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Das Leben und ich

Anita Arneitz am 15. Januar 2008
 
   
 

Das Schreiben über das eigene Leben oder das Leben anderer kann ganz schön intensiv sein. Gleichzeitig ist es eine tolle Möglichkeit die eigene Schreibkompetenz zu verbessern, sich Dinge von der Seele zu schreiben oder einfach nur seine Geschichte der Welt zu hinterlassen. In der Gruppe fällt es oft leichter sich durch den dichten Erinnerungsdschungel zu schlagen, Highlights zu bündeln, zu strukturieren und sie auf das Papier zu bekommen. Mittels kreativer Schreibtechniken kann der Schreibfluss angeregt werden, Erinnerungen hervor geholt werden und die eigenen Erfahrungen reflektiert werden. Natürlich wird in der Gruppe niemand bloßgestellt oder über Dinge geredet, die man nicht mit anderen teilen möchte. Wer Lust hat mehr über das biografische Schreiben zu erfahren und es selbst einmal probieren möchte, kann sich gerne bei mir melden. Soviel sei schon verraten: 2008 wird es sicher ein Schreibseminar zu dem Thema geben…

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Die Hürden der Sprache

Anita Arneitz am 14. Januar 2008

Anfang diesen Jahres – oder heißt es korrekt “Anfang dieses Jahres”?

“Mit dieser Frage wurde die Sprachberatung der TU Chemnitz bisher am meisten konfrontiert”, berichtet Dr. Ruth Geier von der Professur Medienkommunikation, die diesen Service seit 2002 kontinuierlich an der TU Chemnitz ausgebaut hat. Die Antwort des Sprachberatungsteams ist auch in diesen Tagen immer die gleiche: Der Genitiv des sächlichen Demonstrativpronomens “dieses” und der des männlichen Demonstrativpronomens “dieser” ist gleich und lautet “dieses”.

“Im Schnitt erhalten wir per E-Mail täglich mindestens zwei bis drei Anfragen – und zwar sowohl von Schülern und verunsicherten Eltern als auch von Sekretärinnen von Firmen oder von Mitarbeitern. Hinzu kommen noch unzählige Fragen, die wir jeden Donnerstag im Semester – ab jetzt von 12 bis 14 Uhr – telefonisch entgegennehmen”, erzählt Geier. “Sie betreffen alle Bereiche der Rechtschreibung und Grammatik – besonders häufig die Kommasetzung sowie die Groß- und Kleinschreibung.”

Die längste Reise hatte eine Anfrage aus Südkorea. Ein junge Frau wollte wissen, ob und wie man Partizipien steigert, ob also ein Buch “gelesener” sein kann als ein anderes und wie es mit dem “gelesensten” Buch aussieht. “Relativ viele Fragen erreichen uns auch aus Tschechien, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Ein tschechischer Deutschlehrer zum Beispiel schickte einen Text von Grönemeyer und bat um die Erklärung einiger Wörter”, berichtet Geier. Ein Österreicher verstand den “Missionarseifer” nicht, die Sprachberater konnten ihm ohne denselben helfen. Und eine Schweizerin konnte mit ähnlichen, aber nicht gleichen Wörtern wie “anscheinend/scheinbar” und “dasselbe/das gleiche” nichts anfangen. Aber das sei wohl kein typisches Problem der Schweizer. “Betrachtet man mal unsere Anfragen, so wird eine Tendenz sichtbar: Deutsche Fragesteller sind vor allem an orthografischer und grammatischer Hilfe interessiert, Fragen aus dem Ausland werden dagegen sehr häufig zu Bedeutungen von Wörtern und Wendungen gestellt”, resümiert die Germanistin. Bisher unbeantwortet blieb eine Anfrage aus Mainz: “Wie viele Verben gibt es im Deutschen?” “Wir zählen immer noch”, schmunzelt Geier.

Zu Rate gezogen werden die Chemnitzer Sprachberater übrigens nicht nur per Telefon oder über das Internet, sondern auch von Verlagen. Zum Beispiel gibt Geier regelmäßig sprachwissenschaftlich gestützte Antworten in dem Buch “Warum gräbt der Maulwurf? 111 Fragen, die die Welt bewegen”. “Alle, die schon immer einmal wissen wollten, warum der Schaum auf dem Bier weiß ist, wieso Männer Brustwarzen haben oder wo eigentlich der Unterschied zwischen den drei Fragewörtern wieso, weshalb, warum liegt, ist mit dem Buch gut beraten”, so die Expertin.

