Mitreden

Sie betrachten das Archiv der Kategorie PR und Pressearbeit

Pressefotografie

Anita Arneitz am 16. Dezember 2009

Lernen von den Profis – das stand bei der “Österreichischen Pressefoto-Akademie” des Kuratoriums für Journalistenausbildung in Salzburg am Programm. In mehreren Modulen lernten wir nicht nur unsere Kamera und ihre Technik zu lieben, sondern bekamen viele Tipps von Profis wie Andrej Reiser, Nina Rücker, Wolf Eberhard… Für mich war die Ausbildung wichtig, weil sowohl bei journalistischen Texten als auch bei PR-Texten das Foto eine immer größere Rolle spielt. Und ich freue mich darüber, das neue Wissen demnächst in einer Reisereportage einsetzen zu können.  Daher bin ich von  17.  Dezember 2009 bis 12. Jänner 2010 nur schwer per E-Mail oder Telefon erreichbar.

Ich wünsche allen schöne Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2010!

Kategorie PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »

Zuhören statt Marketinggequatsche

Anita Arneitz am 20. Juli 2009

Übertreibungen, Eigenlob oder Selbstbeweihräucherungen haben in der PR nichts zu suchen. Zu vielen “PR-Profis” ist das aber noch nicht durch gedrungen. Daher kommt es immer wieder – leider viel zu oft – vor, dass Journalisten von den “Besten der Besten” belagert werden. Ein herrliches Praxisbeispiel hat Erich Brenner in der Juniausgabe 2009 vom “Gewinn” auf Seite 226 gezeigt. Er gibt zwei Telefongespräche zwischen Journalist und Agentur wieder. Eine Pflichtlektüre, für alle die gute PR machen möchten. Und was man daraus lernt?

1. Schluss mit Eigenlob.

2. Zuhören lernen.

3. Niemand muss über Sie schreiben, nur weil Sie gut sind.

4. Journalisten wollen Geschichten, kein Marketinggequatsche.

Kategorie PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »

Lösen Public Relations Marketing ab?

Anita Arneitz am 28. Juni 2009

Ein spannende Frage, die in aktuellen Diskussionen immer wieder vorkommt. So schreibt Klaas Kramer im Medianet vom 16. Juni 2009: “PR hat das Zeug, die Führungsrolle im Markenmanagement zu übernehmen.” Doch bevor es tatsächlich soweit ist, müssten die PR-Leute noch einiges lernen. “Zuerst müssen die Menschen in der PR reif für die Markenführung sein”, sagt Kramer. Sie müssen endlich die Sprache des Top-Managements lernen und wissen, welche Kommunikationsmittel unter den Betriebwirten en vogue sind. Schaden kann das nicht.

Im schlimmsten Fall versteht der PRler zumindest intern den Vorstand oder die Geschäftsführung besser und umgekehrt. Das ist der Knackpunkt in vielen Unternehmen: Die Kommunikationsbasis zwischen oberster Ebene und PR-Abteilung funktioniert nicht. Beide reden aneinander vorbei und sind frustiert. Dasselbe gilt für PR und Marketing. Je besser beide Bereiche aufeinander abgestimmt sind, als gleichwertige Partner, desto stärker wird die Markenführung. Damit das gelingt wird von beiden Seiten ein Blick über den Tellerrand verlangt. Viele in der PR beschränken sich auf Events, Medienarbeit und Onlinepresseportale, weil es für sie greifbarer ist, leichter umsetzbar. Oft fehlen ihnen auch Perspektiven oder Ideen. Sehr viele PR-Aus- und Weiterbildungen beschränken sich auf die Basics oder Theorie. Es gibt viel zu wenig Angebote, die zeigen, wie man zu Ideen kommt und diese dann im Unternehmen umsetzt. Wir bauchen mehr geschützte Räume für Ideenentwicklung und Experimente.

Kategorie PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »

Neue Studie: Brauchen Klein- und Mittelbetriebe PR?

