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Identität und Viel­falt der Kommunikationswissenschaft

Anita Arneitz am 31. Januar 2008

Die Jahrestagung der DGPuk 2008 findet heuer in Lugano (Schweiz) vom 30.4. bis 2.5.2008 statt. Papers können noch bis 15. Feber eingereicht werden. Weitere  Infos auf http://www.dgpuk2008.ch/pages/callTED.htm

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“Öffentlichkeit ist das Lebenselixier des Terrorismus.”

Anita Arneitz am 31. Januar 2008

Das ist die grundlegende These des neuen Buchs “Propaganda der Tat. Die RAF und die Medien” von Prof. Dr. Andreas Elter, Professor für Journalistik am Kölner Campus der Macromedia Fachhochschule der Medien. Das Buch erscheint am 28.01.08 im Verlag edition suhrkamp.

 

“Terrorismus und Medien gehen ein symbiotisches Verhältnis ein”, stellt Prof. Dr. Andreas Elter fest. “Attentäter sind auf die Massenmedien angewiesen, sie wollen mit minimalem Aufwand maximalen Schrecken verbreiten.” Daher seien terroristische Anschläge, gemessen an den Faktoren der Nachrichtenwerttheorie, die perfekte Nachricht. “Journalisten können gar nicht anders, als zu berichten”, betont der Journalistikprofessor.

Zum Inhalt des Buchs

“Propaganda der Tat” klärt die diffusen Begriffe Terrorismus, Medien und Kommunikation, bietet historischen Kontext und beleuchtet am Beispiel der RAF mit bisher unveröffentlichten Dokumenten die Medienstrategien terroristischer Vereinigungen. Letztlich führt die durch das Internet veränderte Medienwelt den Autor zu dem Schluss: “Die Propaganda der Tat ist endgültig im www angekommen. Terroristen können den Medienfilter unterlaufen und ihre eigenen Schreckensbotschaften auch autonom verbreiten.”

Mit der historischen Herleitung des Begriffs “Propaganda der Tat”, der von russischen und italienischen Anarchisten eingeführt wurde, will der Autor zeigen, dass es öffentlichkeitswirksame Attentate immer gegeben hat und wohl auch immer geben wird. “Das ist das Erstaunliche: Bereits vor mehr als 100 Jahren wurde die perfekte Anleitung dafür geschrieben, wie Terroristen die Medien für ihre Zwecke gebrauchen können”, sagt Elter. Bisher wurde der immanente Zusammenhang zwischen Terrorismus und Medienöffentlichkeit so kaum hergestellt. Bücher, die Ulrike Meinhof sich ins Gefängnis schicken ließ, handelten vom Funktionieren des Mediensystems und neuester Medientechnik. Dazu gibt Elter den beruflichen Hintergrund der RAF-Mitglieder zu bedenken. Ulrike Meinhof war Redakteurin und Holger Meins studierte Film und Kunst. Die zur gleichen Zeit aktive Gruppe “Revolutionäre Zellen” verübte wesentlich mehr Anschläge als die RAF. An sie erinnern sich wenige, die RAF jedoch wurde zum Mythos. “Das liegt an ihrer Medienstrategie”, meint der Autor. Bekennerschreiben seien wie Pressemitteilungen geschrieben, Timing und Branding seien für die damalige Zeit perfide, aber perfekt gewesen. Die RAF beobachtete zudem genau, wie die Medien auf sie reagierten und legte sogar einen eigenen Pressespiegel an. Sie erreichte Publizität durch präzise Medienstrategien. Andere Terrorgruppen wie die Al Kaida, obwohl ideologisch völlig anders motiviert, bedienten sich bis heute ähnlicher Techniken, so Elter.

