Wünsche…
Anita Arneitz am 23. Dezember 2008Ich wünsche allen erholsame Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2009!

Ich wünsche allen erholsame Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2009!
Im Auftrag der Pelikan Vertriebsgesellschaft mbh & Co. hat das Fraunhofer IAO ein neues vierstufiges Schreiblern-System des Unternehmens hinsichtlich ergonomischer und formalästhetischer Kriterien getestet. Die Untersuchungen fanden im Kindertagesstätten und Schulen im Raum Stuttgart statt.
Schreibenlernen ist ein schwieriger, aber zugleich wichtiger Entwicklungsschritt für Kinder – die Herausforderung besteht in der Kombination aus kognitiver und motorischer Koordinationsleistung. Um die Ausbildung der feinmotorischen Fä-higkeiten zu unterstützen, wird von Experten der so genannte Zangengriff als Griffhaltung empfohlen, bei dem das Schreibgerät mit Daumen und Zeigefinger festgehalten und von unten mit dem Mittelfinger gestützt wird. Durch Beugen und Strecken der Finger können so flüssige Bewegungen ausgeführt werden. Für die Ausbildung des Zangengriffes bedarf es jedoch eines Schreibgerätes, das eine korrekte Hand- und Fingerhaltung erlaubt und idealerweise auch fördert.
Im Auftrag der Pelikan Vertriebsgesellschaft mbh & Co. haben die Ergonomieex-perten des Fraunhofer IAO ein neuartiges vierstufiges Schreiblern-System des Un-ternehmens hinsichtlich verschiedener ergonomischer und formalästhetischer Kri-terien untersucht und weiterentwickelt. Bei “griffix” handelt es um ein ganzheit-liches Produktkonzept, das den Schreiblern-Prozess durch vier verschiedene Schreibgeräte – Wachsschreiber, Bleistifte, Tintenroller, Füller – bereits ab dem Vorschulalter (ab fünf Jahre) konsequent unterstützt und begleitet. Die Besonder-heit des “griffix” Systems besteht in der ergonomischen Griffzone, die durch de-finierte Griffmulden die gewünschte Position der Finger unterstützt und so den Zangengriff fördert. Da die Griffzone über alle System- und Entwicklungsschritte konstant bleibt, können die Kinder ihre einmal gelernte Grifftechnik beibehalten und sich auf die Optimierung ihrer Schreibtechnik konzentrieren.
Die Untersuchungen des Fraunhofer IAO fanden an mehreren Kindertagesstätten und Grundschulen im Raum Stuttgart statt. Kinder im Alter zwischen fünf und sieben Jahren testeten die vier “griffix” Produkte.
Die Beobachtung der Kinder und die Analyse der Griffhaltung bei verschiedenen grafomotorischen Übungen zeigte, dass das Griffmuldenkonzept prinzipiell richtig umgesetzt wurde. Optimierungspotenzial bestand jedoch in der Ausformung der einzelnen Mulden. Nachdem die vom Fraunhofer IAO erarbeiteten Gestaltungs-empfehlungen umgesetzt wurden, ist das System inzwischen im Handel erhältlich.
Die Internet-Suche über Services wie Google oder Yahoo! ist die folgenreichste Entwicklung für die gesamte Marketing-Branche innerhalb der letzten 10 Jahre. Das ist die mehrheitliche Meinung von 350 internationalen Führungskräften aus den Bereichen Marketing, PR, Vertrieb und Geschäftsführung. Das weltweite PR Netzwerk Eurocom Worldwide hatte in seiner jüngsten Erhebung die Marketing-Trends 2008 abgefragt. Dabei zeigte sich, dass Investitionen in die Internet-Werbung rasant angestiegen sind und neben Public Relations die höchsten Ausgaben in den globalen Marketingbudgets ausmachen. Eurocom Worldwide vereint weltweit 29 unabhängige Mitgliedsagenturen in 64 Märkten auf allen Kontinenten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird Eurocom Worldwide exklusiv von der Münchner PR-Agentur SCHWARTZ Public Relations vertreten.
Wer suchet, der findet
Vier von fünf Führungskräften bestätigen laut der Erhebung von Eurocom Worldwide den hohen Stellenwert von Internet-Suchmaschinen und deren Auswirkungen auf die Kommunikations- und Marketing-Strategie in den Unternehmen. Per Internet-Suche werden tagtäglich gewaltige Informationsmengen auf der ganzen Welt an Internet-Nutzer verteilt – seien es nun Endkonsumenten oder professionelle User. Die Möglichkeiten der Kundenansprache steigen im Zuge dieser schneeballartigen Informationsausbreitung exorbitant an.