Anita Arneitz am 8. März 2009

Die Ziele der PR Arbeit sind oft diffus, jedoch geben acht von zehn befragten Klein- und Mittelbetrieben (KMU) an, PR in ihrem Unternehmen zu betreiben. „Trotz der aktuellen Wirtschaftsflaute lässt sich ein großes PR-Potential bei den Klein- und Mittelbet-rieben feststellen“, so Marktforscher Alexander Zeh von der GfK Austria. Rund 45% der KMU’s geben an, dass PR sehr wichtig für ihr Unternehmen ist, in Zukunft wollen 41% ihre PR Tätigkeiten noch weiterausbauen.
Der Fragenkatalog zur GfK Studie wurde gemeinsam mit dem Arbeitskreis KMU-PR des Public Relations Verbandes (PRVA) entwickelt, rund 300 PR-Verantwortliche in Klein- und Mittelbetrieben in Öster-reich wurden im August 2008 telefonisch befragt. „Ziel der Studie war es einen Überblick über den PR-Markt im Bereich KMU zu erhalten. Sowohl die Erfahrungen der Unternehmen mit vergangenen, als auch die Einschätzung zukünftiger PR-Aktivitäten wurden abgefragt,“ erklärt Alexander Zeh.

Alles ist PR?
Die Steigerung des Bekanntheitsgrades mit 92%, der Vertrauensgewinn bei Kunden bzw. Zielgruppen mit 88% und die Verbesserung des Images des Unternehmens mit 83% wurden als die Top-3 Ziele der PR-Tätigkeiten identifiziert. Fol-gende Instrumente werden für die Erreichung dieser Ziele eingesetzt: Website 80%, Broschüren 78%, Kundenveranstaltungen und Pressemitteilungen mit je 76% und Sponsoring mit 74% sind auf den ersten fünf Plätzen zu finden. Wobei die Häufigkeit des Einsatzes dieser Methoden sehr variieren kann, so werden Websites mehr als 2 Mal im Monat aktualisiert, Broschüren und Pressemitteilungen werden jeweils bis zu 4 Mal im Jahr eingesetzt. Kundenveranstaltungen stehen erwartungsgemäß 1-2 Mal im Jahr auf der PR-Tagesordnung kleiner und mittlerer Unternehmen.

PR ist Chefsache
Der Großteil der PR-Tätigkeit wird von der Geschäftsleitung durchgeführt, dies geben 45% der Be-fragten an, eine eigene PR Abteilung leisten sich nur 10% der KMUs. Der durchschnittliche Arbeitsaufwand für PR liegt bei 11,5 Stunden pro Arbeitswoche. Nur 17% geben an mit dem Umfang und der Qualität der PR in ihrem Unternehmen völlig zufrieden zu sein. Alexander Zeh zieht daraus folgende Schlüsse: „Es existiert ein enormes Potential für PR in den kleinen und mitt-leren Unternehmen in Österreich. Darüberhinaus wird die zukünftige Einschätzung der PR-Entwicklung im eigenen Unternehmen von den PR-Spezialisten positiv bewertet – so wollen 41% der Befragten in Zukunft die PR-Tätigkeiten ausbauen. Mathias Miller-Aichholz, Leiter des Arbeitskreises KMU-PR im PRVA, betont die Wichtigkeit von PR für KMU: „Die österreichische Wirtschaft besteht zum überwiegenden Großteil aus kleinen und mittleren Unternehmen. Viele von ihnen entwickeln laufend Innovationen und das schneller als Großbetriebe, weil sie kürzere Entscheidungswege haben sowie flexibler auf die Anforderungen des Marktes reagie-ren. Oft sind besonders interessante, beeindruckende Unternehmerpersönlichkeiten am Werk, die manchmal eine seit Generationen bestehende Familiengeschichte fortsetzen.“
Speziell in der derzeitigen Wirtschaftslage könnten KMU durch PR-Maßnahmen ihre Bedeutung hervorheben: „Im Sektor der Klein- und Mittelbetriebe könnte es niemals zu solch dramatischen Situatio-nen kommen, wie wir sie jüngst im Bereich der börsenotierten Finanzunternehmen erlebt haben. KMU, vor allem familiengeführte, weisen durch ihre auf langfristige Stabilität ausgelegten Strategien einen Weg aus der Krise bzw. einen solchen, der gar nicht erst hinein führt,“ so Miller-Aichholz. „Das gehört stärker kommuniziert.“

Des Weiteren möchte der PRVA mit dieser Initiative auch der Meinung entgegenwirken, PR sei für kleine und mittelgroße Unternehmen zu teuer. Die PR-Branche ist heute stark diversifiziert und segmentiert, in Österreich genauso wie weltweit betrachtet. Es gibt für jedes Budget und jede Anforderung das passende Angebot am Markt.