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Blog vs. Journalismus

Anita Arneitz am 29. Januar 2008

Für etlichen Wirbel in der Branche hat der Artikel von Wolf-Dieter Roth in der Medienlese gesorgt. Er thematisiert das leidige Thema Blog vs. Journalismus und schreibt gleich zu Beginn:

“Gestandene Journalisten toben und schimpfen, im Internet stünde nur Müll, und in Blogs sowieso. Gestandene Blogger toben und schimpfen, auf totem Baum stünde nur Müll, und in Online-Portalen sowieso. Schließlich wagt es auch noch ein FAZler, JEHOVA zu rufen, indem er das Wort “Blogjournalismus ” kreiert. Ja Iiiih! “Also mit DENEN wollen WIR doch nichts zu tun haben”. Da sind sich beide schimpfenden Seiten plötzlich einig.”

Ein sehr gut aufgebauter Artikel mit einer geballten Ladung an Dingen, die endlich mal ausgesprochen gehört werden. Sicher hat der gestandene Journalist mit den Beiträgen von Möchte-Gern-Journalisten zu kämpfen. Tatsache ist auch, dass jüngere Journalisten in der Praxis immer schlechter ausgebildet werden und zum Allrounder mutieren. Sie müssen nicht nur gut schreiben und recherchieren, was ja an für sich schon nicht leicht ist, zudem müssen sie noch Fotografen sein, Grafiker, das Layout selbst setzen, den Videomitschnitt von der Pressekonferenz schneiden und online stellen… Und die Konkurrenz wird nicht kleiner. Jeder kämpft um seine paar Zeilen in der Zeitung, für ein Honorar, das jenseits von Gut und Böse ist. Aber “gestandene” Journalisten stehen drüber. Auch über die Blogdiskussion. Schließlich sind Blogger und Journalisten nicht Feinde. Das Web 2.0 ist groß genug für beide – für bloggende Journalisten und journalistische Blogger.

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PR nur was für Große?

Anita Arneitz am 29. Januar 2008

“Der Bedarf an PR-Dienstleistern in Österreich steigt. Insbesondere mittelständische und große Unternehmen setzen verstärkt auf PR-Maßnahmen in der Kommunikation, während es bei kleineren Unternehmen Nachholbedarf gibt. Nur jedes fünfte Unternehmen unter 20 Mitarbeitern leistet sich PR.” Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 750 Unternehmen hervor, die von der Marktforschungsgesellschaft Integral im Rahmen des Austrian Internet Monitor (AIM-Business) durchgeführt und im PR-Journal veröffentlicht wurde. PR-Muffel sind vor allem im Bereich Gewerbe, Industrie und Bau zu finden. Tja, eingentlich schade. Als Journalistin mag ich es, wenn Unternehmen ein wenig PR-Know-how besitzen und im Fall des Falles wissen, was zu tun ist, wenn jemand von der Presse anruft. Aufholbedarf haben da vor allem noch Klein- und Mittelbetriebe. Es muss ja nicht immer eine Pressekonferenz sein, es reichen schon mal gut aufbereitete Basic-Presseinfos inkl. druckfähiger Fotos.

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GesundheitsPiazza Bodensee

Anita Arneitz am 26. Januar 2008

An Kongressen zur Zukunft unseres Gesundheitswesens mangelt es nicht. Und dennoch gibt es mit der GesundheitsPiazza Bodensee einen neuen Kongress, der anders sein soll, intrenationaler, kreativer, ein Forum für innovative Köpfe und Freunde der Veränderung. Die Location: Das Festspielhaus in Bregenz, 17.-18. April 2008. Na, da sind wir mal gespannt, ob der Kongress hält, was er verspricht.

