Mitreden

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Pressefotografie

Anita Arneitz am 16. Dezember 2009

Lernen von den Profis – das stand bei der “Österreichischen Pressefoto-Akademie” des Kuratoriums für Journalistenausbildung in Salzburg am Programm. In mehreren Modulen lernten wir nicht nur unsere Kamera und ihre Technik zu lieben, sondern bekamen viele Tipps von Profis wie Andrej Reiser, Nina Rücker, Wolf Eberhard… Für mich war die Ausbildung wichtig, weil sowohl bei journalistischen Texten als auch bei PR-Texten das Foto eine immer größere Rolle spielt. Und ich freue mich darüber, das neue Wissen demnächst in einer Reisereportage einsetzen zu können.  Daher bin ich von  17.  Dezember 2009 bis 12. Jänner 2010 nur schwer per E-Mail oder Telefon erreichbar.

Ich wünsche allen schöne Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2010!

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Zertifizierte Schreibberaterin

Anita Arneitz am 14. Dezember 2009

Jetzt ist es offiziell: Vor ein paar Tagen ist mein Zertifikat von der Pädagogischen Hochschule in Freiburg angekommen. Ich habe in Deutschland das Zusatzstudium zur “Schreibberaterin” absolviert und freue mich darüber vollgepackt mit neuen Wissen sowie jeder Menge praktischer Erfahrung tiefer in die Direkt- und E-Mailberatung einzusteigen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Dr. Gerd Bräuer sowie alle Mitstreiterinnen!

Was ist eine Schreibberatung?

Schreiben ist sehr oft eine einsame Tätigkeit, ohne Austausch und Feedback. Das muss nicht sein! Eine persönliche Schreibberatung oder ein Textfeedback per E-Mail geben Hilfe zur Selbsthilfe. Gemeinsam arbeiten wir am Schreiben. Dabei stehen immer das eigene Schreibhandeln und der individuelle Schreibprozess im Vordergrund. Schnell und leicht entstehen authentische Texte mit kreativen Methoden. Eine Schreibberatung dauert rund 45 Minuten. Lust aufs Ausprobieren? Einfach ein kurzes E-Mail an mich.

Weitere Infos zur Ausbildung auf:

www.ph-freiburg.de/schreibzentrum
www.schreiblesezentrum.de

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Krisenberichterstattung

Anita Arneitz am 12. Dezember 2009

Die Wirtschaftskrise ist ein Thema, das den ÖsterreicherInnen unter den Nägeln brennt. Die Mehrheit verfolgt die Krisenberichterstattung in den Medien. Nur wenige denken, die Krise sei nichts Ernstes. Kaum jemand hat sie gar nicht erst mitbekommen.

ÖsterreicherInnen wollen informiert sein

43 % der Bevölkerung sind an der Krisenberichterstattung sehr interessiert, weitere 45 % haben zumindest gelegentlich einige Berichte interessiert mit verfolgt. Lediglich 12 % haben von der Wirtschaftskrise nur am Rande gehört und sich nicht weiter damit beschäftigt. Nur 1 % hat gar nicht erst mitbekommen, dass es eine Krise gibt. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie „Vertrauen in der Krise“ der GfK Austria Sozialforschung.

Ältere am Thema Krise mehr interessiert als Junge

Besonders interessiert an den Medienberichten zeigen sich im Berufsleben stehende Männer und PensionistInnen. Die ältere Generation über 50 Jahre setzt sich generell intensiver mit der Wirtschaftskrise auseinander als es die Jüngeren tun.

Die Studie befasst sich mit Themen wie den Informationsquellen und dem Wissensstandand der ÖsterreicherInnen zur Wirtschaft und zur Krise, ihren Krisenbewertungen, dem aktuellen Vertrauen, das sie verschiedenen Institutionen, Branchen oder Finanzprodukten im Moment entgegenbringen, den Vorstellungen der Menschen von Lösungsstrategien und deren Akzeptanz, die Erwartungen, die die ÖsterreicherInnen haben, ebenso wie ihre eigenen Praktiken angesichts der Krise und ihre individuelle Situation, sowie dem Zukunftsoptimismus, -pessimismus oder –skeptizismus mit dem sie verschiedene Akteure in der aktuellen Situation beobachten und bewerten.