Entsprechend erwarten 59% der Befragten, dass die Ausgaben für Internet-Werbung und Suchmaschinenoptimierung noch in diesem Jahr deutlich ansteigen werden. Online-Marketing gilt laut 43% der Befragten als das wirksamste Marketing-Tool derzeit, direkt gefolgt von PR-Aktivitäten (42%), während nur 13% der Befragten für traditionelle Kommunikationsmaßnahmen wie Anzeigenschaltung in Printmedien oder Messen und Ausstellungen votierten.
„Unsere Studie zeigt, dass sich die PR- und Marketing-Landschaft durch die Suchmöglichkeiten im Internet fundamental verändert hat“, so Christoph Schwartz, Gründer und Inhaber von SCHWARTZ Public Relations. „Der Erfolgszug von Google als Unternehmen ist heute nur noch ein Symptom dafür, dass sich ein milliardenschweres Geschäft rund um das Suchen und Verteilen von Informationen im Web entwickelt hat, und zwar im B2C- wie B2B-Sektor gleichermaßen.“
Blogs – Wundermittel oder Zeitfresser?
Im Rahmen der Erhebung wurde auch die Einstellung der Befragten gegenüber Blogging als Kommunikationsmittel eruiert. Allerdings zeigten sich hier deutliche Vorbehalte gegenüber dieser relativ jungen Maßnahme. Nur knapp ein Drittel der Befragten (28%) gab an, dass sie, beziehungsweise ihre Firma, einen Blog unterhalten würden. 16% stellten immerhin in Aussicht, im nächsten Jahr einen Blog zu veröffentlichen.
Knapp die Hälfte der Befragten (47%) gab an, dass sie keine Blogs in ihrer Kommunikation verwenden würden. Als wichtigsten Grund hierfür nannten 42%, dass sie sich von Blogs keinen signifikanten Mehrwert versprechen. 32% betonten zudem, dass Blogs einfach Zeit verschlingen und der erforderliche Aufwand in keinem Verhältnis zum Output stehe.
Von den 28% der Befragten, die Blogs in ihrer öffentlichen Kommunikation bereits verwenden, begründeten 50% diese Maßnahme mit dem Argument, die Interaktion mit Kunden und Öffentlichkeit per Blogging verbessern zu wollen. Weitere 21% gaben an, Blogs zu nutzen, um sich an fachlichen und Branchendebatten gezielter zu beteiligen. 19% verwenden Blogs, um ihr öffentliches Profil zu schärfen und 10% setzen Blogging aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung ein.
„Bislang haben sich Blogs in der Firmenkommunikation noch nicht überzeugend etablieren können“, so Schwartz. „Der hohe Zeit- und Ressourcenaufwand, aber auch das häufig erwartete Bekenntnis zu hoher Transparenz in der Kommunikation schrecken viele Firmen davor ab, sich über dieses Tool zu profilieren. Dennoch steigt die Bedeutung von Blogging deutlich an, wenn es um direktere Formen der Zielgruppenansprache beim viralen Marketing oder auch um Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung geht.“
Der Gesundheitstourismus erzeugt seit Jahren eine enorme Wachstumsdynamik, in welcher sich die Wirtschaftsbereiche Gesundheit, Freizeit und Tourismus zu Deutschlands größten Arbeitgebern und damit zu mächtigen Zukunftsmärkten entwickelt haben. Der Wettbewerb um Marktpositionen in diesen Leitökonomien verläuft rasant und wird anhalten. Zu diesem Thema erschien das “Handbuch Gesundheitstourismus”, das der Frage nachgeht, wie sich die Lebensqualität im 21. Jahrhundert entwickeln wird und welchen Rang in diesen Prozessen die Bereiche Gesundheit und Tourismus gewinnen.
Ausgehend von den aktuellen Theoriediskursen zum Gesundheitstourismus widmet sich das Handbuch in je eigenen Kapiteln den Qualitätstrends, Wachstumstrends, Zukunftstrends, Freizeittrends und Entwicklungsperspektiven der Branche. Nachfragemotive nach gesundheitstouristischen Leistungen werden hier ebenso untersucht wie das Wellnessmanagement zwischen Wellnepp und Medical Wellness oder der Zusammenhang zwischen Demographischer Wandel und Freizeitgestaltung.