Informationen zum Programm finden Sie unter: http://www.gesundheitspiazza.eu

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Störfaktor Krankheit

Anita Arneitz am 25. Januar 2008

“Krankheit wird zum Störfaktor, der ignoriert und oder ausgeblendet wird”, konstatiert Dr. Stephan Voswinkel, der gemeinsam mit Dr. Hermann Kocyba ein von der Hans-Böckler-Stiftung gefördertes Projekt zur “Krankheitsverleugnung” verantwortet. Mit 3,3 Prozent war der Krankenstand in Deutschland 2006 auf einem historischen Tiefststand, Mitte der 1970er Jahren waren es noch 5,5 Prozent. Seitdem sind die Fehlzeiten kontinuierlich zurückgegangen. Ob sich eine erste Meldung der BKK Versicherung, die zur Jahreswende veröffentlicht wurde, verallgemeinern lässt, wonach bei ihren Versicherten 2007 erstmals ein leichter Anstieg der Krankmeldungen festzustellen ist, ist noch nicht erkennbar. Solche Kennziffern zur Arbeitsunfähigkeit können das Verhältnis von Arbeit und Gesundheit ohnehin nur ausschnitthaft erfassen, wie Wissenschaftler des Instituts für Sozialforschung an der Universität Frankfurt in einer Studie festgestellt haben.

Die Ursachen für den Rückgang der Krankmeldungen sind in den veränderten Arbeitsstrukturen wie betriebliche Steuerungsprinzipien, Selbstorganisation, Ergebnisverantwortung, Zielvereinbarungen, Gruppen-, Team- und Projektarbeit zu suchen. Dazu der Soziologe Dr. Hermann Kocyba: “Der Rückgang der Fehlzeiten ist durchaus ambivalent: So kann beispielsweise Gruppenarbeit zur Reduktion von Fehlzeiten beitragen, weil Motivation und Arbeitszufriedenheit steigen, aber auch weil Gruppendruck und falsch verstandene Kollegialität dazu führen, krank zur Arbeit zu gehen.”

Vor diesem Hintergrund haben sich die Wissenschaftler des Frankfurter Instituts für Sozialforschung mit dem Phänomen der Krankheitsverleugnung befasst: Nehmen Beschäftigte gesundheitliche Probleme und Belastungen nicht angemessen wahr und setzen sie ihre Prioritäten einseitig auf berufliche Belange? Das Projekt basiert auf Interviews mit Betriebsärzten, Mitarbeitern von Betriebskrankenkassen und sozialmedizinischen Beratungsstellen, mit in Gesundheitsfragen engagierten Betriebsräten, Vertauensleuten und Mitarbeitern von Personalabteilungen. Neben Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie bezogen die Forscher auch Unternehmen der chemischen Industrie, der IT- und Software-Industrie, des Finanzdienstleistungs- sowie des Krankenhausbereichs in ihre Studie ein.

Die Untersuchung belegt, dass Krankheitsverleugnung in der Regel auf einem fatalen Zusammenspiel betrieblicher und individueller Umgangsweisen mit Gesundheitsproblemen basiert. Bei den Beschäftigten sind verschiedene Formen der Krankheitsverleugnung anzutreffen: verschweigen, ignorieren, die Symptome nur begrenzt wahrnehmen, nicht zur Kenntnis nehmen, obwohl anderen die Krankheit bereits deutlich auffällt. Die erhöhte Identifikation mit der Arbeit und der steigende Erfolgsdruck hindern die Arbeitnehmer offensichtlich daran, sich arbeitsunfähig schreiben zu lassen, wenn dies nicht absolut “unumgänglich” ist. Gleichzeitig wächst der Zeit- und Termindruck, krankheitsbedingte Abwesenheit würde Kolleginnen und Kollegen stärker belasten und Terminzusagen gegenüber den Kunden gefährden.

