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Männerdomäne in Frauenhänden

Anita Arneitz am 31. März 2008

Das Traditionsunternehmen Ferrochema in Spittal/Drau wird nun bereits seit drei Generationen von Frauen geführt und ist ein Beispiel für ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen in einer frauenatypischen Branche – dem Stahlhandel.
Ihre Tochter Mag. Gabriele Miklitsch leitet seit 2002 gemeinsam das weit über die Grenzen bekannte und als frauen- und familienfreundlichster Betrieb Kärntens ausgezeichnete Unternehmen, das auf die Probleme in Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eingeht und Lösungswege bietet.

BfC Netzwerkabend

Moderatorin:
Mag.a Susanne Kalensky, Frauenbeauftragte der AK Kärnten und Mitglied der BfC Netzwerkgruppe 07/08

Termin: 8. April 2008
Beginn: 18.30 Uhr
Ort: BfC Kärnten, Radetzkystraße 2, 2. Stock, 9020 Klagenfurt
Wir bitten um Anmeldung - begrenzte Anzahl, max. 40 Personen
Kostenbeitrag: 10,- Euro vor Ort / für BfC Member frei!

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Netzwerken, netzwerken, netzwerken

Anita Arneitz am 31. März 2008

Als leidenschaftliche Netzwerkerin möchte ich meine Netzwerk- und Veranstaltungstipps gerne weitergeben. Deshalb gibt es ab sofort eine neue Rubrik mit Infos über aktuelle Business-Veranstaltungen.

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Frauen Karriere Frühstück mit Ikea-GF Petra Gidebratt-Kaindl

Anita Arneitz am 31. März 2008

Termin:
Freitag, 4. April

Ort:
Das Salzamt, Palais Hotel Landhaushof, Landhaushof 3 (Kiki-Kogelnik-Gasse 3), Klagenfurt

Dauer:
7.30 – 8.45 Uhr:
Genussvolles Frühstück mit Vitalcocktails im Arkadenhof
9.00 – 9.45 Uhr:
Grußworte von LHStv.in Dr.in Gaby Schaunig und
Impulsreferat von Petra Gidebratt-Kaindl
10.00 – 10.30:
Diskussion und Networking

Moderatorin:
Dr.in Sabine Ranner-Gasser (BfC Expertin)

Anmeldung:
Der Eintritt ist aufgrund Ihrer verbindlichen Anmeldung (max. 80 pax) bis 31. März unter 0463/590099 oder office@bfc-kaernten.at frei.

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Mit Nischen Geld verdienen (1)

Anita Arneitz am 31. März 2008

Jahrzehntelang haben Marketingfachleute die «Block-Buster-Strategie» gepredigt: Ein Fünftel des Sortiments muss vier Fünftel des Umsatzes erzielen. Damit ist Schluss, das Wachstum verlagert sich zusehends in die Nischen, sagen zumindest die Schweizer Zukunftsforscher von GDI.

So viel vorweg: Nein, der Massenmarkt wird nicht sterben. Trotzdem besteht zur Beruhigung kein Grund. Denn erstens werden die zukünftigen Massenmärkte kleiner sein, nicht einmal die grössten Player sind vor Aufsplittung gefeit. Und zweitens liegen die neuen Massenmärkte nicht in Europa, sondern in den «BRIC»-Ländern Brasilien, Russland, Indien und China, welche 2050 wohl die führenden Industrienationen ausmachen werden. In Europa hingegen ist die Zeit der Industriekultur, als Masse die zentrale Idee darstellte, vorbei. Der vergleichsweise kleine Markt kann sich nur noch mit neuen Ideen abheben. Oder, in Anlehnung an den österreichischen Ökonomen Joseph A. Schumpeter (1883-1950): Wir befinden uns in einer Phase, in der die Produktionsmittel durch Innovationen «schöpferisch zerstört» werden und neue Vielfalt entsteht. Segmentierung ist ein Schlüsselfaktor.

