Branchenübergreifend reduzieren Videokonferenzen und neue IT-gestützte Entscheidungsmodelle die CO2-Emissionen im Tagesgeschäft.

Green IT bedeutet Ökologie und Kostenoptimierung zugleich

“Das Thema Nachhaltigkeit wird für die Unternehmen immer wichtiger. Die zahlreichen Beispiele aus dem Bereich Green IT zeigen, dass dabei – nicht zuletzt auch aufgrund stetig steigender Rohstoffpreise – eine ökologische Optimierung der Geschäftsprozesse meist auch eine Kostenoptimierung mit sich bringt”, sagt Eul: “Mit Hilfe der IT können Unternehmen diese Initiativen noch sehr viel besser steuern und kontrollieren und verbessern so ihre Profitabilität und schonen gleichzeitig die Umwelt.”

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Neue Wege zum Dialog mit Kunden

Anita Arneitz am 22. August 2008

Interaktives Marketing nutzt neue Zugänge zu den Märkten. Bisher dominierte die Kommunikation von Unternehmen an Kunden, heute spielt zunehmend der Dialog eine Rolle, auch zwischen Kunden oder innerhalb von Communities. Web 2.0, Blogs oder Kundennetzwerke verunsichern Verantwortliche in Kommunikation und Marketing. Ein neues Buch “Interaktives Marketing”, erschienen im Gabler Verlag, gibt eine Orientierung und zeigt die Chancen.

Autoren aus Wissenschaft und Praxis präsentieren innovative Ansätze bei der Einbindung neuer Medien in die bestehenden Marketingaktivitäten und zeigen auf, wie sich diese in Bereichen wie Dialogmarketing, Customer Relationship Management und Community Marketing erfolgreich anwenden lassen. Dabei weisen sie auf die Regeln im Umgang mit den neuen Medien hin und gehen der Frage nach, welchen Mehrwert das „Mitmach-Web“ tatsächlich bietet. Zur Veranschaulichung werden aktuelle Ergebnisse aus der Forschung sowie Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmen (BMW Group, Henkel KGaA, Deutsche Bahn AG etc.) integriert.

Prof. Dr. Christian Belz ist Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und Leiter des Instituts für Marketing und Handel.
Prof. Dr. Marcus Schögel ist Dozent für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und Leiter des Kompetenzzentrums Distribution und Kooperation des Instituts für Marketing und Handel.
Oliver Arndt und Verena Walter sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Kompetenzzentrum Distribution und Kooperation des Instituts für Marketing und Handel an der Universität St. Gallen.

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Cross-Marketing

Anita Arneitz am 18. August 2008

Die Konsumenten ertrinken in einem Meer von über 1000 Werbebotschaften täglich. Marken werden austauschbar, Werbung verpufft – vom Konsumenten – unbemerkt. Wie hebt man die eigene Marke aus dem Angebotswirrwarr hervor? Wie erreicht kann man mit weniger Budget neue Zielgruppen, erschließt neue Vertriebswege und Verkauft obendrein noch mehr? Das Buch Coss-Marketing – Allianzen die stark machen ist im BusinessVillage Verlag erschienen und geht den Fragen auf den Grund.

Steigender Wettbewerbs- und Konkurrenzdruck und immer knappere Marketingbudgets verlangen nach neuen Marketingideen. Mit Cross-Marketing, einem viel versprechenden Trend, können Unternehmen – aller Größen – neue Marktpotenziale erschließen und Kosten einsparen. Die Strategie, die sich dahinter verbirgt ist so genial wie einfach. Anstatt als „Einzelkämpfer“ Marketing-Budgets zu „verschleudern“ nutzt Cross-Marketing die Synergieeffekte, die in der Zusammenarbeit zweier Unternehmen stecken. Kaum ein Marketing-Instrument kann bei vergleichsweise schmalem Budget so viel bewirken – für beide Seiten.