Wie Unternehmen mit gesundheitlichen Belastungen umgehen, hat Auswirkungen auf das Verhalten des Einzelnen. Wenn Betriebe leugnen, dass Krankheitsursachen vielfach in der Arbeit und ihrer organisatorischen Gestaltung liegen, geschieht dies nach unterschiedlichen Mustern: Verantwortung wird abgewehrt; die Rahmenbedingungen ändern sich nicht, aber dem Einzelnen wird der Weg in den Vorruhestand geebnet (Opferfürsorge); Leistung und Personal sind so ausgelegt, dass jede Krankheit zu Funktionsproblemen führt (Ignorieren); es wird genau kontrolliert, wer wann krank ist, um den Betroffenen zu kontrollieren (”Jagd auf Kranke”) oder – bestenfalls ihm “kontrollierende Fürsorge” angedeihen zu lassen (”Anwesenheitsverbesserungsprozesse”). Ist ein Arbeitnehmer zwar physisch präsent, krankheitsbedingt aber nicht voll einsatzfähig und steckt möglicherweise auch noch Kollegen an, dann erweist sich die einseitige Ausrichtung an den Fehlzeiten nicht nur gesundheitspolitisch, sondern auch betriebswirtschaftlich als verkürzt.

Die Autoren der Studie plädieren für ein breiteres Verständnis betrieblicher Gesundheitspolitik. Denn Krankheitsverleugnung bedeute im Kern, dass ein angemessener Umgang mit Gesundheitsproblemen blockiert wird. Vor dem Hintergrund, dass es immer mehr ältere Arbeitnehmer gibt, müssen sich Unternehmen nicht nur Gedanken über eine alternsgerechte, sondern auch “krankheitsgerechte” Arbeitsgestaltung machen.”Das Betriebsklima muss eine rechtzeitige und angemessene Auseinandersetzung mit Gesundheitsproblemen zulassen”, so Kocyba.

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Leistung: Zwischen Selbstentfaltung und ökonomischem Kalkül

Anita Arneitz am 24. Januar 2008

Teamfähige, kreative, eigenverantwortliche Mitarbeiter, denen Leistung Spaß macht, sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Selbstverwirklichung im Beruf, einst als wirklichkeitsfremde Utopie belächelt, ist heute offizielle Doktrin. Gleichzeitig werden jedoch Leistungen immer mehr nach Output und ökonomischen Erfolgskriterien bewertet. Tatsächlich sind es häufig dieselben Prozesse, die auf der einen Seite ein Mehr an Befriedigung und Erfüllung in der Arbeit versprechen, bei denen jedoch auf der anderen Seite neue Formen der (Selbst-)Ausbeutung entstehen. Wissenschaftler des Instituts für Sozialforschung haben diese Entwicklungen in den letzten fünf Jahren breit untersucht. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Projekt “‘Leistung’ in der Marktgesellschaft – Erosion eines Deutungsmusters?” wurde unter Leitung von Prof. Dr. Sighard Neckel (Frankfurt/Wien) von Kai Dröge M.A. und Dr. Irene Somm im Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt.

In den neuen Idealen einer “subjektivierten Arbeitswelt”, wo sich jeder mit seiner Individualität selbstgesteuert einbringen soll, hat der Spaß an der Arbeit einen hohen Wert. Trotzdem werden Mühe und Anstrengung keineswegs tabuisiert: Übervolle Terminkalender, extreme Ausweitung der Arbeitszeit und das ständig klingende Mobiltelefon sind moderne Symbole und Rituale, in denen die individuelle Verausgabung sozial sichtbar gemacht wird. Doch wenn es um die Beurteilung der Leistung geht, steht nicht der Aufwand, sondern das Resultat im Vordergrund. Zielvereinbarungen und ähnliche Formen der indirekten Steuerung orientieren sich an der Ergebnisverantwortung des jeweiligen Mitarbeiters oder Teams. Aus der Sicht des Unternehmens ist es letztlich irrelevant, wie viel Zeit, Mühe und Aufwand der Einzelne investiert. Unerwartet auftretende Probleme müssen durch eigene Mehrarbeit kompensiert werden.