Kategorie PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »

Internet-Suche verändert Marketing

Anita Arneitz am 19. Dezember 2008

Die Internet-Suche über Services wie Google oder Yahoo! ist die folgenreichste Entwicklung für die gesamte Marketing-Branche innerhalb der letzten 10 Jahre. Das ist die mehrheitliche Meinung von 350 internationalen Führungskräften aus den Bereichen Marketing, PR, Vertrieb und Geschäftsführung. Das weltweite PR Netzwerk Eurocom Worldwide hatte in seiner jüngsten Erhebung die Marketing-Trends 2008 abgefragt. Dabei zeigte sich, dass Investitionen in die Internet-Werbung rasant angestiegen sind und neben Public Relations die höchsten Ausgaben in den globalen Marketingbudgets ausmachen. Eurocom Worldwide vereint weltweit 29 unabhängige Mitgliedsagenturen in 64 Märkten auf allen Kontinenten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird Eurocom Worldwide exklusiv von der Münchner PR-Agentur SCHWARTZ Public Relations vertreten.

Wer suchet, der findet

Vier von fünf Führungskräften bestätigen laut der Erhebung von Eurocom Worldwide den hohen Stellenwert von Internet-Suchmaschinen und deren Auswirkungen auf die Kommunikations- und Marketing-Strategie in den Unternehmen. Per Internet-Suche werden tagtäglich gewaltige Informationsmengen auf der ganzen Welt an Internet-Nutzer verteilt – seien es nun Endkonsumenten oder professionelle User. Die Möglichkeiten der Kundenansprache steigen im Zuge dieser schneeballartigen Informationsausbreitung exorbitant an.

Entsprechend erwarten 59% der Befragten, dass die Ausgaben für Internet-Werbung und Suchmaschinenoptimierung noch in diesem Jahr deutlich ansteigen werden. Online-Marketing gilt laut 43% der Befragten als das wirksamste Marketing-Tool derzeit, direkt gefolgt von PR-Aktivitäten (42%), während nur 13% der Befragten für traditionelle Kommunikationsmaßnahmen wie Anzeigenschaltung in Printmedien oder Messen und Ausstellungen votierten.

„Unsere Studie zeigt, dass sich die PR- und Marketing-Landschaft durch die Suchmöglichkeiten im Internet fundamental verändert hat“, so Christoph Schwartz, Gründer und Inhaber von SCHWARTZ Public Relations. „Der Erfolgszug von Google als Unternehmen ist heute nur noch ein Symptom dafür, dass sich ein milliardenschweres Geschäft rund um das Suchen und Verteilen von Informationen im Web entwickelt hat, und zwar im B2C- wie B2B-Sektor gleichermaßen.“

Blogs – Wundermittel oder Zeitfresser?

Im Rahmen der Erhebung wurde auch die Einstellung der Befragten gegenüber Blogging als Kommunikationsmittel eruiert. Allerdings zeigten sich hier deutliche Vorbehalte gegenüber dieser relativ jungen Maßnahme. Nur knapp ein Drittel der Befragten (28%) gab an, dass sie, beziehungsweise ihre Firma, einen Blog unterhalten würden. 16% stellten immerhin in Aussicht, im nächsten Jahr einen Blog zu veröffentlichen.

Knapp die Hälfte der Befragten (47%) gab an, dass sie keine Blogs in ihrer Kommunikation verwenden würden. Als wichtigsten Grund hierfür nannten 42%, dass sie sich von Blogs keinen signifikanten Mehrwert versprechen. 32% betonten zudem, dass Blogs einfach Zeit verschlingen und der erforderliche Aufwand in keinem Verhältnis zum Output stehe.