Für Europa bedeutet das: Ab in die Nische! In die «Nouveau Niche», um genau zu sein – und so lautete auch der Titel der dritten «European Consumer Trend Conference». GDI-CEO David Bosshart: «Die Vielfalt nimmt zu, und der Durchschnittskunde ist tot. Was wir heute brauchen, ist ein Wettbewerb der Differenzierung.» Während zuvor die «Aldisierung» dominierte, gilt heute und in Zukunft: immer mehr von immer weniger verkaufen. Genau das ist es übrigens auch, was «Wired»-Chefredaktor Chris Anderson in seinem gleichnamigen Bestseller als «The Long Tail» beschrieb.

Me-Conomy

«Nouveau Niche» also. Kreiert hat den Begriff der holländische Trend-Spotter Reinier Evers, Gründer von trendwatching.com. Sein Mega-Trend heisst Individualismus, und die daraus resultierende «Me-Conomy» lässt viele, viele individuelle Bedürfnisse entstehen – lauter Nischen. Denn wenngleich günstige Massenware nicht verschwindet, wird der Kunde doch immer erfahrener und sein Geschmack immer vielfältiger. Preisvergleiche, Bewertungen und Empfehlungen bestimmen seinen Kaufentscheid mehr als alles andere. Netter Nebeneffekt: Unter dem Druck der Online-Empfehlungssysteme steigt die Qualität von Massenware.

Waren einst Status, Masse und die Nachbarn die Messlatten, sind sie jetzt der Konsumenten Alptraum. Um solche reife Käufer zu betören, braucht es Erfindungsgeist. Reinier Evers rät, Innovation und Kreativität einzusetzen, um herauszufinden, was die gesättigten Kunden neugierig macht und wie sie sich überraschen lassen: Pop-up-Stores, limitierte Neulancierungen, ungekannte Erlebnisse – zum Beispiel temporäre Mini-Shops in Shanghai, Design-Möbel für Babies, Weine für Frauen, gestylte Öko-Produkte… «Nischenkunden sind keine Herdentiere, sondern Individualisten», sagt David Bosshart. «Oberstes Gebot ist, sich mit neuen Kommunikationsformen auseinanderzusetzen, die individuelle Kommunikation ermöglichen.»

In der Praxis hat Trendscout Reinier Evers zwei wichtige neue Konsumententypen ausgemacht: den Trysumer und den Twinsumer. Der Trysumer ist ein erfahrener Verbraucher, der ein Produkt dank neuer Möglichkeiten erst kostenlos testet und nur bei Gefallen kauft, und der auch mal eine Designer-Handtasche mietet. Der Twinsumer wiederum will immer nur das Beste. Dabei sucht er geistesverwandte Konsumenten, auf deren Urteil er sich verlassen kann.

Für die Anbieter identifiziert Evers nun drei Strategien: Erstens die «Curated Consumption», bei der Verkäufer versuchen, kompetent auf Empfehlungs-Sites erwähnt zu werden. Zweitens «Customer-made»: Waren und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs werden in enger Zusammenarbeit mit Verbrauchern zu Unikaten veredelt. Und drittens «Snobmodities» – Alltagsprodukte wie Salz oder Honig, die zu schicken Luxus-Artikeln avancieren.

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Die Mucha kommt…

Anita Arneitz am 31. März 2008

…nach Kärnten. Als Medieninteressierter sollte man sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen…

Am 8. April  werden die Sieger des build! Ideenwettbewerbs bekannt gegeben und können Ihre Preise in Empfang nehmen. Aus den insgesamt 49 Einsendungen werden die drei kreativsten Geschäftsideen 2007/2008 ermittelt.
Die Veranstaltung findet ab 17:00 Uhr im Festraum der Raiffeisenlandesbank Kärnten am St. Veiter Ring in Klagenfurt statt.
Als besonderes Highlight konnte build! Barbara Mucha von der Barbara Mucha Media GmbH als Gastrednerin gewinnen. Sie wird von Ihrem Leben als Unternehmerin, den Schwierigkeiten, aber auch von Ihren Erfolgen bericht. Hier ein kurzer Lebenslauf:

Werdegang:
Volksschule; AHS – Matura; Aufbruch nach Wien und Beginn des Jus-Studiums; nebenbei erste journalistische Sporen beim *Wiener” verdient.
Gründung eines eigenen Verlages – Barbara Mucha Media GmbH.
Bis heute befindet sich dieser noch im 100%igen Eigentum von Frau Mucha.
1992 erscheint erstmals Österreichs einziges Shopping Testmagazin *Die Mucha”.
1993 erscheint Österreichs erstes Familienmagazin *familienwelt / BabyExpress”
1999 folgt mit der *signora” Österreichs erstes Magazin für die Zielgruppe 50+
2000 entwickelt Frau Mucha mit dem *Shopping Street Journal” einen Einkaufsführer für Wiener Top-Adressen. Mit der Plattform www.diemucha.at gelingt Frau Mucha im Jahr 2000 eine bis heute unkopierte und sehr erfolgreiche Internetplattform rund um
das  Thema Einkaufen, Service und Beschwerdemanagement.
2007 erscheint das erste unabhängige Wirtschaftsmagazin für Frauen – die *Austrian business Woman”
Alter: 39
Sternzeichen: Jungfrau
Wohnort: Frau Mucha lebt mit ihren beiden Töchtern in Wien und verbringt nach wie vor mehrere Monate im Jahr in ihrer Heimat Kärnten

Nach dem Impulsvortrag wird es auch noch die Möglichkeit geben Fragen zu stellen und mit Frau Mucha in Diskussion zu treten.
Im Anschluss daran findet die Preisverleihung statt. Der Abend findet einen gemütlichen Ausklang beim Buffet.

Um Anmeldung bis 3. April 2008 wird unter planinschetz@build.or.at  oder Tel: 0463/2700-8741 gebeten.

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Werbetrend Radical Advertising

Anita Arneitz am 25. März 2008

Die Ausstellung “Radical Advertising” in Düsseldorf mit dem provokanten Titel zeigt, dass der Wechsel vom 20. zum 21. Jahrhundert einen radikalen Paradigmenwechsel in der Werbung markiert.

Unter dem Vorzeichen der Globalisierung werden die 90er Jahre des 20sten Jahrhunderts zum Jahrzehnt der No-Logo-Bewegung und des Adbusting – ein Angriff auf die Vermüllung der semiotischen Umwelt mit Werbebotschaften.

Geradezu federführend dabei war die Modeindustrie: sie verkaufte es nicht nur als chic, gehijackte Logos zu tragen, sondern bediente sich in ihren Werbeauftritten auch erfolgreich der Techniken der Antiwerbung. Und wird damit zu einem Vorreiter eines radikal gewandelten Werbeverständnisses, das die Angriffe politischer wie künstlerischer Positionen auf die globale Werbung erfolgreich in Kampagnen inkorporiert. Die Ausstellung zeigt die Adbuster Kampagnen und die kritischen Kunstreflexionen von Künstlern wie Jeff Koons, Damien Hirst, Cindy Sherman und Daniel Buetti ebenso wie die meinungsbildenden Kampagnen von Benetton, Sisley oder Diesel, von Calvin Klein oder Comme des Garcons.

Die Globalisierung zeitigt aber seit den 90er Jahren auch einen fundamentalen Wandel im Media-Konsum der Verbraucher. Auf den Mediaoverkill durch die totale Fragmentierung des Fernsehens, durch Web, Mobilfunk und Instant Messaging antwortet die Werbung mit einer zweiten ebenso radikalen Volte im 21. Jahrundert: sie entfernt sich von der Massenkommunikation und spricht den einzelnen dort an, wo sie ihn erreicht. Die Beziehung zum Konsumenten wandelt sich vom Passiven zum Aktiven. Buzz-Marketing, Guerilla- und Ambient-Werbung, Web2.0 erfinden den teilnehmenden Consumer. Die Ausstellung baut dazu spektakuläre Ambient Werbeauftritte dreidimensional nach und führt in die Werbewelt des Web2.0. und auf Youtube.

Auch hier greifen wieder Künstler subversiv und agressiv in die Werbewelt ein: Zevs „kindnapped“ Werbefiguren aus Plakaten, Tom Sachs „baut“ in Heimwerkermanier ein McDonald Restaurant nach … Ein Klick auf die Homepage lohnt sich!