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Mitgeschrieben: Schöne bunte Medienwelt

Anita Arneitz am 8. Dezember 2009

Wie viel Medienkonsum ist eigentlich gesund? Mit dieser Frage schlagen sich viele Eltern tagtäglich herum, wenn sie beobachten, dass der eigene Nachwuchs stundenlang vor dem Computer hängt, statt zum Sport zu gehen oder unzählige SMS-Nachrichten an Freunde verschickt, statt sich mit ihnen zu treffen. Viele Mütter und Väter sind mit der rapiden Medienentwicklung überfordert und fühlen sich unbehaglich, weil sie nicht wissen, was ihre Kinder in der unüberschaubaren Welt der Medien treiben. Daher haben Bettina Pirker und Caroline Weberhofer ein Buch geschrieben, dass Hilfe geben soll. Ich war bei einigen Kapiteln als Co-Autorin mit dabei und freue mich darüber, hier in meinem Blog ganz viel Platz dafür zu reservieren.

In beinahe regelmäßigen Abständen schnappen wir Berichte von Amokläufen Jugendlicher auf, die zwanghaft gewalttätige Computerspiele konsumieren oder lesen über fettleibige, vereinsamte Kinder, die ihre gesamte Freizeit vor dem Fernseher verbringen – kein Wunder also, dass wir uns fragen, wie wir unser eigenes Kind davor bewahren können. Aber sind daran tatsächlich die Medien schuld?

“Selbstverständlich kann zu viel Fernsehen einen Beitrag zur Fettleibigkeit unserer Kinder leisten und es ist auch möglich, dass Gewaltspiele als Vorbild für Gewalttaten an Schulen dienen, aber die Medien alleine können wir dafür nicht verantwortlich machen”, ist Bettina Pirker, Gründerin des Vereins medien.kultur.raum in Klagenfurt, das Konzepte und Weiterbildungsangebote für Eltern und Kinder entwickelt, überzeugt. “Auch der Ernährungs- und Erziehungsstil der Eltern oder das soziale Umfeld spielen hier eine wesentliche Rolle; die Medien sind weder ein Fluch noch ein Segen, sondern ein Werkzeug, das, wenn es kompetent angewendet wird, uns Informationen und Unterhaltung bieten kann.”

Der Umgang mit digitalen Technologien ist heute für Kinder und Jugendliche so gut wie immer selbstverständlich, denn sie sind zu einer Zeit aufgewachsen, in der Handy, Computer, Internet oder MP3 bereits im Alltag verfügbar waren. Für diese Generation, die keine Berührungsängste mit neuen Medien kennt, wurde bereits ein eigener Begriff geprägt: Sie sind die “Digital Natives”, die die Nutzung der neuen Technologie so ungezwungen erlernt haben wie ihre Muttersprache und das Internet, die Digitalkamera oder den Controller wie Werkzeuge verwenden, ohne viel darüber nachzudenken.

Aber was ist mit ihren Eltern? Viele plagen sich damit und haben das ungute Gefühl, den Anschluss zu verlieren. “Wenn wir die heutige Medienwelt mit jener vergleichen, in der wir gelebt haben, als wir Kinder und Jugendliche waren, dann fällt auf, wie rasant sich die Medien in den letzten Jahren weiterentwickelt haben”, so die Medienpädagogin Caroline Weberhofer vom Institut medien.kultur.raum. “Die Kinder von heute wachsen mit all den Entwicklungen der Medien auf und lernen daher im Umgang mit ihnen vieles leichter als die Generationen davor”, weiß die Expertin, selbst Mutter von zwei Töchtern, aus ihrer Erfahrung zu berichten.

Wie also können wir den Medienkonsum unserer Kinder in die richtigen Bahnen lenken und sogar selbst vom Medienwissen unserer Kinder profitieren? Ihr Expertinnen-Wissen haben Caroline Weberhofer und Bettina Pirker in dem soeben erschienenen Buch “Schöne bunte Medienwelt. Was macht mein Kind im Medien-Dschungel?” (Goldegg-Verlag) zusammengetragen. Anhand vieler konkreter Beispiele aus dem Alltag und zahlreicher praktischer Tipps schildern die Autorinnen, wie unsere Kinder trotz der Medienflut eine glückliche Kindheit verbringen und durch richtige Mediennutzung für ihr späteres Leben profitieren können.