Von den 28% der Befragten, die Blogs in ihrer öffentlichen Kommunikation bereits verwenden, begründeten 50% diese Maßnahme mit dem Argument, die Interaktion mit Kunden und Öffentlichkeit per Blogging verbessern zu wollen. Weitere 21% gaben an, Blogs zu nutzen, um sich an fachlichen und Branchendebatten gezielter zu beteiligen. 19% verwenden Blogs, um ihr öffentliches Profil zu schärfen und 10% setzen Blogging aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung ein.

„Bislang haben sich Blogs in der Firmenkommunikation noch nicht überzeugend etablieren können“, so Schwartz. „Der hohe Zeit- und Ressourcenaufwand, aber auch das häufig erwartete Bekenntnis zu hoher Transparenz in der Kommunikation schrecken viele Firmen davor ab, sich über dieses Tool zu profilieren. Dennoch steigt die Bedeutung von Blogging deutlich an, wenn es um direktere Formen der Zielgruppenansprache beim viralen Marketing oder auch um Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung geht.“

Kategorie PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »

Kleines Budget, großes Marketing

Anita Arneitz am 18. Dezember 2008

Gerade für Kleinunternehmen und Existenzgründer ist es schwierig ein effizientes Marketing aufzubauen. Geld für Werbemaßnahmen fehlt, gute Ideen sind rar – schnell ist auch die noch so gute Geschäftsidee gefährdet. Doch effiziente Kundengewinnung und -bindung lässt sich aber auch mit kleinen Budgets realisieren. Mit einem durchdachten Marketingkonzept kann man nicht nur im Handumdrehen neue Kunden und Käufer ansprechen sondern auch die passenden Fördermittel fürs Marketing beschaffen.

„Marketing mit kleinem Budget“ ist der dritte Titel aus der Trilogie „Praxis der Existenzgründung“ von Werner Lippert , einem der erfahrensten Experten für Existenzgründungsfragen in Deutschland. Erschienen im BusinessVillage Verlag.

Der dritte Teil der Trilogie „Praxis der Existenzgründung“ unterstützt den Existenzgründer und Jungunternehmer die Grundlagen für ein erfolgreiches Marketing zu setzten und ein funktionierendes und schlüssiges Marketingkonzept aufzubauen. Der Leser erfährt, welche Marketingmaßnahmen es gibt und ob diese für sein Geschäftsmodell die richtigen Kunden erreichen. Ein besonderes Augenmerkt legt der Autor auf den Bereich der Kundengewinnung. „Totale Kunden- und Marktorientierung“ ist die Grundlage für den Markterfolg. Angefangen bei der richtigen Akquise bishin zu den Phasen der Verkaufsverhandlung wird dem Leser veranschaulicht, wie moderne Kundengewinnung funktioniert. Und ist der Kunde erstmal da, sollte man Ihn auch langfristig an das Unternehmen binden.

„Zuerst muss ich Geld verdienen, danach kann ich mehr für Marketingmaßnahmen ausgeben!“ – hört man oft von Existenzgründern. Ein Trugschluss – in einem eigenen Kapitel wird der Leser über Finanzierungsmöglichkeiten für Markterschließungs- und Marktfestigungsmaßnamen informiert. Ein Glossar über die wichtigsten Marketing-Begriffe sowie eine umfassende Checkliste zur Erstellung eines eigenen Marketingkonzeptes machen das Buch zu einem wertvollen Ratgeber für Gründer und Kleinunternehmer.

In das Buch eingeflossen sind das Wissen und die Erfahrungen aus über 20 Jahren der Existenzgründungsberatung und Schulungen, sowie dem Coaching von Kleinunternehmen im Marketing und Vertrieb. Hervorragend geeignet ist dieses Buch für Handwerker, Dienstleister aber auch Hochschulabsolventen die sich Selbständig machen möchten bzw. gerade selbständig gemacht haben.