Verschärft wird dieser Trend dadurch, das marktbezogene Kriterien für die Leistungsbewertung immer wichtiger werden – und dies auch in solchen Unternehmensbereichen, die nicht unmittelbar mit Verkauf und Marketing zu tun haben. Viele neue Steuerungs- und Managementkonzepte setzen darauf, den Markt in die Organisation hinein zu holen: Abteilungen werden in Cost- oder Profitcenter umgewandelt, die untereinander und zum Teil auch mit externen Anbietern konkurrieren; rendite- oder umsatzorientierte Prämiensysteme koppeln die Entlohnung der Mitarbeiter direkt an den ökonomischen Erfolg des Gesamtunternehmens. Heutige Beschäftigte sollen sich nicht primär als Arbeitnehmer, sondern als “interne Unternehmer” begreifen, die ihr Leistungshandeln unmittelbar auf den Markterfolg ausrichten.

Bei den Interviews, die im Rahmen des Forschungsprojektes geführt wurden, stießen die Frankfurter Wissenschaftler häufig auf Widersprüche zwischen Selbstentfaltung und ökonomischem Kalkül: Personen scheitern in ihrem Wunsch, sich beruflich selbst zu verwirklichen, an den Flexibilitätsanforderungen heutiger Arbeitsmärkte. Doch die Forscher erkennen in diesen zunächst widersprüchlichen Tendenzen einen inneren Zusammenhang: “Weiche” Faktoren machen die Leistungsdefinitionen noch diffuser, als sie immer schon waren. Demgegenüber sind Umsatzstatistiken, Kostenrechnungen und Renditemaßzahlen von einem Nimbus der Objektivität umgeben. Mit der Subjektivierung der Leistungsdefinitionen wächst das Bedürfnis nach objektiver Messbarkeit und Vergleichbarkeit – und zwar ganz offensichtlich sowohl auf der Seite der Unternehmensleitung als auch bei den Beschäftigten. Diesem Bedürfnis trägt inzwischen eine ganze Armada von Consultingfirmen, Controllern und Softwarespezialisten Rechnung, die einzig damit befasst ist, das betriebliche Geschehen bis in die letzten Winkel quantifizierend zu erfassen. Komplexe Kennziffernsysteme werden entworfen, Betriebsabläufe von der Lagerhaltung bis zu den Kundenretouren in Computermodellen nachgebildet und das interne Controlling massiv ausgebaut. Der enorme Aufwand, mit dem diese kalkulatorische Durchdringung organisatorischer Abläufe betrieben wird, weist jedoch gleichzeitig darauf hin, dass die scheinbar objektive Realität der Zahlen immer auch eine sozial konstruierte ist.

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Mehr Fotos?

Anita Arneitz am 23. Januar 2008

Es ist schön, wenn andere Leute meine Website besuchen und sie nicht allein vor sich hin wächst. Besonders schön sind natürlich auch die Reaktionen – egal, ob Blog-Kommentare oder E-mails – Ihre Meinung ist mir sehr wichtig. Daher werde ich auch die Anregung aufgreifen, mehr Fotos einzubauen. Ein Bereich, den ich bis her leider mit der Ausrede “es geht ja schließlich ums Schreiben” vernachlässigt habe. Stimmt schon, es geht schon ums Schreiben, aber schließlich liest das Auge auch mit und Inhalte prägen sich bei uns Menschen nun mal nur als bildhafte Darstellungen ins Unterbewusstsein ein. Deshalb spielt natürlich die visuelle Aufbereitung der Texte auch eine wesentliche Rolle.

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Patienten-Beziehungsmanagement