Die Autoren zeigen anschaulich und praxisorientiert, wie sich mit komplementären Marktpartnern Produkte und Dienstleistungen kosteneffizient vermarkten lassen. Von der Konzeption, über die Partnerwahl bis hin zu wichtigen vertraglichen Aspekten führt Sie dieses Buch praxisorientiert durch die Welt des Cross-Marketings.

Viele Checklisten und der Cross-Marketing-Ideen-Guide machen es einfach, zielgerichtet eigene Cross-Marketing-Kampagnen zu entwickeln und passende Partner zu finden.

Der Leser erfährt:

  • wie er seine Cross-Marketing-Strategie entwickelt.
  • wie er schrittweise eine Cross-Marketing-Kampagne umsetzt.
  • Lösungsansätze für die typischen Probleme
  • welche vertraglichen Aspekte fixiert werden sollten.

Tobias Meyer, Michael Schade
Cross-Marketing – Allianzen, die stark machen
BusinessVillage Verlag 2007
ISBN: 9783934424852 21.8 €
PDF-eBook: EB-612 16.8

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Neue Spielregeln beim PR-Staatspreis

Anita Arneitz am 13. August 2008

Der Public Relations Verband Austria (PRVA) hat zum 25. Mal den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ausgelobten Staatspreis für Public Relations ausgeschrieben. Das Ministerium möchte mit der Stiftung dieses Preises die professionelle Öffentlichkeitsarbeit österreichischer Unternehmen und Institutionen fördern und auszeichnen.

Im Jubiläumsjahr des Staatspreises gibt es auch einige Neuerungen: Erstmals wird der Staatspreis in mehreren Kategorien ausgeschrieben; der Staatspreisträger erhält neben der obligaten Urkunde eine Trophäe des Wirtschaftsministeriums. Alle nominierten Projekte werden überdies in einer Publikation des Ministeriums präsentiert. Die Teilnahmegebühr wurde auf 290 Euro herabgesetzt, eine in Zeiten der allgemeinen Teuerung vermutlich willkommene Maßnahme!

Unternehmen aus allen Wirtschaftsbranchen, Institutionen, Organisationen und Verbände sind ab sofort eingeladen, bis 19. September 2008 Kommunikationskonzepte und -projekte in den Kategorien interne Kommunikation, Non-Profit, Consumer-PR, Corporate Publishing, Corporate-Themen und Public Affairs einzureichen. Der Gewinner des Staatspreises wird aus dem Kreis der Siegerprojekte in den einzelnen Kategorien und somit für den Staatspreis Nominierten gekürt und bei der PR-Gala bekanntgegeben. Besonders bewertet werden Professionalität in Konzeption, Durchführung und Evaluation, Nachhaltigkeit sowie Originalität und Effizienz in der Entwicklung und Umsetzung. „Mit der Einführung verschiedener Kategorien entsprechen wir einem vielfach geäußerten Wunsch unserer Branche. Wir lösen damit das Problem der Vergleichbarkeit und hoffen auf noch mehr Einreichungen“, so PRVA-Präsident Martin Bredl.

Die Projekte oder Kampagnen müssen im Zeitraum zwischen dem 1. Jänner 2007 und dem 30. Juni 2008 abgeschlossen worden sein. Teilnahmeberechtigt sind sowohl juristische als auch physische Personen sowie in Österreich ansässige Personengesellschaften des Handelsrechts. Einreichen können Auftraggeber ebenso wie PR-Agenturen oder PR-Berater. Die Verleihung des PR-Staatspreises und der Auszeichnungen für die maximal sechs Kategoriensieger/Nominierungen wird auch heuer wieder im Rahmen der PR-Gala im November stattfinden.
Im Vorjahr ging die begehrte Auszeichnung an die Agentur alphaaffairs für den Schulwettbewerb „Check Deinen Snack mit Jack the Snack“ im Auftrag von SPAR Österreich.