Herausgegeben wird das 270 Seiten umfassende Handbuch von den Professoren des Baltic College, die 2007 zur “Zukunftskonferenz Gesundheit, Freizeit und Tourismus” in das Schweriner Schloss einluden und nun mit dem Handbuch eine Dokumentation dieses Kongresses vorlegen.
Herausgeber
Torsten Fischer, Prof. Dr. (Jg. 1964), studierte Mathematik, Physik, Pädagogik und Psychologie in Berlin, Jena und Lüneburg. 1991 Dr. paed., 1998 Dr. phil.habil., 2004 außerplanmäßiger Professor für Erziehungswissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg, 2005 Professor für Bildungsmanagement und Erwachsenenbildung am Baltic College (University of Applied Sciences).
André Schulz, Prof. Dr. (Jg. 1964), studierte Wirtschaftswissenschaften und Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Duisburg und Leuphana Universität Lüneburg, 2006 Dr. phil., 2006 Hochschuldozent für Management, Marketing und Unternehmensführung und 2008 Professor für Dienstleistungsmanagement und Tourismus am Baltic College (University of Applied Sciences).
Buchhinweis:
Torsten Fischer, André Schulz: Handbuch Gesundheitstourismus. Grundlagen in Gesundheit, Freizeit und Tourismus. Shaker Verlag 2008, 270 Seiten, ISBN: 978-3-8322-7053-7.
Gerade für Kleinunternehmen und Existenzgründer ist es schwierig ein effizientes Marketing aufzubauen. Geld für Werbemaßnahmen fehlt, gute Ideen sind rar – schnell ist auch die noch so gute Geschäftsidee gefährdet. Doch effiziente Kundengewinnung und -bindung lässt sich aber auch mit kleinen Budgets realisieren. Mit einem durchdachten Marketingkonzept kann man nicht nur im Handumdrehen neue Kunden und Käufer ansprechen sondern auch die passenden Fördermittel fürs Marketing beschaffen.
„Marketing mit kleinem Budget“ ist der dritte Titel aus der Trilogie „Praxis der Existenzgründung“ von Werner Lippert , einem der erfahrensten Experten für Existenzgründungsfragen in Deutschland. Erschienen im BusinessVillage Verlag.
Der dritte Teil der Trilogie „Praxis der Existenzgründung“ unterstützt den Existenzgründer und Jungunternehmer die Grundlagen für ein erfolgreiches Marketing zu setzten und ein funktionierendes und schlüssiges Marketingkonzept aufzubauen. Der Leser erfährt, welche Marketingmaßnahmen es gibt und ob diese für sein Geschäftsmodell die richtigen Kunden erreichen. Ein besonderes Augenmerkt legt der Autor auf den Bereich der Kundengewinnung. „Totale Kunden- und Marktorientierung“ ist die Grundlage für den Markterfolg. Angefangen bei der richtigen Akquise bishin zu den Phasen der Verkaufsverhandlung wird dem Leser veranschaulicht, wie moderne Kundengewinnung funktioniert. Und ist der Kunde erstmal da, sollte man Ihn auch langfristig an das Unternehmen binden.
„Zuerst muss ich Geld verdienen, danach kann ich mehr für Marketingmaßnahmen ausgeben!“ – hört man oft von Existenzgründern. Ein Trugschluss – in einem eigenen Kapitel wird der Leser über Finanzierungsmöglichkeiten für Markterschließungs- und Marktfestigungsmaßnamen informiert. Ein Glossar über die wichtigsten Marketing-Begriffe sowie eine umfassende Checkliste zur Erstellung eines eigenen Marketingkonzeptes machen das Buch zu einem wertvollen Ratgeber für Gründer und Kleinunternehmer.
In das Buch eingeflossen sind das Wissen und die Erfahrungen aus über 20 Jahren der Existenzgründungsberatung und Schulungen, sowie dem Coaching von Kleinunternehmen im Marketing und Vertrieb. Hervorragend geeignet ist dieses Buch für Handwerker, Dienstleister aber auch Hochschulabsolventen die sich Selbständig machen möchten bzw. gerade selbständig gemacht haben.
Im Vergleich zu Redaktionen haben Unternehmenspressestellen und PR-Agenturen beim Einsatz von Bewegtbild im Internet noch Nachholbedarf. Das ist ein Ergebnis der Bewegtbild-Studie 2008, die die Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit der dpa-Tochter news aktuell erstellt hat. Insgesamt haben 2.400 Fach- und Führungskräfte aus Journalismus und Public Relations an der Befragung teilgenommen.