Weitere Infos zum NRW-Forum unter www.nrw-forum.de

Eine Studie zu dem Thema gibt es unter  http://www.trendbuero.de/index.php?f_categoryId=131#a2658

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Ausraster, Ausbrüche, Blackouts…

Anita Arneitz am 24. März 2008

Wie aus heiterem Himmel lässt eine Killerphrase, eine unangenehme Situation oder einfach nur Stress alle guten Vorsätze vergessen und es passiert: Ausraster, Ausbrüche, Blackouts – meist höchst unangenehm für alle Beteiligten. Einfach „Cool“ bleiben ist aber leichter gesagt als getan, denn unser Gehirn ist mehr Sozial- als Denkorgan und folgt ganz eigenen Regeln. Wie kann man das eigene Kommunikationsverhalten so steuern um heikle Gesprächssituationen souverän meistern? Wie lassen sich kognitive und emotionale Abläufe in unserem Gehirn besser in Einklang bringen?

„Limbic Mind – Die intelligente Schlagfertigkeit“ ist im Januar im BusinessVillage Verlag erschienen. (ISBN 978-3-938358-64-1) Souverän in allen Lebenslagen – ein muss in bewegten Zeiten.

Doch in Stresssituationen – unter zunehmendem Termin- und Erfolgsdruck – verlieren auch gestandene Persönlichkeiten schon mal die Fassung. Unter großer Belastung bleiben gute Vorsätze auf der Strecke – sie werden – ohne es zu wollen – wütend, unsicher, unklar. Die Souveränität geht zum Teufel: ES passiert – Ausraster, Ausbrüche, Blackouts…

Denn jeder Mensch ist – das ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesenen – der Tatsache ausgeliefert, dass sein Gehirn unter großer Belastung und ungeachtet guter Vorsätze auf eingefahrene, oft wenig konstruktive Verhaltensmuster zurückgreift. Doch es gibt einen Weg aus der Misere: Man kann lernen, sich selbst in diesen heiklen Situationen zu steuern und Gesprächssituationen mit konstruktiven Werkzeugen zu meistern. Erkenntnisse der Gehirnforschung und Psychologie machen es möglich auch in schwierigen und konfliktträchtigen Business-Situationen souverän zu handeln.

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Der heilige Gral der Innovation

Anita Arneitz am 23. März 2008

Innovation sichert die Wettbewerbsfähigkeit, ermöglicht steigende Wertschöfpung sowie Produktivität und erschließt Wachstumspotenzial in neuen Märkten. So schön, so gut. Doch wie gelingt Innovation im eigenen Unternehmen? Einer Frage, der nicht nur ich für einen Artikel in der Kärntner Wirtschaft (Ausgabe vom 14. März 2008, Seite 8 ) nachging, sondern auch ein Thema, mit dem sich viele andere beschäftigen. Michael Risch ist seit über zehn Jahren Projektmanager und Unternehmensberater und hat zu Innovation einen umfangreichen Artikel auf Business-Wissen.de geschrieben. Wichtig ist vor allem innovatives Benehmen – und das kann jeder, angefangen vom Einzelunternehmer bis hin zu Großbetrieben mit hunderten Mitarbeitern sowie F&E-Abteilungen.

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Neue Studie über Corporate Blogs

Anita Arneitz am 22. März 2008

Im PR-Journal wird eine neue Studie über die Rezipienten von Corporate Blogs vorgestellt. Laut der Studie zählen guter Inhalt, Quellentransparenz und Kommentarfunktion zu den wesentlichen Glaubwürdigkeitsfaktoren. Nutzungsmotive für das Lesen von Web-Logs sind die Informationssuche sowie die Beobachtung der Branche. Wer noch mehr über die Studie wissen möchte, klickt weiter zum PR-Journal.

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Warum Medienbeobachtung wichtig ist

Anita Arneitz am 21. März 2008

Medienbeobachtung ist im Kommunikationsbereich ein kleines Stiefkind. Niemand macht es wirklich gerne, es kostet viel Zeit – und dennoch bringt der Blick über den Tellerrand einiges. Nicht nur für Medien selbst, sondern auch für alle, die sich mit PR, Marketing oder Schreiben beschäftigen. Mag. Roland Graf, Lektor für Marketing am Studiengang Medientechnik der FH St. Pölten und beim WIFI NÖ sowie Generalsekretär des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF), ist sogar davon überzeugt, dass Medienbeobachtung Aufgabe der Führungsriege ist. Warum und wieso erläutert er in einem Oberserver-Artikel. Nachzulesen auf: http://www.observer.at/letter/letter28/story_330.html

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