Anita Arneitz am 22. Januar 2008

„Sag nur ein Wort, so wird meine Seele gesund“ – emphatische Zuwendung ist für uns existentiell, vor allem im Gesundheitsbereich. Wer krank ist, befindet sich im Ausnahmezustand und ist auf fremde, ärztliche Hilfe angewiesen. Die gesunde Beziehung zwischen Arzt, Pflegepersonal und Patienten ist neben einer erfolgreichen Behandlung wesentlich für die Genesung. In dieser Begegnung liegt heilsames Potenzial. Die ARGE Patienten-Beziehungsmanagement setzt Maßnahmen, um diese Potenzial auszuschöpfen. In dieser ARGE bündeln Gabriele Struger, Jeanette Vallant und ich unsere Kompetenzen. Im Rahmen der Trainertätigkeiten von Gabriele Struger im Landeskrankenhaus Klagenfurt zu den Themen Kommunikation und Konfliktmanagement, wurden mangelnde Kommunikationsmöglichkeiten und -defizite von sämtlichen Berufsgruppen immer wieder angesprochen. Untermauert werden diese Erfahrungen durch die wissenschaftlichen Arbeiten von Jeanette Vallant (Nonverbale Kommunikation) und mir (Gesundheitskommunikation).

Mangelhafte Verständigungsprozesse führen zu einer längeren Genesungsdauer, einer geringen Compliance bzw. einer Nicht-Compliance und einer einer hohen Patientenunzufriedenheit. Rund 70% aller Patientenbeschwerden sind auf unzureichende und unsensible Patientenkommunikation zurück zu führen“, erklärt Jeanette Vallant. Was den Patienten an kommunikativer Zuwendung und Mitgefühl vorenthalten wird, fällt auf das Personal zurück: Ihnen verschließt sich zunehmend die Chance auf die Sinnerfüllung ihrer Tätigkeit. Das um sich greifende Burnout-Syndrom, psychosomatische Störungen und innere Kündigungen sprechen hier eine mehr als deutliche Sprache. Krankenhauspersonal sollte sich nicht nur aus reinen Fachkompetenzen, sondern auch aus Spezialisten für Menschlichkeit im Leben und Sterben zusammensetzen. Wenn die Kommunikation nicht stimmt, hat der Patient kein Verständnis für therapeutische Maßnahmen und zeigt Widerstände. Deshalb wurde gemeinsam ein einzigartiges Konzept entwickelt, dass Kommunikation und Heilung im Gesundheitsalltag wieder vereint. Arzt, Patient und Gesundheitseinrichtung profitieren vom modernen Patienten-Beziehungsmanagement. Informationen zu den Vorträgen, Trainings, Seminaren und Coachings gibt es direkt bei mir oder auf www.patienten-beziehungsmanagement.at

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Preis für innovative Geschäftsideen

Anita Arneitz am 16. Januar 2008

Tja, in vielen schlummern Geschäftsideen, aber irgendwie traut man sich dann doch nicht, diese in die Tat umsetzen. Auf die Frage Warum das so ist, weiß Karin Ibovnik vom build! Gründerzentrum eine Antwort: „Eine gute Idee ist nur die halbe Miete. Mut und der Glaube an sich selbst müssen auch vorhanden sein, um den Weg in die Selbständigkeit mit gutem Gewissen zu gehen. Denn dieser ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Wenn man sich der Risiken bewusst ist, kann man ihnen zumindest so begegnen, dass sie kalkulierbar werden.“ Dem kann ich nur zustimmen. Doch der Mut lohnt sich. Und wer seine Geschäftsidee gerne mit Unterstützung von build! umsetzen möchte, der kann dafür noch ein sattes Preisgeld gewinnen. Noch bis 31. Jänner 2008 ist build! auf der Suche nach
innovativen Geschäftsideen, die in Kärnten tatsächlich umgesetzt werden.Als Preise stehen insgesamt 3.000 Euro (1. Platz 2.000 Euro, 2. Platz 800 Euro, 3. Platz 200 Euro) und 10 Plätze für ein build! Seminar zur Verfügung. Teilnehmen können AbsolventInnen von Universitäten und Fachhochschulen,ForscherInnen, ErfinderInnen, Berufstätige oder StudentInnen – grundsätzlich jeder der über 19 Jahre alt ist und eine innovative und kreative Geschäftsidee hat. Die Unterlagen zum Ideenwettbewerb gibt es auf www.build.or.at

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