In diesem Sinne weiter klicken auf http://sprachberatung.tu-chemnitz.de.

 

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Hillary´s Tränen

Anita Arneitz am 13. Januar 2008

Wieviel Emotion ist in der Politik gewünscht und wieviel Gefühl ist erlaubt? Ein schwieriger Grad zwischen Fakten, Volksnähe, Kalkül, Gefühl und Persönlichkeit. Hut ab vor allen Frauen, die sich politisch engagieren und die Debatten über ihr Aussehen oder ihre Gefühle in der Öffentlichkeit mit Würde tragen. Schließlich wird erst danach über ihre Inhalte und Meinungen diskutiert.

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Geballte Ladung Gesundheitsexperten

Anita Arneitz am 11. Januar 2008

Mit rund 6.900 Teilnehmern war der vergangene Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Deutschland gut besucht. Die gesundheitspolitische Prominenz gab sich einmal mehr die “Klinke in die Hand”. Vom 4. bis 6. Juni 2008 werden wieder aktuelle Trends in der Gesundheitsversorgung diskutiert. Unter einem Dach finden der Management-Kongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation 2008, der Deutscher Pflegekongress 2008 und das Deutsches Ärzteforum 2008 statt. Das Hauptstadtforum Gesundheitspolitik mit dem Forum der Versicherungen fungiert als gesundheitspolitisches Dach und lädt die Besucher der drei Fachkongresse zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch ein. Erste Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie ab sofort unter http://www.hauptstadtkongress.de

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Simone de Beauvior und ich

Anita Arneitz am 9. Januar 2008

Eine große Denkerin unseres Jahrhunderts – Simone de Beauvior – würde heute ihren 100. Geburtstag feiern. Als leidenschaftliche Feministin und Rebellin hat de Beauvior die Frauenbewegung, die Frauenpolitik und die Frauenforschung nachhaltig geprägt. Zwar wurde die rechtliche Gleichstellung der Frau in den letzten Jahren erreicht, aber ob sie bereits vollständig gelebt wird, bezweifle ich. Das Patriachat ist noch immer gegenwärtig, auch wenn wir es als solches nicht wahrnehmen. Noch immer gibt es die Einkommensschwere, noch immer ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Problem und noch immer sind keine Scherben vom Durchbrechen der gläsernen Decke in Sicht. Selbst wenn ihn viele nicht mögen, brauchen wir den Feminismus und kämpferische Frauen wie Simone de Beauvior, die sich für die Selbständigkeit der Frau einsetzen. Damit endlich einmal Schluss ist mit stupiden veralteten Geschlechterstereotypen alla “Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus”. Lieber “ein Zimmer für sich allein”! Übrigens, ein sehr lesenwertes Buch, von jener Frau, die am selben Tag feiert wie ich.


				
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Trends in der Werbung – Vorgeschmack auf die CeBit

Anita Arneitz am 8. Januar 2008

Interaktive Werbeformen, zielkundengenaue Online-Werbung und modernste Reichweitenanalyse von Außenwerbung machen Werbung effektiver und kosteneffizienter – tja und wie soll das funktionieren? Wer dazu nicht zur CeBit (4.-9. März 2008) fahren möchte, der bekommt hier einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen Tricks der Außenwerbung.

Mobility Mining

Das schönste Lächeln auf dem Werbeplakat nützt nichts, wenn es zu wenige erreicht oder kaum jemand aus der Zielgruppe vorbei kommt. Erfolgreiche Plakatwerbung bedingt mehr als nur zu wissen, wie viele Menschen im jeweiligen Umkreis leben und ob diese zur Werbezielgruppe gehören. Data Mining, zur Vorhersage der Kontakthäufigkeit an Plakatstandorten, sei es zu Fuß, per Fahrrad, im Bus oder im Auto, soll neue Maßstäbe gegenüber den herkömmlichen Stichpunktzählungen setzen. Ein neuer Frequenzatlas für den Fachverband Außenwerbung ermöglicht erstmalig quantitative Kontaktfrequenz-Aussagen für sämtliche 6,2 Millionen Straßenabschnitte in allen deutschen Städten über 10.000 Einwohner. Damit können Plakatplaner flächendeckend erkennen, wo sich Werbung lohnt.

