Mitreden

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Heilsame Kommunikation

Anita Arneitz am 12. Februar 2008

„Sag nur ein Wort, so wird meine Seele gesund“ – emphatische Zuwendung ist für uns existentiell, vor allem im Gesundheitsbereich. Wer krank ist, befindet sich im Ausnahmezustand und ist auf fremde, ärztliche Hilfe angewiesen. Die gesunde Beziehung zwischen Arzt, Pflegepersonal und Patienten ist neben einer erfolgreichen Behandlung wesentlich für die Genesung. In dieser Begegnung liegt heilsames Potenzial. Die ARGE Patienten-Beziehungsmanagement setzt Maßnahmen, um diese Potenzial auszuschöpfen.

Im Rahmen der Trainertätigkeiten von Gabriele Struger im Landeskrankenhaus Klagenfurt zu den Themen Kommunikation und Konfliktmanagement, wurden mangelnde Kommunikationsmöglichkeiten und -defizite von sämtlichen Berufsgruppen immer wieder angesprochen. Untermauert werden diese Erfahrungen durch die wissenschaftlichen Arbeiten von Jeanette Vallant (Nonverbale Kommunikation) und mir (Gesundheitskommunikation). „Mangelhafte Verständigungsprozesse führen zu einer längeren Genesungsdauer, einer geringen Compliance bzw. einer Nicht-Compliance und einer einer hohen Patientenunzufriedenheit. Rund 70% aller Patientenbeschwerden sind auf unzureichende und unsensible Patientenkommunikation zurück zu führen“, erklärt Jeanette Vallant. Was den Patienten an kommunikativer Zuwendung und Mitgefühl vorenthalten wird, fällt auf das Personal zurück: Ihnen verschließt sich zunehmend die Chance auf die Sinnerfüllung ihrer Tätigkeit. Das um sich greifende Burnout-Syndrom, psychosomatische Störungen und innere Kündigungen sprechen hier eine mehr als deutliche Sprache. Krankenhauspersonal sollte sich nicht nur aus reinen Fachkompetenzen, sondern auch aus Spezialisten für Menschlichkeit im Leben und Sterben zusammensetzen. Wenn die Kommunikation nicht stimmt, hat der Patient kein Verständnis für therapeutische Maßnahmen und zeigt Widerstände. Deshalb wurde gemeinsam ein einzigartiges Konzept entwickelt, dass Kommunikation und Heilung im Gesundheitsalltag wieder vereint. Arzt, Patient und Gesundheitseinrichtung profitieren vom modernen Patienten-Beziehungsmanagement. Informationen zu den Vorträgen, Trainings, Seminaren und Coachings gibt es direkt bei der ARGE Patientenbeziehungsmanagement.

 


Patienten-Beziehungsmanagement

Heilsame Kommunikation-versteckte Botschaften wahrnehmen und nutzen

Gabriele Struger, Mag. Jeanette Vallant, Mag. Anita Arneitz

T 0676 77 30 632

E-Mail: info@patientenbeziehungsmanagement.at

www.patientenbeziehungsmanagement.at

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Stil ist überall

Anita Arneitz am 10. Februar 2008

Stil ist ein häufig benutztes Wort. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Antworten auf diese und andere vor allem sprachwissenschaftliche Fragen rund um das Stilphänomen vereinigt ein jüngst im Peter Lang-Verlag erschienener Band. Auf über 300 Seiten reflektiert er die Ergebnisse einer internationalen Tagung vom Mai 2006, auf der sich Wissenschaftler verschiedener Philologien zu Fragen des Umgangs mit Sprache(n) und zum interdisziplinären Austausch über die Stilproblematik an der Universität Greifswald zusammenfanden. Das Buch gibt einen Einblick in die mannigfaltigen theoretischen und methodischen Ansätze, die auf höchst unterschiedliche und überraschende Weise aufzeigen, wo Stil tatsächlich verortet wird.

 

Der Tagungsband eröffnet zugleich eine neue Reihe des Verlags zum Thema Stil und führt insofern auch eine Tradition der Greifswalder Romanistik fort. Sie wird unter anderem von Volker Fuchs, Professor für Französische und Italienische Sprachwissenschaft herausgegeben und bietet allen Interessierten ein Forum für die Stilforschung. Motto für die Reihe bilden drei zentrale Konzepte der Stilforschung: “Stil: Kreativität – Variation – Komparation”. Der erste thematisch offen gehaltene Band bildet eine Bestandaufnahme, welche die Vielfalt der Herangehensweisen und Aspekte der Stilproblematik präsentiert. Die Bandbreite der überwiegend in deutscher Sprache aber auch auf Englisch, Spanisch und Französisch verfassten Beiträge ist dementsprechend weit gefächert. Neben Texten rund um den Stilbegriff und seine verschiedenen Konzepte werden unter anderem die sprachliche Gestaltung deutscher und englischer Diskussionsbeiträge in den öffentlichen Internetforen BBC-Talk und SPIEGEL ONLINE oder auch interkulturelle Aspekte des Stils in den Text-Bild-Beziehungen in der Zeitschriftenwerbung thematisiert.

Stil: Kreativität – Variation – Komparation. Hrsg. v. Volker Fuchs, Sonja Kleinke und Kerstin Störl Band 1: Volker Fuchs/Kerstin Störl (Hrsg.): Stil ist überall – aber wie bekomme ich ihn zu fassen? Akten der Internationalen Tagung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vom Mai 2006.
Peter Lang: Frankfurt am Main 2008. ISBN 978-3-631-56115-7, 51.50 EUR.
Band 2: Bernard Mulo Farenkia (éd./ed.): De la politesse linguistique au Cameroun. Linguistic politeness in Cameroon. Peter Lang: Frankfurt am Main 2008. ISBN 978-3-631-57158-3 br., 39.00 EUR.

