Krisenberichterstattung
Die Wirtschaftskrise ist ein Thema, das den ÖsterreicherInnen unter den Nägeln brennt. Die Mehrheit verfolgt die Krisenberichterstattung in den Medien. Nur wenige denken, die Krise sei nichts Ernstes. Kaum jemand hat sie gar nicht erst mitbekommen.
ÖsterreicherInnen wollen informiert sein
43 % der Bevölkerung sind an der Krisenberichterstattung sehr interessiert, weitere 45 % haben zumindest gelegentlich einige Berichte interessiert mit verfolgt. Lediglich 12 % haben von der Wirtschaftskrise nur am Rande gehört und sich nicht weiter damit beschäftigt. Nur 1 % hat gar nicht erst mitbekommen, dass es eine Krise gibt. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie „Vertrauen in der Krise“ der GfK Austria Sozialforschung.
Ältere am Thema Krise mehr interessiert als Junge
Besonders interessiert an den Medienberichten zeigen sich im Berufsleben stehende Männer und PensionistInnen. Die ältere Generation über 50 Jahre setzt sich generell intensiver mit der Wirtschaftskrise auseinander als es die Jüngeren tun.
Die Studie befasst sich mit Themen wie den Informationsquellen und dem Wissensstandand der ÖsterreicherInnen zur Wirtschaft und zur Krise, ihren Krisenbewertungen, dem aktuellen Vertrauen, das sie verschiedenen Institutionen, Branchen oder Finanzprodukten im Moment entgegenbringen, den Vorstellungen der Menschen von Lösungsstrategien und deren Akzeptanz, die Erwartungen, die die ÖsterreicherInnen haben, ebenso wie ihre eigenen Praktiken angesichts der Krise und ihre individuelle Situation, sowie dem Zukunftsoptimismus, -pessimismus oder –skeptizismus mit dem sie verschiedene Akteure in der aktuellen Situation beobachten und bewerten.