Mit diesem Mobility Mining (basierend auf dem Räumlichen Data Mining) geht Fraunhofer IAIS den nächsten Schritt: sagt die quantitative Kontaktfrequenz noch wenig dazu, wie viele verschiedene Leute an einem Plakat vorbeikommen, wie oft, und woher sie kommen, ermöglicht die qualitative Reichweitenmessung differenzierte Bewegungsprofile der gewünschten Werbe-Zielgruppen. Diese Analysemethode beantwortet, wie häufig eine Person wie schnell aus welchem Blickwinkel an einem bestimmten Plakat vorbeifährt (Bus oder Auto), radelt oder geht, wer es ist, welchen Geschlechts, welchen Alters und mit welcher Kaufkraft.

Mit diesen Angaben zu Häufigkeit und Dauer der Plakatkontakte der Zielgruppe lassen sich angeblich alle Medien der Außenwerbung (ob klassisches Plakat, Litfasssäule oder moderne Wechselplakatträger) optimal planen und einsetzen.

Intelligente Informationserfassung

Durch Kenntnis des Mobilitätsverhaltens der Zielgruppen lässt sich die Effektivität von Werbekampagnen entscheidend steigern. Der Werbende will wissen, wo seine Werbeadressaten herkommen, wohin sie gehen und welche Wegstrecken sie wählen. Grundlage für die Bestimmung des Mobilitätsverhaltens sind intelligente Erfassungsgeräte, die die Wegstrecken von freiwilligen Testpersonen im Alltag aufzeichnen. Zur Erfassung von Messdaten entwickelten Forscher intelligente Endgeräte, die sensorisch das Umfeld im Freien wie innerhalb geschlossener Räume erfassen sowie autonom relevante Informationen selektieren und aufzeichnen – integriert in Handys oder in Form neuartiger Sensorträger. Etwa intelligente Plakate, die, mit entsprechenden Sensoren ausgestattet, vorbeikommende Testpersonen anhand deren Mobiltelefon erkennen. Auf diese Weise lassen sich kostengünstig große Stichproben valide erfassen und die Detailinformationen zum Mobilitätsverhalten von Werbezielgruppen signifikant erhöhen.

3D-Laser-Messung

Neben der Kontakthäufigkeit der Zielgruppe ist die Sichtbarkeit eines Plakates auch aus größeren Entfernungen entscheidend für den Werbeerfolg. Die 3D-Lasertechnologie von Fraunhofer IAIS ermöglicht eine exakte Umgebungsanalyse eines Plakatstandortes auf Basis der durch die Dreidimensionalität gelieferten Tiefeninformation. So lässt sich aus der Perspektive des Plakates genau feststellen, wie viele Sichthindernisse zwischen Plakat und dem Verkehrsweg liegen, aus welchen Winkeln und welcher Entfernung die Verkehrsteilnehmer das Plakat noch wahrnehmen können. Die 3D-Scans sämtlicher Plakatstandorte lassen sich über das Internet vermitteln. So kann der Werbekunde selbst entscheiden, welche Standorte für seine Plakatwerbung geeignet sind.

PointScreen®

Herkömmliche Plakate zeigen Slogans und Bilder, die unveränderlich sind. Der PointScreen® ist eine multimediale Interpretation des klassischen Plakats. Er bietet viele Ansichten, die der Betrachter individuell auswählen kann. Der Betrachter steuert den PointScreen® nur mit Gesten, er navigiert durch bloßes Zeigen auf den Bildschirm. Im Gegensatz zum Touchscreen erfolgt die Interaktion völlig ohne Berührung. Mit bloßem Fingerzeig auf ein Bildmotiv oder Schlagwort öffnet sich dem Betrachter ein beliebig umfangreiches und multimediales Informationspaket, oder er wird zum “Dirigenten” einer audiovisuellen Präsentation der vielen auf dem PointScreen® angelegten Produktinformationen. Der PointScreen® kommuniziert somit nach Zielgruppen differenzierbare Plakat-Inhalte, entsprechend dem aktuellen Bedarf des jeweiligen Betrachters.

