Mitreden

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So klappt es mit der Bank

Anita Arneitz am 29. September 2009

Die folgenden zehn Killerkriterien von Eckhold & Klinger Unternehmensberatung zeigen, worauf es im Bankgespräch ankommt.

1.    Wenn Sie bei der Bank anrufen, um einen Termin für das Kreditgespräch zu vereinbaren, verbreiten Sie keine Hektik. Fünf Tage sollten zwischen Telefonat und eigentlichem Termin liegen. Wenn Sie auf einen früheren Termin drängen, wirken Sie planlos und schlecht organisiert.

2.    Das Erscheinungsbild und Verhalten machen bis zu 60 Prozent der Entscheidung des Bankers aus. Dazu gehört der Dresscode, die Wahl des richtigen Sitzplatzes, der Augenkontakt und Händedruck.

3.    Gewöhnlich wird der Unternehmer aufgefordert, kurz seinen Lebenslauf zusammen zu fassen: Dabei nicht in der Vergangenheit schwelgen, sondern zukunftsorientierte Aufbruchstimmung verbreiten!

4.    Während der Antragsteller seine Pläne erläutert, überlegt der Banker, ob er einen talentierten Verkäufer-Typen vor sich hat und wie er dessen Präsentationsqualität bewertet. Würde er diesem Unternehmer etwas abkaufen?

5.    Praktische Beispiele würzen ein trockenes Kreditgespräch. Der zukünftige Unternehmer muss zeigen, dass er sich zu allen Eventualitäten des zukünftigen Geschäftsalltags Gedanken gemacht hat.

6.    Das Gespräch wird sich auch um den Markt und die Konkurrenz drehen. Hier lautet die wichtigste Regel: Niemals schlecht über die Konkurrenz reden! Eine sachliche Auseinandersetzung ist angemessen.

7.    Es ist anzuraten, sich während des Gesprächs Notizen zu machen. Sitzt man nur da und lässt alles auf sich einprasseln, wirkt man schnell desinteressiert und motivationslos.

8.    Die Zielgruppe muss realistisch dargestellt werden. Es geht nicht nur um das Produkt und wie es verkauft werden soll, sondern auch darum, wer es kaufen wird.

9.    Der Kreditsuchende sollte niemals als Bittsteller auftreten. Er muss sich immer als gleichwertiger Geschäftspartner fühlen. Er verkauft seine Geschäftsidee und der Banker verkauft seinen Kredit.

10. Am Ende des Gesprächs muss unbedingt ein konkreter Verbleib formuliert werden. Wer kontaktiert wann und wen als nächstes? Welcher Zeitplan und welche Fristen müssen eingehalten werden? Verzichtet man auf genaue Absprachen, verzichtet man vermutlich auch auf den Kredit!

Buchtipp:
Das perfekte Bankgespräch: Der Weg zur optimalen Finanzierung von Jörg T. Eckhold, Hans-Günter Lehmann, Peter Stonn, erschienen im Business Village Verlag, www.businessvillage.de

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Die schönsten Schreiborte in Oslo

Anita Arneitz am 20. September 2009

Vor kurzem war ich in Oslo und habe die schönsten Schreiborte in der Stadt gesucht. Hier meine top sieben norwegischen Schreiborte:

1. Vigeland Park: Bildhauer Gustav Vigeland hat nicht nur einen traumhaften Park geschaffen, jede seiner Skulpturen verdient das Prädikat “Schreibinspiration”. Am Besten Sie setzen sich bei Sonnenuntergang direkt unter den großen Monolithen, wählen eine Skulptur aus und schreiben drauf los.

2. Die neue Oper: Packen Sie sich warm ein und erklimmen Sie das Dach der neuen Oper. Auch wenn der Wind ordentlich um die Ohren pfeift, der Ausblick und die spannende Architektur sind es wert. Der ideale Platz, um über Kontraste zu schreiben!

3. Holmenkollen Restaurant: Rein in die Bahn und rauf zur Holmenkollen-Sprungschanze. Setzen Sie sich auf die Terrasse des Holmenkollen Restaurant, bestellen Sie einen Kaffee, genießen Sie den Ausblick über den Oslo-Fjord. Wie zerklüftet ist Ihr Leben?

4. Wikingerschiffmuseum: Mit der Fähre 91 geht es zum Wikingerschiffmuseum. Direkt beim Museumseingang gibt es relativ bequeme Klappstühle. Gut positioniert vor einem der drei ehrwürdigen Schiffe, lässt es sich träumen und schreiben: Was hat das Schiff alles erlebt? Welche Geschichten erzählt es?

5. Köngispalast oder Festung Akershus: Beides hat einen eigenen Schreibcharme. Rauschende Feste, Liebe und Intrigen am Königshof oder doch lieber ein historischer Roman aus dem 17. Jahrhundert. Ich fand beides toll!

6. Schreiben im Café – gehört in jeder Stadt dazu: In Oslo am schönsten in einem hippen Café im nagelneuen Viertel Aker brygge.

7. Kunst als Schreibanlass: Wer sich von Edvard Munch´s Bildern angesprochen fühlt, kann ausgiebig zu den originalen Bildern im Munch-Museum schreiben. Im jedem Ausstellungsraum gibt es ein Bänkchen.

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