Kategorie PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »

Nachholbedarf beim Einsatz von Online-Videos

Anita Arneitz am 16. Dezember 2008

Im Vergleich zu Redaktionen haben Unternehmenspressestellen und PR-Agenturen beim Einsatz von Bewegtbild im Internet noch Nachholbedarf. Das ist ein Ergebnis der Bewegtbild-Studie 2008, die die Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit der dpa-Tochter news aktuell erstellt hat. Insgesamt haben 2.400 Fach- und Führungskräfte aus Journalismus und Public Relations an der Befragung teilgenommen.

So geben 60 Prozent der Journalisten an, dass ihre Redaktion bereits Bewegtbilder im Internetauftritt anbietet. Weitere zwölf Prozent haben zumindest konkrete Pläne dafür. Pressestellen und PR-Agenturen sind bei der Nutzung dieser Inhalte verhaltener: Hier geben nur 40 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen mit Video-Content arbeitet. Jede siebte PR-Abteilung oder Agentur plant entsprechende Aktivitäten. Eine Minderheit der Redaktionen und Unternehmen hat sich bis jetzt mit diesem Thema noch nicht befasst: Zehn Prozent der Journalisten und rund zwölf Prozent der PR-Verantwortlichen sagen, dass sich ihr Unternehmen mit Videocontent im Internet noch nicht beschäftigt hat.

Das größte Potenzial für Bewegtbild sehen PR-Fachkräfte bei der Unternehmenskommunikation mit eigenen Medien und in der Pressearbeit: Gut neun von zehn Befragten finden, dass sich Online-Videos für Corporate Publishing – also zum Beispiel für Imagefilme von Unternehmen – effektiv einsetzen lassen. Drei Viertel sehen die größten Chancen für Bewegtbild in der Presse- und Medienarbeit. Danach werden „Web 2.0 Kommunikation“, „Interne Kommunikation“ und „Investor Relations“ genannt.
Insgesamt produzieren die Redaktionen im Gegensatz zu Pressestellen und PR-Agenturen Videocontent vorwiegend selbst: Während zwei Drittel der Redakteure angeben, diese Inhalte vor allem im eigenen Haus herzustellen, setzen PR-Fachkräfte nur zum einem Drittel auf eigene Kapazitäten. Die Mehrzahl der Befragten aus der PR beauftragt externe Dienstleister.

Bei Journalisten und PR-Verantwortlichen gibt es einen klaren Mangel an Know-how, was die Erstellung von Internet-Videos angeht. So berichtet die Mehrheit aller Befragten, keine oder wenig Erfahrung in der Konzeption, Produktion, Nachbearbeitung, Distribution und Evaluation von Bewegtbildern zu haben.
Weitere Ergebnisse der Bewegtbild-Studie:
* Bei der Videonutzung gibt es eine deutliche Diskrepanz zwischen Journalisten und PR-Verantwortlichen. Jeder dritte Redakteur schaut täglich oder fast täglich Bewegtbilder im Internet, bei den PR-Fachkräften tut dies nur jeder Fünfte.
* Bewegtbilder im Internet werden von Journalisten und PR-Verantwortlichen in unterschiedlicher Weise verwendet. 60 Prozent der Journalisten verwenden Videos als eigenständige Darstellungsform, rund jeder Siebte veröffentlicht auch von Nutzern erstellte Webvideos. Auf der anderen Seite bietet nur jeder dritte Befragte aus dem PR-Bereich vollständige Videobeiträge an.

* Die Gründe für den Einsatz von Bewegtbild im Internet sind disparat: Während Journalisten Video-Content zur Qualitätssteigerung oder zur Reichweitenerhöhung nutzen, wenden Kommunikationsmanager diese Inhalte vor allem zur besseren Inhaltsvermittlung an.

* Nach Meinung der meisten Befragten aus PR und Journalismus sollte Videomaterial vor allem auf den Websites der Unternehmen sowie in Rechercheplattformen für Pressematerial bereitgestellt werden. Journalisten recherchieren solche Inhalte zudem in allgemeinen Videoportalen wie YouTube und MyVideo. Für die Nutzung solcher Videoportale spricht aus Sicht der PR-Verantwortlichen vor allem, dass sie
reichweitenstark, einfach zu bedienen und kostengünstig sind.
* Neun von zehn Befragten prognostizieren für die Zukunft einen Bedeutungszuwachs von Bewegtbild-Content
im Netz.