Online-Marketing

Zu einem erfolgreichen Werbemedium mausert sich zunehmend die Online-Werbung. Häufiges Geschäftsmodell: die Werbekunden zahlen klickabhängig an den Werbeplatzbetreiber, also nur, wenn die User die Werbung aktiv anklicken oder zusätzlich ihre Interessenten-Adresse hinterlassen.

Fraunhofer IAIS erforscht und entwickelt innovative Systeme, um Daten zu analysieren und Informationen zu erschließen, in Software und Hardware. Die Kernkompetenzen des Instituts umfassen maschinelles Lernen und adaptive Systeme, Data Mining und Business Intelligence, automatische Medienanalyse, interaktive Erschließung und Exploration sowie autonome Systeme.
Fraunhofer IAIS entwickelte für eine große Performance-Marketing-Agentur die Data Mining-Verfahren zur Analyse des Klickverhaltens der User auf deren über 100 vermarkteten Partner-Portalen. Mit der Klickhäufigkeit lässt sich zum Beispiel analysieren, welches Thema auf welchen Branchenseiten die höchste Aufmerksamkeit findet oder zu welchen Tageszeiten die Online-Werbung am meisten angeklickt wird. Hier setzt nun die enorme Flexibilität und Möglichkeit zu zielgruppengenauer Differenzierung der Online-Werbung an. Sie lässt sich sofort thematisch und zeitbezogen verschieben oder ausdehnen, ersetzen oder auch weiter austesten.

Das Data Mining erlaubt neben solchen Erfolgs-Rankings und Cluster-Analysen zudem Vorhersagen, welche Werbung zu welcher Zeit und auf welchen Websites erfolgreich platziert werden kann. Auch einer weitergehenden Personalisierung im Online-Marketing sind mit unseren Analyse-Algorithmen keine Grenzen gesetzt. Weitere Informationen: http://www.iais.fraunhofer.de/cebit2008.html

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Zukunftskongress Krankenhaus

Anita Arneitz am 6. Januar 2008

In diesem Jahr findet am 7. und 8. Februar 2008 zum zweiten Mal der Rhein-Main Zukunftskongress Krankenhaus im Büsing Palais/Sheraton Hotel Offenbach a. M. statt. Die Themen werden auf drei Parallelveranstaltungen ausgedehnt. Der Zukunftskongress Krankenhaus greift die drängendsten Probleme zur Zukunft und Wettbewerbssicherung öffentlicher Krankenhäuser auf. Das Fachprogramm richtet sich in erster Linie an die Entscheider und Vertreter aus Geschäftsführung, Verwaltung, Medizin und Pflege in Krankenkassen, Gesundheitspolitik und Verbänden.

Die Beiträge sollen eine differenzierte Bestandsaufnahme neuer Versorgungsformen, die bevorstehenden Tarifverhandlungen, Praxisbeispiele aus der Gesundheitswirtschaft in Deutschland und einen interaktiven Workshop mit Fallbeispielen zum Risikomanagement umfassen. Programminformationen unter http://www.rhein-main-zukunftskongress.de

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Medical Wellness Kongress

Anita Arneitz am 5. Januar 2008

Zum Thema Gesundheit gibt es in Deutschland eine richtig große Menge an Kongressen (wieso bei uns nicht?). So findet am 23. und 24. Januar 2008 der Medical Wellness Kongress in Berlin statt. Das Thema: Ernährung, Bewegung und Entspannung – besser leben durch Medical Wellness?

Auf der Website www.medical-wellness-kongress.de erfährt man welche Produkte, Projekte und Konzepte präsentiert werden und wer an den Diskussionen teilnimmt.

Tipp: Sondertarif für Pflegekräfte am 2. Kongresstag zum Themenkomplex „Ernährung und Alter“.

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Schreiben mit der Butterbrotmethode: Einblicke in das Leben der schreibenden Zunft

Anita Arneitz am 4. Januar 2008

Schon seit längerem verfolge ich eine Diskussion in einem Xing-Forum zum Thema “Schreiben macht arm”. Den Frust gewisser KollegInnen kann ich durchaus verstehen, denn vom Schreiben alleine zu leben ist schwierig. Warum? Tja, dann werde ich mal aus dem Nähkästchen plaudern.