Alle Informationen zum Staatspreis 2008 und der vollständige Ausschreibungstext zum Download unter http://www.prva.at/events/staatspreis_a.html.

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Erfolgsfaktoren der Finanzkommunikation

Anita Arneitz am 5. August 2008

Eine langfristige, wertorientierte Strategie, ein zuverlässiges Managementteam und eine transparente Darstellung des Geschäftsverlaufs sind entscheidend für den Ruf, den sich ein Unternehmen über die Jahre am Kapitalmarkt aufbaut. So wird einem Unternehmen, das seine Ergebnisprognosen mehrfach verfehlt hat, weniger Vertrauen geschenkt als einem Unternehmen, das die eigenen Erwartungen stets erfüllt. Darüber hinaus spielen die Unternehmenskultur sowie die Beziehungen zu Kunden, Industrie, Mitarbeitern und Politik eine bedeutende Rolle für die Bewertung eines Unternehmens. Inwiefern ein Unternehmen qualitative Faktoren in seiner Finanzkommunikation berücksichtigt, spiegelt dabei nicht zuletzt die Entwicklung des Aktienkurses wider.
Diese Erkenntnisse belegt die empirische Studie „Corporate Perception on Capital Markets“ des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen unter der Leitung von Prof. Dr. Miriam Meckel. Gemeinsam mit der Deutschen Post World Net, der PricewaterhouseCoopers AG und der RWE AG wurden mehr als 200 europäische Analysten und institutionelle Investoren aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und der Schweiz nach den Einflussfaktoren ihrer Unternehmenswahrnehmung befragt. Prof. Meckel zieht folgendes Fazit: „Zuverlässige und transparente Kommunikatoren genießen einen deutlichen Vertrauensvorschuss – gerade auch unter jenen Kapitalmarktteilnehmern, die die Beschreibung, Beurteilung und Bewertung von Unternehmen professionell betreiben.“

Für die beteiligten Unternehmen stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, welche qualitativen Faktoren in welchem Umfang in die Bewertung der Analysten einfließen. Denn obwohl die meisten börsennotierten Unternehmen heute einen Schwerpunkt auf Themen wie Transparenz und Corporate Governance legen, ist es für eine erfolgreiche Finanzkommunikation unerlässlich, die Motivation der Markteilnehmer genau zu kennen. So stehen laut Studie von den insgesamt 47 qualitativen Einflussfaktoren neben der Langfristigkeit der Strategie auch das Geschäftsverständnis und die Zugänglichkeit der Investor Relations Abteilung ganz oben auf der Prioritätenliste der Befragten. „Bei der Beurteilung eines Unternehmens wollen Investoren am liebsten mit Kopf und Bauch zum gleichen Ergebnis kommen,“ erklärt Ingo Alphéus, Leiter Investor Relations der RWE AG. „Das geht am besten, wenn Investoren neben den Zahlen auch die handelnden Personen im Unternehmen kennen lernen können. Und zwar nicht nur den Vorstand, sondern gerade auch Manager aus dem Tagesgeschäft. Wir fördern das systematisch.“
Auch die Deutsche Post World Net fühlt sich durch die Studie in ihrer Arbeit bestätigt. „Wir haben gerade unser neues Kapitalmarktprogramm als Antwort auf die Forderungen und Bedürfnisse unserer Investoren präsentiert. Im Vordergrund standen dabei neben dem verstärkten Fokus auf Wertschaffung und einer höheren Auszahlung an unsere Aktionäre auch Themen wie Transparenz und Konsistenz in der Berichterstattung – also jene qualitativen Faktoren, deren Bedeutung die Studie hervorhebt,“ so Martin Ziegenbalg, Leiter Investor Relations bei der Deutschen Post World Net.

Die Studie kann unter www.dirk.org/Knowledge/IR_Studien.aspx abgerufen oder über den DIRK direkt bestellt werden.

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