So geben 60 Prozent der Journalisten an, dass ihre Redaktion bereits Bewegtbilder im Internetauftritt anbietet. Weitere zwölf Prozent haben zumindest konkrete Pläne dafür. Pressestellen und PR-Agenturen sind bei der Nutzung dieser Inhalte verhaltener: Hier geben nur 40 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen mit Video-Content arbeitet. Jede siebte PR-Abteilung oder Agentur plant entsprechende Aktivitäten. Eine Minderheit der Redaktionen und Unternehmen hat sich bis jetzt mit diesem Thema noch nicht befasst: Zehn Prozent der Journalisten und rund zwölf Prozent der PR-Verantwortlichen sagen, dass sich ihr Unternehmen mit Videocontent im Internet noch nicht beschäftigt hat.
Das größte Potenzial für Bewegtbild sehen PR-Fachkräfte bei der Unternehmenskommunikation mit eigenen Medien und in der Pressearbeit: Gut neun von zehn Befragten finden, dass sich Online-Videos für Corporate Publishing – also zum Beispiel für Imagefilme von Unternehmen – effektiv einsetzen lassen. Drei Viertel sehen die größten Chancen für Bewegtbild in der Presse- und Medienarbeit. Danach werden „Web 2.0 Kommunikation“, „Interne Kommunikation“ und „Investor Relations“ genannt.
Insgesamt produzieren die Redaktionen im Gegensatz zu Pressestellen und PR-Agenturen Videocontent vorwiegend selbst: Während zwei Drittel der Redakteure angeben, diese Inhalte vor allem im eigenen Haus herzustellen, setzen PR-Fachkräfte nur zum einem Drittel auf eigene Kapazitäten. Die Mehrzahl der Befragten aus der PR beauftragt externe Dienstleister.
Bei Journalisten und PR-Verantwortlichen gibt es einen klaren Mangel an Know-how, was die Erstellung von Internet-Videos angeht. So berichtet die Mehrheit aller Befragten, keine oder wenig Erfahrung in der Konzeption, Produktion, Nachbearbeitung, Distribution und Evaluation von Bewegtbildern zu haben.
Weitere Ergebnisse der Bewegtbild-Studie:
* Bei der Videonutzung gibt es eine deutliche Diskrepanz zwischen Journalisten und PR-Verantwortlichen. Jeder dritte Redakteur schaut täglich oder fast täglich Bewegtbilder im Internet, bei den PR-Fachkräften tut dies nur jeder Fünfte.
* Bewegtbilder im Internet werden von Journalisten und PR-Verantwortlichen in unterschiedlicher Weise verwendet. 60 Prozent der Journalisten verwenden Videos als eigenständige Darstellungsform, rund jeder Siebte veröffentlicht auch von Nutzern erstellte Webvideos. Auf der anderen Seite bietet nur jeder dritte Befragte aus dem PR-Bereich vollständige Videobeiträge an.
* Die Gründe für den Einsatz von Bewegtbild im Internet sind disparat: Während Journalisten Video-Content zur Qualitätssteigerung oder zur Reichweitenerhöhung nutzen, wenden Kommunikationsmanager diese Inhalte vor allem zur besseren Inhaltsvermittlung an.
* Nach Meinung der meisten Befragten aus PR und Journalismus sollte Videomaterial vor allem auf den Websites der Unternehmen sowie in Rechercheplattformen für Pressematerial bereitgestellt werden. Journalisten recherchieren solche Inhalte zudem in allgemeinen Videoportalen wie YouTube und MyVideo. Für die Nutzung solcher Videoportale spricht aus Sicht der PR-Verantwortlichen vor allem, dass sie
reichweitenstark, einfach zu bedienen und kostengünstig sind.
* Neun von zehn Befragten prognostizieren für die Zukunft einen Bedeutungszuwachs von Bewegtbild-Content
im Netz.
Mit insgesamt 2.400 Befragten ist die Studie der Universität Leipzig unter Leitung von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß
(Kommunikationsmanagement/PR) und Priv.-Doz. Dr. Harald Rau (Journalistik) die erste grundlegende Studie
zu den Auswirkungen des YouTube-Trends auf die Praxis der Kommunikationsarbeit. An der Umfrage haben
vom 1. bis 25. Juli dieses Jahres insgesamt 1.063 Journalisten und 1.337 PR-Verantwortliche teilgenommen.