“Unsere Kinder und Jugendlichen beherrschen vielleicht das Medien-Handwerk und können sich problemlos jede erdenkliche Information verschaffen – das heißt aber nicht, dass sie verstehen, wie Medien funktionieren”, wissen die Expertinnen. “Sie müssen lernen, die Medien kritisch zu hinterfragen und die Fülle an Informationen richtig zu bewerten, kurz: Sie brauchen Hilfe bei der Bildung von Medienkompetenz.” Dafür müssen die Eltern, Lehrerinnen und Erzieher auch an ihrer eigenen Medienkompetenz arbeiten und die eigenen Medienkonsum-Gewohnheiten hinterfragen. Die Vorbildwirkung ist also ein entscheidender Faktor!

“Schöne bunte Medienwelt” begleitet in mehreren Kapiteln durch den Medien-Dschungel, der heute unseren Alltag durchzieht: vom Fernseher über die Musik, das Internet und die Computerspiele. Ein Kapitel widmet sich ausführlich einem unserer ältesten Medien – dem guten, alten Buch. Es beantwortet die Frage, was wir tun können, damit unsere Kinder gerne jeden Abend vor dem Einschlafen ein Buch zur Hand nehmen und welche Bücher sich dafür besonders eignen.

Besonders wichtig ist es den Medien-Expertinnen, Medien keinesfalls pauschal zu verteufeln: “Bleiben Sie kritisch, sehen Sie aber gleichzeitig die Chancen und Potentiale der Medienwelt!”

Buchpräsentation:
Dienstag, 15. Dezember 2009, 19 Uhr
Europahaus, Reitschulgasse 4
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Programmanforderung und Anmeldung unter: info@medienkulturraum.at

Details zum Buch:
Schöne bunte Medienwelt

Was macht mein Kind im Medien-Dschungel?

Gebunden mit Schutzumschlag, 236 Seiten, Goldegg Verlag
ISBN: 978-3-901880-13-1
Preis: € 19,80 (A) / € 19,30 (D)

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Österreicher und die Medien

Anita Arneitz am 6. Dezember 2009

Wie wichtig sind die einzelnen Medien für die Österreicher? GfK-Austria fand heraus: Auch heuer führt TV die Liste der persönlich wichtigsten Medien an. 86% der Österreicher empfinden das Fernsehen für sich persönlich als sehr bzw. eher wichtig. Erstmals auf dem zweiten Platz landet 2009 das Internet (82%) dicht gefolgt vom Radio (81%). Eine Premiere ist auch der vierte Platz des Mobiltelefons mit 78%. Damit liegt das Handy erstmals vor den Tageszeitungen (75%) und dem Buch (68%).

Das Tor zur Welt

Wenn es darum geht, sich darüber zu informieren, was im Allgemeinen in der Welt vorgeht, halten sich die Befragten nach wie vor an die klassischen Medien Fernsehen (86%), Radio (77%) und die Tageszeitungen (73%). Das Internet nimmt zur Zeit „nur“ den vierten Platz ein – 62% informieren sich zumindest häufig im Netz über das Weltgeschehen – hat aber seit 2002, als sich nur 19% der Österreicher auf diese Weise informiert haben, einen raschen und stetigen Aufstieg hinter sich.  

„Alleinunterhalter“

Kein anderes Medium wird derart stark zur Unterhaltung bzw. zum Spaß genutzt wie das Fernsehen (82%). Am nächsten kommt dem TV das Radio (65%). Tageszeitungen werden – wenig überraschend – vorwiegend (66%) zur überwiegend Informationseinholung gekauft. Bei der Internetnutzung ergibt sich aufgrund der Vielfalt an zur Verfügung stehenden Inhalte ein wesentlich uneinheitlicheres Bild: Etwa jede(r) fünfte Österreicher nutzt es zur Unterhaltung während je ein Viertel das WordWideWeb vorwiegend als Quelle für beruflich oder privat relevante Informationen nutzt.

Weihnachtstipp

Wer zu Weihnachten gerne Bücher verschenkt und auf Nummer sicher gehen will, sollte diese lieber Frauen unter den Christbaum legen. Bei Männern besteht nämlich eine doppelte so hohe Chance, auf enttäuschte Gesichter zu treffen – denn 40% der Männer lesen nie bzw. selten ein Buch. Im Gegensatz dazu macht der Anteil der Lesemuffel bei Frauen „nur“ 19% aus.

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