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Schreibausbildung: Klagenfurter Literaturkurs

Anita Arneitz am 10. April 2009

Das “Robert-Musil-Literatur-Museum” befindet sich im Klagenfurter Geburtshaus des österreichischen Dichters Robert Musil (1880-1942). Es ist ein Zentrum für Literatur mit eigenem Museum und dem Robert Musil-Institut für Literaturforschung der Universität Klagenfurt. Neben ständigen Ausstellungen zu Robert Musil, Christine Lavant und Ingeborg Bachmann, finden immer wieder öffentliche Veranstaltungen oder Lesungen statt. Weiters ist das der Ort, wo 2009 bereits zum 13. Mal der “Klagenfurter Literaturkurs” statt findet. Jedes Jahr laden die Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt und das ORF Landesstudio Kärnten maximal zehn Autoren zu einem einwöchigen Literaturkurs ein. Es gibt Tutorien, Diskussionen zu den Bedingungen von Literatur und Schreiben, Besuche der Tage der deutschsprachigen Literatur uvm. Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. Bewerben können sich Autoren bis 35 Jahre mit einer literarischen Veröffentlichung. Eine spannende Sache für junge Autorinnen, die sich vom Bachmannpreis angezogen fühlen…

Linktipp: Robert-Musil-Museum 

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Schreibausbildungen: Wiener Schreibpädagogik

Anita Arneitz am 5. April 2009

In letzter Zeit häufen sich meine Besuche in Bildungshäusern. Zufällig. In den letzten drei Tagen hatte ich dabei sozusagen “Heimspiel”. Im Stift St. Georgen am Längsee gab es einen Schnupperkurs zur “Wiener Schreibpädagogik”. Den ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Die Wiener Schreibpädagogik stützt sich laut den Kursleiterinnen Karin Baldauff (Lektorin) und Petra Ganglbauer (Autorin und Präsidentin des Berufsverbands österreichischer SchreibpädagogInnen) auf die Erkenntnisse der literarischen Moderne in Europa. Unter anderem gilt Robert Musil als Vater der modernen Literatur.

1998 wurde erstmals der Lehrgang “Wiener Schreibpädagogik” angeboten. “Ziel der Ausbildung ist die Weiterentwicklung literarischer, kommunikativer, methodischer und didaktischer Kompetenz, sowie die Fähigkeit, Gruppen und Einzelne in ihrem schöpferischen Prozess zu begleiten”, heißt es auf der Homepage. Zielgruppe sind ganz klar Schriftsteller, Bibliothekare, Germanisten und Literaturinteressierte. Ein idealer Lehrgang für alle, die ihre Gedichte, Geschichten oder Romane auf eine nächste literarische Stufe heben und veröffentlichen möchten. Schreibbegeisterte mit wenig Erfahrung tun sich mit dem geballten Lehrgang und der stetigen Textkritik sicher schwer. Für sie sind die einzelnen Workshops zum Reinschnuppern idealer, vor allem wenn sie ihre Texte verfeinern und weiterentwickeln möchten.

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Schreibausbildungen: Der Beginn der Serie

Anita Arneitz am 5. April 2009

Vor einigen Jahren wollte ich unbedingt meine Schreibkompetenz weiterentwickeln und machte mich auf die Suche nach Schreibaus- und weiterbildungen im deutschsprachigen Raum. Keine leichte Sache. Ich war ja nicht auf der Suche nach einer Schreibwerkstätte oder einer Gruppe, die mit mir meinen ersten Roman weiterentwickelt. Nein. Ich suchte einfach nur nach Angeboten, die meine Freude am Schreiben weiter steigern sollten. Leider ist es nach wie vor so, dass gerade die Aus- und Weiterbildungen in diesem Bereich gerne unter Verschluss gehalten werden. Per Zufall und unter Zuflüsterung von Geheimtipps bekam ich nach und nach von der einen Ausbildung oder anderen Weiterbildung zu hören. Letztendlich habe ich aber die passenden Angebote für mich gefunden – obwohl ich nach wie vor für Tipps offen bin. Damit es andere leichter haben, starte ich eine kleine Serie über Schreibaus- und weiterbildungen im deutschprachigen Raum. Unterschiedlich. Bunt. Gespickt mit meinen eigenen Erfahrungen vor Ort.

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