Mit insgesamt 2.400 Befragten ist die Studie der Universität Leipzig unter Leitung von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß
(Kommunikationsmanagement/PR) und Priv.-Doz. Dr. Harald Rau (Journalistik) die erste grundlegende Studie
zu den Auswirkungen des YouTube-Trends auf die Praxis der Kommunikationsarbeit. An der Umfrage haben
vom 1. bis 25. Juli dieses Jahres insgesamt 1.063 Journalisten und 1.337 PR-Verantwortliche teilgenommen.
Alle Ergebnisse der Umfrage unter: www.bewegtbildstudie.de

Kategorie Forschung & Lehre, PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »

Pressefotos mit mehr Pepp

Anita Arneitz am 11. Dezember 2008

Langweilige Pressefotos? Nein, danke. Journalisten wollen Fotos mit Pepp, Kreativität und Mut. Das unterstreicht auch das Podcast von Media Coffee: http://www.earpaper.de/loudblog/index.php?id=1133

Kategorie PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »

Werbung, die wirkt?

Anita Arneitz am 18. November 2008

Immer mehr Geld fließt in immer mehr Werbung und Kommunikation nach Art der Werbung. Gleichzeitig fragen sich immer mehr Leute, ob die Ergebnisse ihr Geld wert sind. Eine Trefferquote von 5 – 50 % ist keine gute Nachricht für jemanden, der für seine Kommunikationsausgaben mehr erwartet als sie kosten. Der Dritte Weg zur Zielperson bietet eine Erfolg versprechende Alternative zu den gängigen Auffassungen und liefert das Handwerkszeug für effiziente bezahlte Kommunikation.

Im Kommunikationsgeschäft wird nach Vorstellungen gearbeitet, für die man in Bereichen wie Psychologie und Kommunikationswissenschaften nur ein müdes Lächeln übrig hat. Einerseits Kreativitätsduselei, andererseits Psychomechanik – das Ergebnis ist auf beiden Wegen das Gleiche: Ein Bild vom Empfänger als einem emotions- und augengesteuerten „Halbidioten“. Und folglich eine Kommunikation, die dem Sender nichts bringt.

Mit dem Dritten Weg zur Zielperson bietet Malte Altenbach eine neue, vielversprechende Leitidee für das Kommunikationsgeschäft der Zukunft an. Das Buch führt – pointiert und spritzig geschrieben – Werbetreibende, Agenturen, Texter und andere Kreative Seite für Seite zu einem neuen Denken über das Funktionieren menschlicher Kommunikation im Allgemeinen, medialer Kommunikation im Besonderen – und damit zu mehr Effizienz überall, wo bezahlte Kommunikation betrieben wird.

„Kommunikation neu denken – Werbung, die wirkt“ ist eine Bereicherung für all jene, die über Kommunikation mehr erfahren wollen als das, was man üblicherweise in Marketing, Werbung und verwandten Bereichen darüber weiß oder lehrt:

  • Beim Dritten Weg geht es zunächst um das Know-why. Mit dem neuen Denken kommt unvermeidlich ein neues Know-how.
  • Das neue Denken beruht auf einer bewährten Theorie, dem Ansatz des Konstruktivismus. Es führt zu Kommunikation, die funktioniert.
  • Die Leitidee des Dritten Wegs ist einfach: Der sogenannte Sender vollzieht in seinem Kopf einen Dreh um 180° zum sogenannten Empfänger – konsequent das, was man im Marketing „Das Denken vom Markt her“ nennt.
  • Dafür genügt eine Handvoll Basiswissen – das Minimum an Theorie, das unverzichtbar ist, um für jede denkbare Kommunikationsaufgabe eine wirksame Konzeption zu erarbeiten.