A) Viele JournalistInnen müssen für ein Seitenhonorar von 60 Euro oder weniger arbeiten. Das heißt: für eine Seite Text muss/sollte man eine Stunde für Recherche aufbringen, eine Stunde Fahrtzeit zum Interviewtermin/Pressekonferenz, der Termin dauert dann meistens etwas länger als eine Stunde inkl. professioneller Fotos, wieder zurück, gehört der Text geschrieben, Überarbeitet und Korrigiert, ins Layout gesetzt und abgeschickt. Summasummarium bedeutet das 7 Stunden Arbeitsaufwand für 60 Euro, davon gehen dann natürlich noch die Steuern weg. Da muss man seinen Beruf schon sehr lieben…

B) Es geht auch anders bzw. das Glas ist halbvoll oder halbleer. Als Journalist wird man nur selten reich, aber wenn man gut ist, kann man gut davon leben. Wie das funktioniert? Na, mit der Butterbrotmethode. Das heißt, man muss auch Sachen schreiben, bei denen das journalistische Herz keine Luftsprünge (Handwerk also) macht oder zusätzlich noch andere Sachen machen (siehe auch meine Leistungen). 80% dieser Tätigkeiten (das Brot) gleichen dann jene 20% aus, für denen man nicht viel Geld bekommt bzw. schaffen Raum für jene Schreibtätigkeiten (die Butter), die einem persönlich am Herzen liegen. Und ab und dann gibt es auch ein paar Schnittlauch-Streusel oben auf.

Deshalb, nochmal, ich bin überzeugt davon, wenn man gut ist, etwas gerne macht und Engagement an den Tag legt, stellt sich der Erfolg von selbst ein. Halbherzige Angelegenheiten haben im Unternehmertum keinen Platz. Und in der schreibenden Zunft schon gar nicht.

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Die Blog-Strategie

Anita Arneitz am 3. Januar 2008

Vor kurzem schrieb ich einen Beitrag zum Thema Ghost Blogging. Das Kommentar von Jürgen (übrigens, danke fürs zahlreiche posten) hat mich auf die Idee gebracht, ein paar Tipps zum leichteren Bloggen zusammen zu stellen.

1. No Fun, no Blog! Nur wer wirklichlich gerne schreibt, wird regelmäßig seinen Blog befüllen – ansonsten geht rasch die Freude verloren

2. Blog first! Am besten immer gleich am Morgen blogggen – noch bevor man seine E-mails checkt. Später kommt man meistens eh nicht mehr dazu.

3. Die ruhigen Zeiten nutzen, um “neutrale” Blog-Beiträge vorzubereiten (siehe auch Tipp von Jürgen).

4. Ideen-Sammlung anlegen: Eine Mappe oder ein Heft nehmen und dort Zeitungsartikel, Bilder etc. sammeln, die als Inspiration für einen Blog dienen. Darauf kann man immer wieder zurück greifen.

5. Offline bloggen & Blog-Notizbuch in die Jackentasche! Die besten Schreibideen kommen bei eher monotonen, langweiligen Tätigkeiten wie Abwaschen, Zug und Auto fahren – damit diese Ideen nicht verloren gehen, gleich ein paar Notizen in ein kleines Heft machen (übrigens, dieser Beiträg entstand auch schon vor ein paar Tagen, zu später Stunde, geschrieben mit Bleistift auf einem alten Block)

6. Diktiergerät ins Auto legen! Beim Autofahren kann man sich schlecht Dinge aufnotieren. Ein Diktiergerät ist da recht praktisch. Bei Zeitmangel einfach von jemanden abtippen lassen und dann überarbeiten!

7. Keiner schreibt auf Anhieb geniale Texte. Selbst Goethe, Schiller & Co. fabrizierten zuerst Unmengen an Rohtexten, bevor sie sich mittels Überarbeitung und Korrekturen zur Endfassung gearbeitet haben.

8. Kleine Rechtschreibfehler in meinem Blog finde ich nicht tragisch – es geht ja schließlich um den Inhalt!

9. Füller suchen! Jetzt gibt es eine Zwischenzahl, weil mit neun möchte ich einfach nicht aufhören.

10. Jetzt aber – ran an die Tastatur und üben, üben, üben. Je mehr Sie bloggen, desto leichter wird´s!

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