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PR- und Marketingtipps (1)

Anita Arneitz am 6. Februar 2008

Marketing ist weder Werbung noch PR. Ganz grob könnte man die drei Felder so umreißen:

Marketing think

Werbung sell

PR tell!

Da man nicht nicht kommunzieren kann, muss gezielt und überlegt kommunziert werden!

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Europäische Sprachen – Kommunikation mit der Welt

Anita Arneitz am 5. Februar 2008

Am 7./8. Februar findet im Düsseldorfer Goethe-Museum der zweite Teil der Tagung “Europäische Sprachen – Kommunikation mit der Welt” statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Lehrstuhl Romanistik I der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Vittoria Borsò, Dr. Vera Elisabeth Gerling, Dr. des. Ursula Hennigfeld).

Der erste Teil (2./3. Juni 2007) zeigte Perspektiven auf, welche Chancen kreative Vielsprachigkeit auch und gerade im Zeitalter der Globalisierung in sich birgt. Zu Gast waren Schriftsteller und Wissenschaftler aus Amerika, Afrika und Europa.

Die Identität Europas wird vom Netzwerk seiner Sprachen und Kulturen bestimmt. Deshalb sollen die Europäer von heute und morgen polyglott sein. Vertreter verschiedener Kontinente präsentieren hier unterschiedliche Strategien transnationaler kultureller Kreativität. Zwar verweigern sie sich dem Englischen als “lingua franca” nicht, suchen aber dennoch nach alternativen Möglichkeiten, Unterschiede und Reichtum der Sprachen im Dialog mit der Welt zu stärken.

Im zweiten Teil der Tagung wird nun die lateinamerikanische und europäische Literatur als Laboratorium transkultureller Kreativität präsentiert, mithin als Modell für Europa in der heutigen Phase der Globalisierung. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei dem Werk der mexikanischen Schriftstellerin, Essayistin und Wissenschaftlerin Margo Glantz zu. Margo Glantz (geb. 1930) wuchs als Kind jüdisch-russischer Auswanderer in Mexiko auf und verbrachte später längere Zeit u.a. in Paris (wo sie an der Sorbonne promovierte) und London (als Kulturattachée der Mexikanischen Botschaft). Sie war Professorin an der Universität von Mexiko und Gastprofessorin an zahlreichen US-amerikanischen Universitäten. Für ihr stark autobiographisch geprägtes Werk erhielt sie zahlreiche internationale Preise.
Tagungsprogramm: http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/EuropaeischeSprachen

 

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Tagung Sport und Medien

Anita Arneitz am 4. Februar 2008

Thema: Sport und Medien
Datum: 3./4. April 2008
Ort: Universität Freiburg (CH), Pérolles 2
Zielpublikum: Medien-, Kommunikations- und SportexpertInnen, übrige Interessierte
Tagungsgebühr: 50/100/150 Fr.
Anmeldeschluss: 27. Februar 2008

http://www.unifr.ch/mukw/sgkm2008/

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Google Health

Anita Arneitz am 3. Februar 2008

Der US-amerikanische Internetdienstleister Google will demnächst sein neues Angebot “Google Health” starten. Das sagte Google-Managerin Marissa Mayer auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco. Laut einem Bericht der InformationWeek erläuterte sie auf der Konferenz, es gebe bereits sehr viele Menschen, die bei Google nach Gesundheitsthemen stöberten, und die Industrie fülle das Web ständig mit neuen Informationen. Es sei eine “Kernkompetenz” ihres Unternehmens, diese zu organisieren. Zudem plant der Suchmaschinenhersteller auch eine elektronische Patientenakte. Dazu waren in diesem Sommer zunächst Schnappschüsse einer Vorabversion bekannt geworden. Auf dem Feld der elektronischen Gesundheitsakte konkurriert Google mit dem Softwarekonzern Microsoft, der seit Anfang dieses Monats mit HealthVault einen ähnlichen Dienst in den USA testet. Dabei handelt es sich um eine sektorenübergeifende Krankenakte für Patienten, Ärzte und Kliniken mit Anschlussmöglichkeiten für die Industrie. Sie wird derzeit in einem Feldversuch in der Region Baltimore von MedStar Health erprobt.

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“The Future of Health Communication. Where Are We Going and How Do We Get There?”

Anita Arneitz am 1. Februar 2008

Call for Papers and Panels
Kentucky Conference on Health Communication
April 17-19, 2008
Lexington, KY

The 10th biennial Kentucky Conference on Health Communication invites competitive papers, posters, and panel proposals to be submitted for its 2008 conference in Lexington, Kentucky.  The theme for this year’s conference is The Future of Health Communication: Where Are We Going and How Do We Get There? While this call seeks original contributions in all areas related to issues in health communication, special consideration will be given to those that address issues related to the conference theme.

Weitere Infos unter http://www.uky.edu/CommInfoStudies/COM/news/conferences/kchc/callforpapers.html

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Pause…!

Anita Arneitz am 1. Februar 2008

Manchen wird es auffallen, anderen nicht. Für die ersteren:  ich gönne mir nach einem anstrengendem Jahr eine kleine Erholungspause und jette ein paar Tage (1.-20-Feber) ins sonnige Kalifornien… Einen kleinen Reisebericht gibt es daher demnächst!

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Gesetz eines erfolgreichen Unternehmers

Anita Arneitz am 1. Februar 2008

Früh aufstehen,

Hart arbeiten,

Öl finden!

(J. Paul Getty, 1892-1976)

An der Erfolgsformel wird schon was dran sein, umsonst wäre der gute alte Getty nicht Milliardär geworden…

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