Alle Ergebnisse der Umfrage unter: www.bewegtbildstudie.de
Wer im Kaufhaus den Verkäufer nach der Rolltreppe fragt, wird mit wenigen Worten an die richtige Stelle geleitet. Für einen Computer ist diese einfache Frage nur schwer zu verarbeiten. Will er etwa in einem Computerspiel den Spieler nur über Sprachbefehle zu einer Rolltreppe lotsen, kann es schnell passieren, dass dieser in die falsche Richtung läuft. Ein internationales Forscherteam will jetzt die gesprochenen Anweisungen für virtuelle Umgebungen verbessern und sucht nach Mitstreitern, die dafür verschiedene Systeme in einem Online-Spiel testen.
Für die Web-Plattform GIVE-Challenge haben auf Einladung von Saarbrücker Computerlinguisten vier internationale Wissenschaftler-Teams Computerprogramme geschrieben, bei denen englischsprachige Anweisungen dem Spieler dabei helfen, eine Aufgabe in einer virtuellen 3-D-Welt zu lösen. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Großbritannien, Australien und den USA wollen die Saarbrücker Forscher jetzt diese vier Systeme testen und miteinander vergleichen. Dafür sind sie auf die Hilfe von Online-Spielern angewiesen, die sich ein paar Minuten Zeit nehmen und eines der zufällig ausgewählten Systeme auf die Probe stellen. Interessierte Laien lernen dabei den aktuellen Stand der Forschung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz kennen und tragen ganz nebenbei zu ihrem Fortschritt bei – einfach, indem sie mitspielen und einen Fragebogen ausfüllen. Auf diese Weise möchte das GIVE-Team einige tausend Spielzüge sammeln. Diese werden dann von den Wissenschaftlern analysiert, um herauszufinden, wie gut die sprachlichen Anweisungen der einzelnen Systeme funktionieren.
Die GIVE-Challenge ist die bisher größte Initiative zur Evaluierung von Sprachgenerierungssystemen (Natural Language Generation, NLG). Damit sollen langfristig bessere Navigationssysteme für Fußgänger entwickelt werden, aber auch die Sprachsteuerung von Robotern oder Computerspiele können davon profitieren. Denn bisher passieren noch viele Fehler, wenn man Roboter oder Spielfiguren allein über sprachliche Anweisungen durch echte oder virtuelle Räume lotsen möchte. Die GIVE-Challenge verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie die bekannte RoboCup-Initiative, bei der Forschungsteams aufgefordert sind, Teams von fußballspielenden Robotern zu bauen, oder wie das ESP-Game, bei dem in den letzten Jahren Millionen von Benutzern im Rahmen eines Onlinespiels Bilder mit Wörtern beschriftet haben.
Langweilige Pressefotos? Nein, danke. Journalisten wollen Fotos mit Pepp, Kreativität und Mut. Das unterstreicht auch das Podcast von Media Coffee: http://www.earpaper.de/loudblog/index.php?id=1133
Die Internetnutzung in Gesundheitsfragen stieg in Deutschland zwischen 2005 und 2007 um 13 Prozent von 44 auf 57 Prozent an. Fast jeder dritte Deutsche (32 Prozent) nutzte das Internet im Jahr 2007 mindestens einmal monatlich zur Informationsrecherche, aber auch zur Online-Kommunikation mit Gleichgesinnten oder Gesundheitsversorgern. 2005 lag dieser Anteil noch bei 23 Prozent. Derzeit betrachten über 37 Prozent der Deutschen das Internet als wichtiges Informations- und Kommunikationsmedium im Kontext ihrer Gesundheitsversorgung. Dies belegt die von der EU geförderte und jetzt abgeschlossene Studie “eHealth Trends 2005-2007″, an der der Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Universität Erlangen-Nürnberg zusammen mit sechs weiteren europäischen Partnern beteiligt war. Die wesentlichen Ergebnisse in Bezug auf die deutsche Bevölkerung sind jetzt online publiziert: http://www.egms.de/de/journals/mibe/2008-4/mibe000065.shtml
Im Vergleich mit den europaweiten Ergebnissen liegt Deutschland in der Internetnutzung in Gesundheitsfragen an dritter Stelle. Es konnte europaweit in allen beteiligten Ländern (Norwegen, Dänemark, Polen, Litauen, Portugal und Griechenland) ein signifikanter Anstieg der Internetnutzung in Gesundheitsfragen von 42 Prozent (2005) auf 52 Prozent (2007) in einer repräsentativen telefonischen Befragung von 14.956 Personen in den sieben Ländern nachgewiesen werden. Die stärkste Internetnutzung in Gesundheitsfragen haben unter den Projektpartnern die Dänen mit aktuell 72 Prozent der Bevölkerung vor Norwegen mit 68 Prozent. In Südeuropa liegen die vergleichbaren Werte noch bei 38 Prozent (Portugal) und 32 Prozent (Griechenland), wobei in diesen Ländern seit der ersten Befragung in 2005 der prozentual stärkste Anstieg (um 27 bzw. 39 Prozent von jeweils 30/23 Prozent in 2005) zu verzeichnen war.