Malte Altenbach
Kommunikation neu denken – Werbung, die wirkt
BusinessVillage Verlag 2006
ISBN: 9783938358351 21.8 €
PDF-eBook: EB-630 16.8

Kategorie PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »

Vitamin “W” wie Werbeartikel

Anita Arneitz am 26. Oktober 2008

Gute Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Das gilt im Pri-vat- wie im Wirtschaftsleben. Auf dem Weg zu beziehungsreichen Kontakten schlagen Werbeartikel klassische Werbemedien um Längen. Davon ist Hans-Joachim Evers, deutscher Vorsitzender des Bundesverbandes der Werbartikelberater und –Großhändler (bwg) überzeugt: “Für belastbare Kundenkontakte entscheidet die Nachhaltigkeit. Zeitungsan-zeigen oder TV-Spots müssten mit hohem Investment häufiger geschaltet werden, um überhaupt im Gedächtnis der Kunden haften zu bleiben. Dagegen ist der Werbeartikel preiswerter und bindet buchstäblich den Kunden über eine lange Zeit. Vielfach über Monate und Jahre hinweg.”Der bwg spricht daher vom Vitamin “W”, wie Werbeartikel, das Marketing-Experten konsequent einsetzen sollten. Hierzu Hans-Joachim Evers: “Die landläufige Meinung, Vitamin B – wie Seilschaften oder Kumpaneien, Bestechung oder Korruption – gäben den Ausschlag für unternehmerischen Erfolg ist nur vordergründig nachvoll-ziehbar. Echte Kunden-Loyalität basiert auf Vertrauen und Qualität. Diese unternehme-rischen Werte können Werbeartikel bestens darstellen bzw. vermitteln.” Sie erreichen auch dann den Kunden, wenn er beispielsweise im Urlaub ist. Im Reisegepäck des Um-worbenen können problemlos nützliche Artikel für entspannte Stunden Platz finden. “Die Produktpalette reicht von Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, über Strandbälle und Kartenspiele bis hin zu Picknickkörben und selbst kleinen Regenschir-men”, weiß Hans-Joachim Evers und weiter: “In Ferienzeiten machen klassische Wer-bemedien selber Pause. Um mit klassischer Werbung beim Kunden bleiben zu können, müssten Firmen in den ungezählten Urlaubsregionen dieser Welt bei lokalen Zeitungen oder Rundfunkstationen Werbung schalten. Den gigantischen Streuverlust und die ge-ringe Wirkung trotz großem Budgets kann man sich leicht ausrechnen.” Zusätzlich ver-mittelt ein nützlicher Werbeartikel dem Kunden das Gefühl “Die kümmern sich um mich!” Das fördert den gewünschten Wohlfühl-Faktor auch im Urlaub und hält das Vertrauen zum Werbenden aufrecht.

Bei der Auswahl der Werbeartikel für die schönste Zeit des Kunden sollte nach Ansicht des bwg der Absender im Vordergrund stehen. Das gilt auch bei Großereignissen: Die Mehrheit der Kunden kann eine Fußball-Europameisterschaft oder Olympische Spiele nicht live am Ort des Geschehens verfolgen. Dagegen helfen Aktionen mit Wer-beartikeln, den Kunden in ihrem privaten Umfeld das Ereignis emotionsgeladen zu erle-ben. “Sportliche Mega-Events dienen als Katalysator, den Kundenkontakt zu pflegen”, erklärt Hans-Joachim Evers. “Es geht aber nicht darum, das Ereignis zu promoten, sondern sich selbst.”

Jeder Ernährungsberater bestätigt die Tatsache, dass Vitamine lebenswichtig sind. Sie nennen Vitamin A, B und C als die wichtigsten drei. Bildlich übertragen auf das Wirtschaftsleben gilt nach Ansicht des bwg die Formel: Vitamin W, wie Werbeartikel hilft das Vitamin B, wie Beziehungen zu verstärken, um das Vitamin C, wie Corporate Image fördernd darzustellen. “Auf diesen Geschmack kommen immer mehr Unternehmen”, bilanziert Hans-Joachim Evers.

Kategorie PR und Pressearbeit | Keine Kommentare »