Während die Bedeutung der traditionellen Informationsmedien bei der Suche nach gesundheitsbezogenen Informationen konstant blieb bzw. für viele Medien sogar zurückging, nahm die Bedeutung des Internets in den letzten zwei Jahren signifikant zu. Es war europaweit ein Anstieg um 7 Prozent auf 47 Prozent der Bevölkerung zu verzeichnen, die das Internet als wichtiges Medium in diesem Bereich bezeichneten. Etwa 23 Prozent der europäischen Bevölkerung verwenden das Internet nicht nur zum Recherchieren und Lesen gesundheitsbezogener Informationen, sondern nutzen es auch für mehr interaktive Dienste.
Bemerkenswert war in diesem Kontext, neben dem starken Anstieg der elektronischen Kommunikation mit Gesundheitsversorgern in Dänemark (Anstieg um 12 Prozent auf 20 Prozent der Bevölkerung in 2007), vor allem die deutliche Zunahme des Online-Kaufs von Arzneimitteln in Deutschland (Anstieg um 6 Prozent auf 18 Prozent der Bevölkerung in 2007). Auch die europaweiten Ergebnisse sind online publiziert: http://www.jmir.org/2008/4/e42/HTML
Die Ergebnisse der europaweiten Befragung zur Internetnutzung in Gesundheitsfragen zeigen innerhalb von 18 Monaten eine deutliche Zunahme der Nutzung. “Die Ärzteschaft muss sich darauf einstellen, dass die Anzahl der informierten und mündigen Bürger, die sich zu ihren Gesundheitsproblemen im Internet informieren bevor sie einen Arztbesuch wahrnehmen, immer größer wird”, kommentiert Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch vom Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Universität Erlangen-Nürnberg die Ergebnisse der Studie. “Aber auch weitergehende Internetdienste, wie z.B. der Online-Kauf von Arzneimitteln und anderen Medizinprodukten sowie die E-Mail-Kommunikation mit Ärzten werden zukünftig eine größere Bedeutung erlangen.”
Die von der EU geförderte Studie lief über drei Jahre. An ihr hat das Erlanger Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie gemeinsam mit sechs europäischen Partnern unter der Leitung des Norwegischen Zentrums für Telemedizin teilgenommen. Die Ergebnisse beruhen auf zwei repräsentativen, durch renommierte Marktforschungsinstitute durchgeführten, telefonischen Befragungen von jeweils mindestens 1.000 Personen in jedem Partnerland im Oktober/November 2005 und April/Mai 2007.
Weitere Informationen zur Studie:
http://www.imi.med.uni-erlangen.de/forschung/e_health.htm
http://www.telemed.no/index.php?id=275869
Unter der Leitung von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß von der Universität Leipzig stellte ein Forscherteam die Studie über Status Quo und Entwicklungslinien des Kommunikationsmanagements in Europa vor. Dieser “European Communication Monitor” wurde bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Es wurden 1524 Entscheider aus 37 Ländern mit einer durchschnittlichen zehnjährigen Berufserfahrung befragt.
Die wesentlichsten Ergebnisse sind: Europäische Kommunikationsprofis haben weniger Macht als ihre amerikanischen Kollegen, Online-Videos und Social Networks werden 2009 weiter an Bedeutung gewinnen und bereits drei von vier PR-Fachleuten haben mit Corporate Social Responsibility zu tun. Das sind auch die wesentlichsten Herausforderungen für die Zukunft.
Der 74-seitiger englischsprachige Ergebnisbericht gibt es auf www.communicationmonitor.eu